Frage von Naomi2002, 71

Geschichte geschrieben! Ist der Anfang gut?

Geschichte Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur schwarz, obwohl ich mir sicher bin die Augen geöffnet zu haben. Ich rufe „hallo?“ und „ist da jemand?“. Ich habe keine Ahnung, wo und wer ich bin. Als niemand mir antwortet, stehe ich auf und probiere zu laufen, aber ich kann nicht! Meine Beine kleben förmlich am Boden. Ich kann sie nicht heben. Langsam gerate ich in Panik, ich rufe noch einmal „Hallo?“, als ich plötzlich einen Lichtstrahl wahrnehme… obwohl ich sonst nichts sehe, den Lichtstrahl sehe ich! „Wer ist da?“ frage ich,… keine Antwort, aber etwas Spitzes sticht in meinen Rücken. Durch meine Reflexe, drehe ich mich abrupt um, was ich lieber hätte lassen sollen! :Ich sehe einen in schwarz gekleideten Mann mit orange leuchtenden Augen. Jetzt bin ich mir zwar sicher, nicht blind zu sein und, dass es anscheinend nur dunkel war! Aber das beruhigt mich ganz und gar nicht. Jetzt wünsche ich mir sogar, ich wäre blind. Diesen Mann, ich kann ihn nicht ansehen. Zumindest glaube ich, dass es ein Mann ist. Er, oder sie, ist wirklich angsteinflößend! Verzweifelt rufe ich nach Hilfe, als auch schon eine Person auftaucht, von welcher ich glaube, dass es eine Frau ist. Aber Oh Schreck! Sie sieht aus wie der Mann, nur, dass sie lange schwarze Haare hat und der Mann kurze. Aber das ändert nichts, angsteinflößend ist sie trotzdem! Ich bin hysterisch, probiere nochmal zu laufen, als der Mann und die Frau plötzlich gruselig anfangen zu lachen „hihwahuhuhu, hiuauhhuhahuho“. Jetzt habe ich noch mehr Angst, soviel, dass die Angst siegt. Ich reiße mich los, denn meine Füße waren mit Fesseln an den Boden befestigt. Ich renne schnell, so schnell wie noch nie, ich renne tatsächlich um mein Leben, da der Mann und die Frau mir mit 2 Messern, einer Axt und einem Gewehr folgen. Ich hoffe in irgendeine Stadt zu kommen, wo viel los ist, da ich mich dort unter die Leute mischen könnte. Aber nichts, kein einziger Mensch, kein einziges Haus. Ich laufe durch das Nichts, wirklich, das Nichts! Es ist einfach alles schwarz, ich kann nach oben und unten gehen, überall hin. Nach gefühlten 20 Stunden halte ich an, da ich niemanden höre oder sehe. Also nicht einmal den Mann und nicht die Frau, weg, verschwunden. Ich habe sie abgehängt!

Ist das ´gut als Anfang? (Ich bin schon viel weiter! Aber ist das schonmal gut?)

LG Naomi2002

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bethmannchen, 23

Mir fehlt da etwas, und zwar die Steigerung der Spannung. Woran liegt das?

Da wacht jemand auf, weiß nicht wo er ist, kann nichts sehen... kann sich nicht fortbewegen, dann tauchen zwei Gruselgestalten auf, bedrohen ihn mit Waffen, jagen ihn durchs Nichts, aber die Stimmung innerhalb des Protaonisten ist durch die ganze Szene stets gleich.

Du hast nur beschrieben, was er sieht, wir haben aber sechs Sinne. Zu Angst und Panik gehört doch mehr. Wo bleibern die Nackenhaare, die Gänsehaut, Gefühle im Körper wie Herz setzt aus, atemlos vor Anstrengung... Seitenstechen, "Lunge platzt fast", Beine geben nach...

Bei Angst, Panik, auf der Flucht, denkt man nicht in ausgewählt langen und grammatisch einwandfreien Sätzen, sondern in Fetzen. Erst wundert sich der Protagonist, dann sorgt er sich, dann bekommt er Angst, der Schreck löst Panik aus, er rennt um sein Leben. So musst du das sprachlich auch steigern.

Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur Dunkelheit. Etwas stimmt hier nicht.  „Hallo!“ - ist da jemand?“. Aber meine lauten Rufe beantwortet niemand. Warum hört mich niemand? Wo sind denn alle Anderen? Das ist alles höchst merkwürdig, aber ich träume nicht. Ich scheine doch nicht im Bett zu liegen, aber in dieser Finssternis ist nichts zu erkennen.

Eine Weile lausche ich angestrengt in die Dunkelheit, kann aber nichts wahrnehmen, nicht einmal die leisesten Geräusche. Wo bin ich nur, und irgendwie muss man doch Licht machen können. Das ist sicher nicht mein Bett. Auch wenn ich es nicht sehe, es fühlt sich fremd an wie der ganze Raum hier. Auch der Geruch in der Luft ist eigenartig, ein wenig wie - ja, rostiges Eisen.

Es muss irgendwo eine Wand geben und einen Lichtschalter. Vorsichtig lasse ich mich zu Boden gleiten und noch während ich micht aufrichte, vernehme ich ein feines Klicken. Weiter komme ich dann nicht, denn meine Füße scheinen am Boden zu kleben, ich bekomme sie nicht vom Fleck. Von so etwas hört man nur in Alpträumen, doch ich bin ganz sicher wach. Plötzlich erhellt ein Lichtstrahl den Raum. Nun wird sich aufklären, was hier los ist.

Etwas sticht in meinen Rücken und ilässt mich herumfahren. Mir gegenüber steht ein ganz in schwarz gekleideter Mann, aber etwas an ihm ist merkwürdig. Seine Augen, sie leuchten Orange. Wie ist der hier her gekommen, war er schon die ganze Zeit da? Und was hat er mit dem langen Messer vor?

Ich versuche mit aller Gewalt von ihm weg zu kommen, kann aber meine Füße nicht heben. Schweiß läuft mir den Rücken hinab, ich muss von dem Mann weg, aber meine Füße bekomme ich nicht von der Stelle. "Hilfe - ist da jemand?" versuche ich es noch einmal, wobei meine Stimme zittert. Unwillkürlich muss ich schlucken, obwohl mein Hals ganz trocken ist....

Jetzt bist du dran

Kommentar von Naomi2002 ,

danke!!!

Antwort
von BoeserEngel81, 36

Ich finde es gut! Aber ich für meinen Geschmack würde ein zwei Sachen anders schreiben! Aber ist Geschmacksache! Aber ansonsten top!

Kommentar von Naomi2002 ,

danke!

Kommentar von BoeserEngel81 ,

Gerne! Weiter so!

