Gerichtsverhandlung wer trägt kosten?

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5 Antworten

Regelung ist prinzipiell ziemlich einfach: Wenn dir Recht gegeben wird, zahlst du nichts - wenn du nicht recht gegen wird, zahlst du die Strafe plus Kosten. 
Wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast, würde ich mir sehr gut überlegen, ob du wirklich ein Gerichtsverfahren riskieren willst, denn falls du verlierst trägst du nicht nur die Strafe, die Gerichtskosten, sondern in der Regel auch noch die Kosten für deinen Anwalt - und gerade letztere Kosten machen in der Regel schon mehrere hundert Euro aus. 
So wie du den Fall schilderst, gibt es an dem eigentlich Delikt (du hast Pfosten umgefahren) wenig zu deuten, von daher kann ich mir - zumindest angesichts der oberen Schilderung - nicht vorstellen, dass du völlig ohne Strafe wegkommst........

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Das Gerichtsverfahren wirst du zahlen müssen. Wie kann man mit 30 gegen einen Pfosten fahren, entweder zu schnell oder nicht aufgepasst. Verstoss gegen §1 der STVO

Schaden am Pfosten wird die Haftpflicht übernehmen, ohne Vollkasko bleibst auf deinem Schaden sitzen. 

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Wenn Du ein geringes Einkommen hast, hast Du möglicherweise Anspruch auf Beratungshilfe für einen Anwalt. 

Nimm mal Kontakt zu einer Kanzlei auf und frage nach. Also nach der Beratungshilfe.

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Kommentar von Ronox
20.02.2016, 14:39

Beratungshilfe wird für außergerichtliche Angelegenheiten gewährt. Das hier ist bereits gerichtlich.

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GErichtskosten trägt im Allgemeinen der Verlierer des Prozesses. Mach dich mal schlau, ob du Prozesskostenhilfe beantragen kannst.

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Tja, hängt vom Ausgang des Verfahrens ab. Aber das Gericht kann, wenn sie dich verurteilen, von der Auferlegung der Gerichtskosten absehen. Aber deine eigenen Auslagen (Anwaltskosten, wenn du dir einen Anwalt nimmst) müsstest du selber tragen. Die Gerichtskosten werden nach dem GKG von Gericht berechnet.

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