Frage von ram99, 42

Geringfügiger Job für Jugendliche?

Hallo Leute, Ich brauche einen Rat bezüglich einer geringfügigen Beschäftigung. Ich bin 17 und habe jetzt Ferien. Ich arbeite in den Ferien 120h (1 Monat). Ich habe jetzt von dem Freund meines Bruders ein Jobangebot bekommen. Ich möchte mich daher aufklären lassen, ob ich überhaupt mehr als 120h im Monat arbeiten darf, und wenn wie des dann mit den Steuern geregelt ist. Also ob ich dann für die Überschreitung Steuern zahlen muss oder für das gesamte Gehalt. Danke schonmal für die Antworten!

Antwort
von michi57319, 9

120 Stunden gehen weit über die Geringfügigkeitsgrenze hinaus.

Sinnvoll ist es daher, einen Ferienjobber über die kurzfristige Beschäftigung anzumelden und abzurechnen.

Den Fall, daß einer meiner Schüler dann zusätzlich noch einen Minijob ausgeübt hat, den hatte ich noch nicht. Daher kann ich dir zur steuerlichen Seite nichts sagen, da kann ich nur vermuten.

Fakt ist aber, daß die monatliche Arbeitszeit im Schnitt bei 169 Stunden liegt, also wären die Mehrstunden in Ordnung, was das Arbeitszeitgesetz betrifft. Sofern der zusätzliche Job dir eine gesetzeskonforme Ruhezeit zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn ermöglicht.

Kommentar von ram99 ,

Danke für deine Antwort erstmal!

Ja aber da die 120h nur für die Ferien gilt, entfallen die Steuern ja. Daher meine Frage: wenn ich einen 2 Job in diesem Monat annehme, ist es dann erlaubt ist?

Kommentar von michi57319 ,

Erlaubt sicherlich, wenn die von mir genannten Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Antwort
von lenzing42, 3

Eine kurzfristige und eine geringfügig entlohnte Beschäftigung werden nicht zusammengerechnet.

Für die kurzfristige Beschäftigung fallen aber, wenn die Tätigkeit von vornherein im Arbeitsvertrag auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage Pro Kalenderjahr begrenzt wurde, keine Beiträge zur Sozialversicherung an.

Steuern werden aber nach Maßgabe der persönlichen Lohnsteuerabzugsmerkmale unter Umständen in Abzug gebracht.

Einen Teil der gezahlten Steuern kannst du aber zum Jahresende über eine Einkommensteuererklärung zurückbekommen. Wobei der Minijob aber nicht angegeben werden muss.

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