Antwort
von Naomi2002, 37

Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur schwarz, obwohl
ich mir sicher bin die Augen geöffnet zu haben. Ich rufe „hallo?“ und
„ist da jemand?“. Ich habe keine Ahnung, wo und wer ich bin. Als niemand
mir antwortet, stehe ich auf und probiere zu laufen, aber ich kann
nicht! Meine Beine kleben förmlich am Boden. Ich kann sie nicht heben.
Langsam gerate ich in Panik, ich rufe noch einmal „Hallo?“, als ich
plötzlich einen Lichtstrahl wahrnehme… obwohl ich sonst nichts sehe, den
Lichtstrahl sehe ich! „Wer ist da?“ frage ich,… keine Antwort, aber
etwas Spitzes sticht in meinen Rücken. Durch meine Reflexe, drehe ich
mich abrupt um, was ich lieber hätte lassen sollen! :Ich sehe einen in
schwarz gekleideten Mann mit orange leuchtenden Augen. Jetzt bin ich mir
zwar sicher, nicht blind zu sein und, dass es anscheinend nur dunkel
war! Aber das beruhigt mich ganz und gar nicht. Jetzt wünsche ich mir
sogar, ich wäre blind. Diesen Mann, ich kann ihn nicht ansehen.
Zumindest glaube ich, dass es ein Mann ist. Er, oder sie, ist wirklich
angsteinflößend! Verzweifelt rufe ich nach Hilfe, als auch schon eine
Person auftaucht, von welcher ich glaube, dass es eine Frau ist. Aber Oh
Schreck! Sie sieht aus wie der Mann, nur, dass sie lange schwarze Haare
hat und der Mann kurze. Aber das ändert nichts, angsteinflößend ist sie
trotzdem! Ich bin hysterisch, probiere nochmal zu laufen, als der Mann
und die Frau plötzlich gruselig anfangen zu lachen „hihwahuhuhu,
hiuauhhuhahuho“. Jetzt habe ich noch mehr Angst, soviel, dass die Angst
siegt. Ich reiße mich los, denn meine Füße waren mit Fesseln an den
Boden befestigt. Ich renne schnell, so schnell wie noch nie, ich renne
tatsächlich um mein Leben, da der Mann und die Frau mir mit 2 Messern,
einer Axt und einem Gewehr folgen. Ich hoffe in irgendeine Stadt zu
kommen, wo viel los ist, da ich mich dort unter die Leute mischen
könnte. Aber nichts, kein einziger Mensch, kein einziges Haus. Ich laufe
durch das Nichts, wirklich, das Nichts! Es ist einfach alles schwarz,
ich kann nach oben und unten gehen, überall hin. Nach gefühlten 20
Stunden halte ich an, da ich niemanden höre oder sehe. Also nicht einmal
den Mann und nicht die Frau, weg, verschwunden. Ich habe sie abgehängt!

Antwort
von Kometenstaub, 29

Also mir gefällt das ganz gut. Vor allem, dass du in der Gegenwart bist. Ich wäre gespannt, wie es weiter geht.

Kommentar von Naomi2002 ,

danke!

Antwort
von Andrastor, 37

Kannst du mit Kritik umgehen? Wenn nein, dann antworte ich dir nicht, wenn du dich jedoch wirklich verbessern willst, antworte ich gerne.

Kommentar von Naomi2002 ,

ja kann ich! sonst hätte ich die frage ja nicht gestellt

Kommentar von Andrastor ,

Das ist nie sicher, die meisten (nicht alle) JungautorInnen, die hier ihre Geschichte und Protogeschichten hochladen wollen keine Kritik, sondern Lob und Anerkennung.

Deshalb frage ich vorsichtshalber nach, aber da du nun dein Einverständnis gegeben hast, lege ich los, trotzdem noch eine Warnung, es ist Kritik, hart aber ehrlich.

Diese Geschichte ist nicht gut.

(und das ist noch sehr höflich ausgedrückt)

Fangen wir beim Erzähler an:

Die Ich-Perspektive als Erzählform ist bei JungautorInnen sehr beliebt, aber nur die wenigsten sind in der Lage die einzigartigen Vorzüge dieser Erzählperspektive tatsächlich zu nutzen.

Du kannst durch diese Perspektive die LeserInnen die Geschichte aus den Augen der Figur erleben lassen, das "Ich" der Figur wird in der Geschichte zum "Ich" der LeserInnen und sie gehen in der Geschichte auf.

Bei deiner Geschichte gibt es aber nichts zu erleben. Nicht aus Mangel an Erlebbarem, einfach weil du sie nicht so geschildert hast, dass es in irgendeiner Weise ansprechend wäre.

Dazu gleich mehr:

Die allgemeinen Mängel

Deine Geschichte ist als würdest du Wasser erhitzen und ohne Zugabe von Zutaten als Suppe bezeichnen. Heißes Wasser ist so wenig eine Suppe wie dein Text eine Geschichte ist.

Du gibst deinen LeserInnen nichts womit sie sich identifizieren könnten, was ihre Fantasie und ihre Neugieder ansprechen würde.

Was sieht deine Figur? Was hört sie? Was riecht sie? Was schmeckt sie? Was fühlt sie? Was denkt sie? Was fürchtet oder hofft sie?

Die Figur ist leer. Es gibt nichts was sie ausmacht, nichts was man lesenswert finden könnte.

