Frage von connyreisen 31.12.2012

Geschichte des Betens

  • Hilfreichste Antwort von cornyriegel 31.12.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo connyreisen

    Das Gebet (abgeleitet von bitten) ist eine zentrale Glaubenspraxis vieler Religionen. Es ist eine verbale oder nonverbale Hinwendung an ein Gott oder eine Gottheit.

    Also auf gut deutsch – Beten ist Sprechen mit Gott.


    Wenn wir davon ausgehen, dass es nur einen Schöpfergott gibt und die Bibel sein offenbartes Wort ist – erfahren wir dort, dass schon die ersten Menschen mit Gott geredet haben. (1.Mose Kapitel 1-3)

    Damals hörten sie die Stimme Gottes, wenn er mit ihnen sprach. Und das tat er bei den verschiedensten Gelegenheiten. Allerdings das letzte Mal, als die ersten beiden Menschen wegen ihres Ungehorsams den schönen Garten verlassen mussten, den ihnen Jehova Gott angelegt hatte.

    Aber mit ihrem Schöpfer zu kommunizieren ist nach wie vor ein Bedürfnis der Menschen - vor allem, wenn sie sich seiner Allmacht bewusst werden. Sie wissen dann, dass sie von ihm abhängig sind und empfinden Dankbarkeit für alles, was sie von ihm empfangen haben. Wenden sie sich in Gebeten an ihn, sind sie sich bewusst, wie klein und unbedeutend sie im Vergleich zu ihm sind. Ihm trauen sie alle Machttaten zu und so kommen sie mit ihren Bitten zu ihm.

    Im Grunde kommt darin die Sehnsucht zum Ausdruck, wieder in das vertraute Verhältnis zu Gott zu kommen, dass Adam und seine Frau vor ihrer Verfehlung hatten.

    Da Bitten jedoch nicht die einzige Art sind, wie Kinder mit ihrem Vater reden – gehen Menschen im Gebet auch nicht nur in dieser Form auf Gott zu. Sie erzählen ihm alles wie einem guten Freund, sie loben ihn für seine Werke, seine Taten und seine wunderbaren Eigenschaften. Sie freuen sich mit ihm und über ihn, doch zeigen sie ihm auch vertrauensvoll ihre Tränen.

    Dass die Menschen in den letzten 6000 Jahren in der Fähigkeit mit Gott zu reden sehr nachgelassen haben, sieht man heute deutlich. Sie wissen ja nicht einmal mehr seinen Namen und haben die Kommunikation mit ihm auf Bitten eingeengt. Sehr schade, denn er möchte noch viel mehr von uns hören.

  • Antwort von Zigi7darko 31.12.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Man hat angefangen zu beten aus Angst. In Steinzeit war das schon der Fall. Da fing es schon mit primitiven Arten von Religion. Ich moche auch behaupten, das man schon da seine Freiheit aus Angst verloren hat. LG aus Kroatien! Darko

  • Antwort von strandparty 31.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Als man in der Steinzeit eine gemeinschaftliche Großwildjagd zunächst in Gesprächen, in Gedanken und mental vorbereitete, und ohne Bezug zu seinem imaginären Subjekt sich einfach nur wünschte, dass die Jagd erfolgreich sein sollte und niemand verletzt werden würde.

  • Antwort von TeeEi 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es ist nicht dringend, wenn du zu faul bist, die Hausaufgabe selber zu machen.

  • Antwort von kayo1548 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Frage wird man kaum beantworten können; Religionen oder entsprechende Riten sind sehr alt und man kann unmöglich genau definieren wann das generell angefangen hat.

    Möglicherweise haben das schon die ersten menschen gemacht (Bestattungsrituale gab es ja da auch schon), aber ob und mit welcher Intention kann man natürlich nicht sagen.

  • Antwort von Apple2156 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
  • Antwort von gangnamschwein 31.12.2012

    Der Mensch ist ein unterwürfiges Wesen, welches ständig zu jemandem oder etwas hochsehen muss. Religionen sind so alt wie der Mensch selbst und wenn es Götter gibt, werden diese verehrt und es wird gebetet.

  • Antwort von Hasenruelps 31.12.2012

    in der Stunde des Todes ! Überlebenskampf !

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