Frage von BoVverMD, 29

Geringe Luftfeuchtigkeit Gefährlich?

Hallo Liebe Gutefrage.net community Ich habe mich letzte woche bei einer Firma vorgestellt die Medizinprodukte herstellt. In der werden diese Produkte unter besonderen klimatischen Bedingungen hergestellt. D.h. ich müsste wenn ich dort arbeiten würde 8h bei 10-20% Luftfeuchtigkeit und leichtem überdruck, mit 1x Pause am Tag(30min) arbeiten. Nun konnte ich im Internet nix genaues dazu finden auch scheint es gesetzlich nicht geregelt zu sein wie man oder ob man unter solchen Bedingungen arbeiten sollte. Kennt sich da jemand aus? Würde mich sehr interessieren, da mir meine Gesundheit eindeutig vor geht! Mfg

Antwort
von Dadadie, 5

Ich denke schon, besonders zu Anfang, wird es für dich ungewohnt sein unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Denn dein Körper muss sich erstmal auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Aber generell ist es nicht gesundheitsgefährdend unter solchen Bedingungen so arbeiten, denn ansonsten würde diese Firma mit Sicherheit nicht mehr existieren.

Typische Symptome, die du vielleicht bekommen wirst sind: trockene Schleimhäute, im allgemeinen trockenere Haut, gereizte Augen und möglicherweise Kopfschmerzen.

Aber all das sind nur Symptome. Es muss ja nicht heißen, dass du all diese auch bekommst.

Übrigens findest du hier im Vergleich die durchschnittlichen Luftfeuchtigkeitswerte von Wohnräumen http://www.gute-luftfeuchtigkeit.de/optimale-luftfeuchtigkeit-im-wohnraum/

Antwort
von JonnyOhFive, 20

Jede Autoklimaanlage erzeugt eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Im Winter hat man eine niedrige Luftfeuchtigkeit.

http://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/winterphaenomene/trockene-ra...

bei null grad ist die Luftfeuchtigkeit 0% laut der Tabelle.

Kommentar von BoVverMD ,

Ja klar ist die Luft im Winter auch mal etwas trockener, aber man hat ja auch wieder Tage wo es nicht so ist, das gleicht sich ja denn wieder aus. Aber täglich über Monate bzw. Jahre unter diesen Bedingungen? Habe halt keine Lust nach ein paar Jahren die haut eine greises zu haben oder ständig krank zu werden wegen dem ständigen Wechsel zwischen 23°C/15% Luft und 35°C/50% Luft. Will jetzt ja jetzt auch kein Hypochonder mimen aber ich würds halt gern genau wissen. 

Kommentar von JonnyOhFive ,

Nunja, am besten wäre da wohl ein Betriebsarzt  geeignet um dir eventuell auftretende Erkrankungen zu erläutern. Frag doch direkt im Betrib nach welcher dafür zuständig ist, der hat dann auch gleich das nötige Background Wissen

Antwort
von SGUHardy, 4

Hallo, BoVverMD,

eine so niedrige Luftfeuchtigkeit trocknet sicher die Schlneimhäute tendenziell aus.Und das kann zu höherer Empfindlichkeit z. B. in der Schnupfensaison führen. Im eigentlichen Sinn gesundheitsgefährlich ist das aber nicht. Regelmäßiges und ausreichendes Trinken hift da schon sehr viel.

Eine Bitte um ein Gespräch mit dem Werksarzt würde ich unterlassen. Kein Arbeitgeber mag es, wenn man gleich zu Anfang sagt: "Ich traue Ihren Arbeisschutzmaßnahmen - und damit Ihnen(!) - nicht über den Weg und suche daher erst mal Beratung bei hrem Werksarzt." und genau so würde die Frage um einen Termin verstanden werden. Kann dann zur Ablehnung des Arbeitnehmers führen! Also nix  mit der Stelle!

Der Werksarzt hätte übrigends sowieso schon eingreifen müsssen, wenn er in der Tätigkeit unter diesen Bedingungen ein nennenswertes Gesundheitsrisiko sähe. Also wird der auch auf Nachfrage nichts anderes sagen.

Was man im Zuge eines Vorstellungsgesprächs schon erfragen kann ist die Fluktuationsrate in der Abteilung. Und liegt die bei z. B. > 10 % ist da vielleicht irgendwas im Busch.

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