Sie befindet sich in einem dunklen Raum mit gefesselten Füßen und hat keine Erinnerungen. In dieser kleinen Szene sind unendliche Möglichkeiten verborgen eine spannende und aufregende Geschichte zu starten.

Das machst du jedoch nicht mit:

Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur schwarz, obwohl ich mir sicher bin die Augen geöffnet zu haben

Das ist nicht mal als Bericht tauglich, das ist einfach schlampig und absolut lieblos hingefetzt um es etwas grober auszudrücken.

Der Inhalt dieses Satzes sollte so lang sein wie der gesamte Text den du gepostet hast, wenn nicht doppelt so lang. DANN wäre das ein lesenswerter Anfang.

Allein durch die Gedanken der Figur kannst du das gesamte Setting der Geschichte enthüllen und den LeserInnen etwas geben woran sie sich orientieren können.

Wortwahl und Sätze

obwohl ich sonst nichts sehe, den Lichtstrahl sehe ich!

Das ist ein grässlicher Satz. Dass die Figur etwas sieht haben wir bereits im vorhergehenden Satz erfahren, das Offensichtliche zu wiederholen wirkt langweilig und dilletantisch.

Das ist als würde man schreiben:

Obwohl es kalt war, frohr er.

Obwohl ihm schrecklich heiß war, die Saunahitze spürte er.

Viel wichtiger und interessanter wäre zu erfahren was für Reaktionen der Lichtstrahl bei der Figur auslöst. Was für Gedanken und Empfindungen ruft er hervor? Was zeigt er? Was wird beleuchtet?

keine Antwort, aber  etwas Spitzes sticht in meinen Rücken

Was? Ein Moskito? Ein Bleistift? Eine Spritze? Ein Dolch? Ein Breitschwert? Ein Holzpfahl?

Der Satz ist so geschrieben als wäre das absolut alltäglich dass man von etwas spitzem in den Rücken gestochen wird und da die Figur keinerlei Reaktion auf den Schmerz zeigt oder du verrätst wie die Figur den Schmerz erlebt, fehlt jegliche Verbindung.

Ein absolut nichtssagendes Ereignis.

Jetzt wünsche ich mir sogar, ich wäre blind. Diesen Mann, ich kann ihn nicht ansehen.

WARUM? Was an dem Mann ist so abstoßend, dass man sich wünschte gar nichts sehen zu können? Was veranlasst die Figur zu diesem Wunsch?

Aber Oh Schreck!

Wie denn was denn?

Kuck lieber weg!

Was ist das denn?

Da rennt ein nackiger Mann!

Ja Fritz der Flitzer war da! Nackedi nackeda!

"Oh Schreck" hat absolut keinerlei Effekt als die LeserInnen unwillkürlich an Gedichte, Erzählungen oder Lieder zu erinnern und zum Lachen zu bringen, so wie das Beispiel aus einem Text der "Gebrüder Blattschuss".

„hihwahuhuhu,
hiuauhhuhahuho“

Bei der Stelle haben sich meine Zehennägel eingerollt, so grauenhaft war sie.

Derartige Geräuschworte gehören in Comics, nicht in Geschichten oder Romane. Wenn du den LeserInnen vermitteln willst, WIE sich ein Lachen anhört, dann beschreibe das Lachen mit Adjektiven, mit Eigenschaftsworten und nicht mit Geräuschworten!

Er/sie lachte schnarrend, keifend, bellend, röchelnd, gurgelnd, brüllend, quietschend, klirrend ....etc.etc.

oder noch besser indem du das Lachen umschreibst:

"Sein/ihr Lachen zerschnitt die Luft wie eine Messerklinge."

"Sein/ihr Lachen schien die Wände zum Erbeben zu bringen."

Fazit:

Lösch alles, die ganze Geschichte und fang nochmal ganz von vorne an!

Kommentar von Kometenstaub ,

Wow, was für eine ausführliche Kritik.  Sie zeigt mir, dass Du das Mädel (es wird ja eines sein) ernst nimmst....

Ich finde es sehr wichtig, dass sie am Ball bleibt, denn wie oft liest man hier ganz andere Fragen.......

