Gesamtes Taschengeld für League of legends (LoL) ausgeben?

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9 Antworten

Moin,

ich bin zwanzig Jahre alt und habe bis ich ca 18 war auch sehr viel Zeit mit LoL verbracht. Dementsprechend auch mein Taschengeld investiert. Ich verstehe deinen Sohn. LoL ist ein Hobby. Lass ihn sein Geld ruhig in sein Hobby investieren. Wenn z.B ein Angler alles für das Angeln ausgibt ist das doch auch nichts verwerfliches. Zumal du in der komfortablen Situation bist, dass dein Kind mit dem Geld wirtschaftet und auf keine Finanzspritzen im Laufe des Monats angewiesen ist. Wenn ich überlege ich oft ich meine Mutter nach Geld gefragt habe... :)

Lass deinen Sohn einfach machen. Er ubternimmt etwas mit Freunden und kauft halt öfters etwas für sein Spiel. Ist doch alles halb so schlimm. Ich würde mir keine Gedanken machen.

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 13:01

Danke, das war sehr hilfreich. Vermutlich muss man das so sehen, die zeiten ändern sich eben. Und so auch die Hobbies.

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Naja, ist doch vollkommen ok. Andere Jugendliche geben ihr Geld für andere Dinge aus, die aus der Sicht der Eltern Unsinn sind. Wenn er sich dann ne Tüte Chips mehr kauft und einmal mehr ins Kino geht, hat er ja langfristig auch nicht mehr von dem Geld....

Bei so vielen Dingen, die du aufgezählt hast, kanns doch auch gar nicht sein, dass er sich soo viele Dinge am PC kauft?

Jedenfalls: ich bin zwar bisschen älter als er (24) und hab noch keine Kinder, aber ich find das voll ok.

Das Taschengeld sollte meiner Meinung nach weiterhin frei verfügbar sein, er kommt ja damit klar. Vor allem wenn sonst alles mit ihm so super läuft; wieso solltet ihr ihn dann "bestrafen"?

Einfach mal machen lassen, das legt sich irgendwann auch wieder :)

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 12:57

Nee, er gibt schon viel Geld online aus. es kommt halt darauf an, wie odt er andere Aktivitäten macht  und das ist erstens selten und kostet meistens nichts (Longboarden).
Von daher würde ich sagen, von den 40 € gibt er schon 30-35 € online aus.

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Ich finde es noch nicht besorgniserregend und anscheinend kann er mit seinem Geld umgehen..
Mein Bruder ist komplett sozial isoliert.
Ich würde sagen, sobald Sie merken, dass er sich wirklich immer mehr zurückzieht sollte man vielleicht erstmal ein Gespräch führen und wenn das nicht funktioniert Maßnahmen ergreifen.

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 12:56

Was bedeutet sozial isoliert? Ab wann wäre das denn der Fall? Mein Sohn denkt ja,  er hat ausreichend soziale Kontakte - wir halten schon mal dagegen udn sagen, ja, online! das sind keine echten Kontakte....
Auch wenn er ab und an mal raus geht (eher selten) - reichen diese Art Kontakte denn aus?

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Kommentar von KatrinKa18
19.11.2015, 12:58

mein Bruder geht (Gott sei Dank) zur Arbeit (er ist 21) ansonsten verlässt er das Haus nicht. Es ist halt wirklich, außer Arbeit, sein komplettes Leben..

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Ganz klar ist doch, so wie du schon geschrieben hast, dass er eben nicht alles für LoL ausgibt. Er hat sich ja ein anderes Online-Spiel gekauft. Natürlich ist es auch ein Online-Spiel und er hat es dann dafür ausgegeben. Wichtig ist aber, er bittet euch nicht um mehr Geld und kann mit seinem Geld haushalten. Das ist schon mal im gut zu halten.

Gegenfrage, eure Tochter gibt alles für Make Up aus, würdet ihr das dann auch limitieren? Gleiches recht für alle oder?

Wichtig ist nicht wieviel er aus gibt, es gibt genügend Online-Spiele die kein Geld kosten, sondern spielt er zu viel? Wenn dann solttet ihr die Spielzeit limitieren und nicht das Geld. Denn z.B. kauft er sich für 10 € was im Online-Spiel und für 30 € ein Brettspiel, hat er immer noch 40 € für Spiele ausgegeben. Ihr würdet sagen, das Brettspiel ist ein Gesellschaftsspiel, ja das ist das Online-Spiel aber auch! Da ist kein unterschied. Ebenso macht eure Tochter das mit dem Make Up auf andere Art und weise, sie redet mit den Freundinen von ihr darüber und vertreibt so die Zeit, eurer Sohn spielt in der Zeit.

Klar ist, limitiert lieber die Spielzeit auf einen "gesundes" Maß. Das kann man ohne hin als Elternteil vertreten.


