Frage von FarukSari63, 29

Gericht mit dem Arbeitsplatz?

Hallo, Mein Vater hat ein Verfahren mit seinem Arbeitsplatz. Sie wollen ihn kündigen aber er will eine Abpfindung, was sie ihm nicht geben wollen. Sie wissen aber ganz genau das sie es müssen falls sie ihn kündigen, sie könnten auch ihm sagen komm zurück wir wollen das du arbeitest. Da mein. Vater 60% auf der Bandscheibe hat kann er das nicht und sie meinten auch vor paar Monaten sie hätten kein Platz wo er arbeiten kann. Sie wissen auch das mein Vater sich die ganze Zeit krank schreiben wird.Am 6.12.2016 hat er ein Gericht mit dem Arbeitsplatz wo entschieden wird. Ich glaube das der Arbeitsplatz ihm eine Abpfindung geben wird. Meine Frage ist was glaubt ihr ?

Antwort
von Schnoofy, 8

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Abfindung ausschließlich in folgenden fünf Fällen:

    Der erste Blick sollte in Ihren Arbeitsvertrag wandern, denn in Ausnahmefällen hat der Arbeitgeber hier Regelungen zu einer eventuellen Abfindungszahlung festgehalten, im Sinne von: Wenn Sie aus diesem oder jenem Grund gekündigt werden sollten, erhalten Sie eine Abfindung in folgender Höhe…Häufiger ist allerdings der Fall eines Aufhebungsvertrages: Da der Arbeitgeber Sie nicht einfach grundlos kündigen kann, offeriert er Ihnen eventuell die freiwillige Auflösung Ihres Arbeitsvertrages gegen Zahlung einer entsprechenden Abfindung. (Achtung: Dies kann die Sperrung des Arbeitslosengeldes zur Folge haben)Werden Sie hingegen aufgrund eines Sozialplans oder einer Betriebsänderung entlassen, steht Ihnen eine Abfindung als Ausgleich der Ihnen dadurch entstandenen Nachteile zu. Sie können aber dennoch Kündigungsschutzklage einreichen und so entweder die Wiedereinstellung erwirken oder sogar die Zahlung einer weiteren, noch höheren Abfindung.Eine solche Kündigungsschutzklage können Sie natürlich auch bei jeder anderen Art der Kündigung einreichen. Ziel ist prinzipiell die Wiedereinstellung. Ist diese jedoch für Sie als Arbeitnehmer unzumutbar, wird eventuell die Zahlung einer Abfindung im Urteil festgelegt.Es gibt zudem einen weiteren Sonderfall: Manchmal weist der Arbeitgeber in der Kündigungserklärung aus betriebsbedingten Gründen darauf hin, dass Sie im Falle des Unterlassens einer solchen Kündigungsschutzklage eine Abfindung erhalten. Die Zahlung findet dann in der Regel nach drei Wochen statt, nachdem also Ihre Frist zur Klageeinreichung abgelaufen ist. Lesen Sie das Kündigungsschreiben daher stets genau und lassen Sie sich Passagen, die Ihnen unverständlich erscheinen, von einem Anwalt erläutern.

Quelle: http://arbeits-abc.de/abfindung-das-steht-ihnen-zu/

oder siehe auch hier: http://www.info-arbeitsrecht.de/Arbeitsrecht_Abfindung/arbeitsrecht_abfindung.ht...

Antwort
von maxim65, 8

Was wir glauben ist unwichtig. Wichtig ist nur das eine Abfindung kein Muss ist. Die gibt es in der Regel nur wenn der AG keinen Bock auf lange Verfahren hat und sich nicht sicher ist wie es ausgehen könnte. Wir können es nicht beurteilen, wir wissen nicht wie lange er in der Firma war, was er tut, mit welcher Begründung er gekündigt wird usw. Aber da es eine Verhandlungen gibt wird er sicher einen Anwalt haben der alle Fragen beantworten kann

Antwort
von chongzi, 10

Das klärt das Gericht. Hier wird wohl niemand irgendwelche Mutmaßungen anstellen, ohne die genaue Sachlage zu kennen. 

Antwort
von akkurat01, 11

Zur Zahlung einer Abfindung ist der Arbeitgeber im Normalfall nicht verpflichtet.

Gibt es aber eine Betriebsvereinbarung die dies regelt dann schon.

Warum sollte der Arbeitgeber für die Krankheit des Vaters aufkommen?

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