Also:  wenn es Sterne von anderen Ratgebern gäbe (leider wird das nicht eingeführt) von mir hättest Du einen!!

Kommentar von Andrastor ,

danke dir für das nette Lob.

Kommentar von Naomi2002 ,

Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur Dunkelheit. Etwas stimmt hier nicht.  „Hallo!
- ist da jemand?“. Aber meine lauten Rufe beantwortet niemand. Warum
hört mich niemand? Wo sind denn alle Anderen? Das ist alles höchst
merkwürdig, aber ich träume nicht. Ich scheine doch nicht im Bett zu
liegen, aber in dieser Finssternis ist nichts zu erkennen.

Eine Weile lausche ich angestrengt in die Dunkelheit, kann aber
nichts wahrnehmen, nicht einmal die leisesten Geräusche. Wo bin ich nur,
und irgendwie muss man doch Licht machen können. Das ist sicher nicht
mein Bett. Auch wenn ich es nicht sehe, es fühlt sich fremd an wie der
ganze Raum hier. Auch der Geruch in der Luft ist eigenartig, ein wenig
wie - ja, rostiges Eisen.

Es muss irgendwo eine Wand geben und einen Lichtschalter. Vorsichtig
lasse ich mich zu Boden gleiten und noch während ich micht aufrichte,
vernehme ich ein feines Klicken. Weiter komme ich dann nicht, denn meine
Füße scheinen am Boden zu kleben, ich bekomme sie nicht vom Fleck. Von
so etwas hört man nur in Alpträumen, doch ich bin ganz sicher wach.
Plötzlich erhellt ein Lichtstrahl den Raum. Nun wird sich aufklären, was
hier los ist.

Etwas sticht in meinen Rücken und ilässt mich herumfahren. Mir
gegenüber steht ein ganz in schwarz gekleideter Mann, aber etwas an ihm
ist merkwürdig. Seine Augen, sie leuchten Orange. Wie ist der hier her
gekommen, war er schon die ganze Zeit da? Und was hat er mit dem langen
Messer vor?

Ich versuche mit aller Gewalt von ihm weg zu kommen, kann aber meine
Füße nicht heben. Schweiß läuft mir den Rücken hinab, ich muss von dem
Mann weg, aber meine Füße bekomme ich nicht von der Stelle. "Hilfe - ist
da jemand?" versuche ich es noch einmal, wobei meine Stimme zittert.
Unwillkürlich muss ich schlucken, obwohl mein Hals ganz trocken ist....

Kommentar von Andrastor ,

Schon um einiges Besser aber immer noch ausbaufähig.
Ich geh das mal Absatz für Absatz durch:

Ich wache auf und sehe nichts,...

Fettgedruckte Worte kannst du in einer Geschichte weglassen, es sei denn du willst damit etwas besonderes darstellen, wie besonders laute Geräusche oder eine besondere Ausdrucksweise, bzuw. Betonung von Gesprochenem.

Das erste was man macht, wenn man in der Dunkelheit aufwacht ist jedoch nicht zu rufen, sondern herauszufinden/zu ertasten wo man sich gerade befindet.

Die Figur scheint nicht nur nicht im Bett zu liegen, sie tut es ganz offensichtlich nicht, das erste was ihr auffallen müsste, wäre der Boden und dass dieser überhaupt nicht ihr Bett ist.

Die Frage nach den anderen ist schonmal nicht schlecht, sie verrät etwas über die Figur, nämlich dass sie nicht alleine ist. Aber ansonsten erfahren wir weiterhin nichts über sie.

Das kannst du ändern, indem du mit ihren Gedanken und Aktionen spielst. Mehr! Deine LeserInnen wollen mehr als du ihnen momentan bietest!

Eine Weile lausche ich angestrengt ...

Auch hier lobenswert dass du den Geruch miteingebaut hast, ebesno die Gedanken um eine mögliche Lichtquelle.

Dass sich der Raum fremdartig anfühlt ist ebenfalls ein großartiger Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch zu klein, zu wenig.

Es muss irgendwo eine Wand geben und einen Lichtschalter. 