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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 12:55

Tja zuviel spielt er sowieso, das würde ICH sagen. Aber das gilt ja heute für viele in seinem Alter.
Wenn ich seine Spielzeit limitieren würde, die bis jetzt ja "ok" war, dann würde ich ihn natürlich auch  "sozial" isolieren. Denn alle seine Freunde scheinen da ebenfalls kein echtes Limit zu kennen.
Es sieht eher so aus:
Um 16.30 kommt er aus der Schule. Danach "chillt" er etwas und erledigt Hausaufgaben, sofern vorhanden. Gegen 18 Uhr kommt er meist zu mir und fragt, wann es Abendessen gibt (meistens um 19 Uhr) und was, dann "zockt" er schon mal ne Runde mit Freunden. Um 19 Uhr rufe ich zum Essen, manchmal auch später. Wenn er dann schon wieder ne Runde angefangen hat, sagt er schon mal, dass er noch ein paar min braucht.
Aber er kommt immer zum Essen an den Tisch, unterhält sich mit uns, räumt freiwillig den Tisch mit ab und fragt, ob er wieder in sein Zimmer gehen darf.
Gegen 22 Uhr geht er ins Bad, macht sich fertig und spätestens um 22.30 höre ich nichts mehr aus seinem Zimmer, ausser Musik.
Morgens ist er immer fit, pünktlich fertig....
Wenn ich das grade noch mal lese, muss ich mich selbst fragen, was eigentlich nicht ok sein sollte? ;-)

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Lief doch alles gut bisher. Die Limitierung würde ich weg lassen. Er muss selbst lernen mit dem Geld umzugehen - was er nach deiner Schilderung auch kann. Zumindest kommt es so rüber. :)

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Ich bin 16 und darf mit meinem Geld machen was ich will.
Würde aber niemals so viel Geld in ein Free 2 Play Titel stecken.
Genau so dumm wie die Leute die sich in Counter-Strike ein Messer für 80€ kaufen, das das selbe wie das kostenlose kann und nur anders aussieht.

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Insgesamt hört sich das Verhalten deines Sohnes doch vernünftig an. Er spart einen Monat, bis er sich etwas Teureres leisten kann, er unternimmt auch andere Dinge für die er das Geld "zurück legt"... Sicher sehen es Eltern nicht gern, wenn er sein Geld für LoL ausgibt weil Eltern hier keinen echten Gegenwert sehen. Er scheint aber doch sonst gut mit dem Geld umzugehen weshalb ich ihm hier nicht einfach vorschreiben würde, wie er sein Geld auszugeben hat. Mit ca. 16 sollte er alt genug sein, dass man als Familie darüber diskutiert und die Eltern ihre Sichtweise darlegen und den Wunsch äußern, dass er vielleicht die Ausgaben für LoL etwas einschränkt. Es ihm zu verbieten halte ich für schwierig. Vielleicht wird er dann aus Trotz heraus euch mit anderen Dingen Schwierigkeiten machen... Ist nur so eine Idee und meine Sicht der Dinge als Außenstehender. Kenne das "Problem" von meinem 18 jährigen Stiefbruder.

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 12:46

Du bringst es auf den Punkt, was bei mir bisher nur ein "Bauchgefühl" war: Er erhält keinen fassbaren Gegenwert für das Geld. Naja, an Klamotten kiegt ihm nicht allzu viel, trotzdem achtet er auf sein Äußeres. Also eher zweckmäßig muss es sein und wenn sich etwas gekauft wird, muss es "cool" sein. Also Adidias Sneaker. Das ist so der einzige Anspruch bei ihm. Ansonsten ist er serh genügsam und bescheiden.
Ich denke auch, wir sollten ihn  noch gewähren lassen. Wenn es nicht überhand nimmt und die Schulnoten nicht leiden gibt es auch keinen plausiblen Grund, weshalb wir ihn einschränken sollten.

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Ich habe damals ebenfalls für ein Spiel hunderte Euros ausgegeben. Mach dir keine Sorgen, irgendwann wird er es bereuen (spätestens wenn das Spiel langweilig wird - und das wird es - habe selber 4 Jahre dieses Spiel gezockt). Aber LoL ist eines der wenigen Spiele, in welches man 0 Euro investieren muss um gut zu sein oder sich ein Vorteil gegenüber anderen Spielern zu verschaffen, mach das deinen Sohn klar.

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 12:58

Ich weiss ja nicht, was man alles kaufen kann - ich denke aber, dass er sich auch Styles und andere features kauft. und ich finde, das könnte er ruhig auch im realen Leben machen.

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Er ist 15, wenn er meint, lass ihn machen. Aber aus Erfahrung sage ich, dass man erst richtig mit Geld umgehen lernt, wenn es selbst verdient ist.

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Kommentar von Kinderwerkstatt
19.11.2015, 13:00

Das versuchen wir gerade zu steuern, dass er mal selber einen kleinen Job macht und sieht, wie sauer man sich 40 € verdienen muss. Denn das kommt ja grade automatisch bei ihm rein - ohne dass er wirklich was dafür tut....
Es ist aber auch nicht ganz einfach ihm das schmackhaft zu machen. Oder ihm Alternativen zum Geldverdienen auf zu zeigen, die er sich vorstellen kann.

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Kommentar von SantaClaus2
19.11.2015, 13:07

Wenn er es will, wird er schon arbeiten. Spätestens, wenn das TG nicht mehr reicht.

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