Frage von Raptor99, 28

Geschichte eines Aids-Erkrankten gesucht (für eine schulische Veranstaltung)?

Guten Tag liebe Community, ich gehöre zur SV einer Realschule. Wir planen am Welt Aids Tag eine Veranstaltung. Wir sind auf die Idee gekommen die Geschichte eines Aids Erkrankten zu erzählen. Da wir persöhnlich niemanden kennen, wollte ich mal unverbindlich online Fragen, ob jemand bereit wäre uns ein paar Fragen zu beantworten und seine Geschichte zu erzählen. Wenn er aus der Region Braunschweig/Wolfenbüttel kommt, kann er, falls intresse besteht, gerne auch selber/persöhnlich etwas erzählen oder vorbeikommen. Das ganze wird natürlich anonym bleiben, falls erwünscht.

Mfg Raptor99

Antwort
von Bessarion, 10

Ich weiß nicht, ob diese Geschichte dir zusagen würde, aber ich persönlich finde Michel Foucault sehr interessant, ein französischer Philosoph und Soziologe, auch einer der ersten prominenten AIDS-Opfer. 

Der Mann hat die Diskurstheorie begründet, und die Gendertheorie mehr oder weniger stark beeinflusst. In seinen Werken geht es um Macht, Diskurs und Subjekt. Seiner Meinung nach besteht die Persönlichkeit des Menschen aus dem Zusammenspiel derzeitiger gesellschaftlicher Diskurse. Diese Diskurse bilden und prägen bestimmte Menschen; somit ist der Homosexuelle, der Pädophile, der Jude oder sogar die Bezeichnung von männlich und weiblich Produkt der Diskurse. Er war auch homosexuell und fühlte sich der Schwulenszene stark hingezogen. 

In seiner Lebenszeit hat er einige bedeutende Bücher geschrieben, unter anderem 'Überwachen und Strafen', 'Wahrheit und Sexualität' und 'die Ordnung der Dinge'. 

Liebe Grüße, B

Antwort
von svenwie, 5

Ich habe mal ein Buch von Matthias Gerschwitz gelesen.

Der Mann wurde vor ueber 20 Jahren HIV-Positiv getestet zu einer Zeit, wo eine HIV Diagnose eigentlich noch einem Todesurteil gleich kam. Wie auch immer - Matthias hat gluecklicherweise ueberlebt und ein paar interessante Buecher geschrieben. Eines davon koennte fuer euch interessant sein, da es die Diagnose und das Leben daraufhin aus dem Blickwinkel eines Betroffenen erzaehlt :

https://www.amazon.de/Endlich-mal-was-Positives-optimistisch-ebook/dp/B00A2HQII4...

Schaut da mal rein - ist sehr interessant !!!

Kommentar von MaxGuevara ,

Matthias kann man auch über das Forum hier erreichen:) 

https://www.hiv-symptome.de/forum/

Antwort
von diePest, 15

http://braunschweig.aidshilfe.de/ versucht es doch mal über die Braunschweiger Aidshilfe.. 

Antwort
von PrinzEugen3, 10

Vielleicht macht ihr lieber einen Sachbericht, ihr könnt auch mit Aids Hilfe Vereinen - ich glaube Leuchtfeuer ist einer - sprechen/telefonieren.

Das jemand, der ein Lebtag krank ist, und von vielen in der Gesellschaft (auch durch Unwissenheit - Aids wird nicht durch Händeschütteln oder Berührung übertragen !) geächtet wird (!) nun Euch seine Geschichte erzählt, wag ich zu bezweifeln.

Solltet ihr dennoch jemanden finden, so ist zugesicherte Anonymität unbedingt erforderlich, da die Verhältnisse einer solchen Person unter allen Umständen vertraulich geheim sind.

Antwort
von MaxGuevara, 3

Also da würde ich dir erstmal das Buch "Endlich mal was positives" von Matthias Gerschwitz empfehlen. Er hat bereits das 2. Buch geschrieben. 

Dort erzählt er seine Geschichte als er seine Aids Diagnose bekam. 


Falls du ihn persönlich anschreiben willst, melde dich mal in diesem Forum hier an. Dort ist Matthias auch als User zu finden. 

https://www.hiv-symptome.de/forum/



Gruß

eure Maxie

Kommentar von MaxGuevara ,

Oder du schreibst dieser Dame hier auf Facebook eine Mail. https://www.facebook.com/schirin.bogner/

Sie ist für ihre Aids Geschichte auch bereits sehr bekannt. War schon öfter im TV zu sehen und schrieb auch schon ein eigenes Buch. 

Antwort
von Saisonarbeiter2, 17

philadelphia

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