Jetzt erst wissen wir dass es sich um die Neuzeit handelt, die Figur kennt Lichtschalter, was von einer mittelalterlichen Figur ja nicht zu erwarten wäre.

Eine kleine Information, die jedoch viel verrät. Mehr davon, viel mehr!

Hier hast du einen Logikfehler eingebaut: Während man zu Boden gleitet, richtet man sich nicht auf, das sind 2 gegensätzlich Bewegungen.

Das "feine" Klicken ist sehr gut beschrieben, ich würde noch ein Adjektiv einbauen um das Klicken noch weiter zu beschreiben wie "metallisch" oder "hölzern".

Dass der Lichtstrahl den Raum erhellt ist gut, aber du vermeidest immer noch zu beschreiben was die Figur nun sehen kann. Gitter? Steinwände? Ketten? Leichen? Es wirkt wie ein Spotlight auf einer Bühne dass eine undefinierte Fläche beleuchtet.

Das erste was man in so einer Situation denkt ist nicht, "jetzt wird sich klären was los ist"

Etwas sticht in meinen Rücken 

Wieder beschreibst du nicht wie sich der Stich anfühlt, was er im Körper der Figur auslöst, wie tief er ins Fleisch dringt, in welche Stelle des Rückens gestochen wird, etc.etc.

Die Gedanken um den Mann sind gut, aber auch noch ausbaufähig.

Wie kann die Figur herumfahren, wenn ihre Beine "am Boden kleben"?

Ich versuche mit aller Gewalt

Die Reaktion auf den Mann ist gut, nur der Ruf nach Hilfe ist wohl unangebracht, viel eher würde man sich an den Mann wenden und ihn anbetteln, etwas fragen oder drohen.

Dein erster Text hatte 381 Worte, 200 wenn man nur bis zum Erscheinen der Frau rechnet. Dein neuer Text hat 311 Worte und von der Geschichte her reicht er ungefähr wie der alte Text mit 200 Worten.

Das ist eine gute Steigerung, sehr gut.

Lösch nochmal alles und schreibe nochmal einen Text mit mindestens 300 Worten und die Geschichte reicht diesmal nur bis zum Lichtstrahl!

Wenn du Fragen hast, dann frag ruhig, wenn ich dir einen Beispieltext verfassen soll wie ich gewisse "Forderungen" meine, gib Bescheid.

Antwort
von paranomaly, 8

Es fehlt etwas, wie eine Einleitung am Anfang.

Antwort
von Sillexyx, 28

Ich finde das echt gut. 🙄

Kommentar von Naomi2002 ,

danke!

Antwort
von PeterP58, 25

Absätze, damit man es besser lesen kann, wären nett gewesen :-)

Inhalt: Klingt nach (D)einen Albtraum, den keiner außer Dir nachvollziehen kann?!

Des Weiteren finde ich Deine Grammatik und den Satzbau nicht sonderlich gut (meine Meinung). Aber bist ja noch jung ... bitte aufpassen in der Schule. [und ja, bin auch nicht perfekt!]

Alles Gute!

P.S.: Nimm konstruktive Kritik an und verfolge Dein Hobby "Schreiben" weiter ... bist ja kreativ! :)

Antwort
von Kathyli88, 31

Ja ist gut

Antwort
von Ree83, 32

Kommt drauf an für was / wen du das schreibst?

Kommentar von Naomi2002 ,

Einfach eine Geschichte! vielleicht wirds auch ein Buch!

Kommentar von Ree83 ,

Sei mir nicht böse...aber das klingt alles nicht schlecht aber ein wenig unsortiert.
Deine Beine kleben am Boden, du kannst dich aber umdrehen...du siehst nichts, aber den Lichtstrahl...sie fangen gruselig an zu lachen, für eine Geschichte sollten sie etwas sagen...wenn die Angst siegt, dann bist du gelähmt, ausser dein Adrenalin siegt...die Waffen erwähnen sobald du die Leute siehst nicht erst wenn du rennst...20 Stunden ist was viel, du würdest eher merken wenn sie weg wären, aber wenn du durch das "nichts" rennst, woher weisst du das sie weg sind?

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