Frage von Lexie3107, 113

Geregeltes Leben trotz kiffen?

Ich kiffe jetzt seit 3 Monaten regelmäßig (im Schnitt 1 Joint pro Tag, am Wochenende mehr). Abgesehen davon das es nicht gerade billig ist komme ich damit sehr gut klar. Ich treffe mich weiterhin oft mit meinen Freunden, die teilweise nicht kiffen und auch in der Schule habe ich meinen guten Durchschnitt gehalten. Meinen regelmäßigen Joint sehe ich einfach als kleines Extra zu meinem auch so gut laufenden Leben. Ich kiffe nur wenn ich alle meine Aufgaben (Schule, Sport, aufräumen,...) erledigt habe. Wenn ich mal ein paar Tage nicht rauchen kann ist es die Ersten Tage immer etwas komisch vor allem wenn ich die Tage davor sehr viel konsumiert habe. Abgesehen davon das ich etwas vergesslich geworden bin habe ich keine weiteren Entzugserscheinungen mitbekommen. Sollte ich den Konsum trotzdem einstellen bzw reduzieren?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berny96, 62

Ich weiß dass hast du oft gehört und wirst es dieses mal wahrscheinlich auch nicht richtig wahrnehmen. Ich kanns dir aber auf Erfahrung sagen, so fängt jeder mal an. Der Konsum wird nur steigen. Das einzige was man gegen den steigenden Konsum unternehmen kann ist sich darüber bewusst zu werden. Und da du hier die Frage reingestellt hast, kann ich dir sagen, du bist dir darüber bewusst geworden. Deshalb, von jetzt an, rauche bewusst die Joints. Sobald du irgendwann mal aufstehst und dein erster Gedanken ist es, wie komm ich denn heute an Gras, so kiffe an diesen Tag nicht. Wenn du nach dem dieser Gedanken kam trotzdem kiffst wirst du es ohne Frage beim nächsten mal wieder tuen. Die Gefahr beim kiffen ist nicht das Kiffen selbst sondern dass man gar nicht erst merkt dass man irgendwann nur noch kifft. Du bist gerade noch am Anfang wo man eigentlich nicht sieht was es für Folgen haben kann. Alles ist noch cool. Bleib lieber da :) Also, einfach bei dem Konsum bleiben und ein Joint pro Tag ist schon das Maximum (Eigentlich aber auch schon viel zu viel). Du wirst auch irgendwann vergessen wie es überhaupt ist mit nem freien Kopf aufzustehen aber auch garnicht mehr wissen dass es überhaupt möglich ist. Man vergisst quasi dass man überhaupt noch "lebendig" leben kann. Ich warne dich nur. Ich denke man kann sehr gut einen geregelten Tagesablauf mit regelmäßigem Konsum haben. Aber nur wenn mans noch nie übertrieben hat. Ich zum Beispiel kann nicht mehr richtig kiffen ohne wieder in den Zyklus reinzufallen deshalb lasse ich die Finger ganz davon. Wenn man aber früh (so wie du noch die Chance hast) sich bewusst über seinem Konsum wird und auch bleibt so ist ein geregelter Tagesablauf ohne Frage umzusetzen. Viel Spaß dir weiterhin, und ruiniere es dir nicht :)

Kommentar von GoodFella2306 ,

saugeile Antwort Spitze! Danke!

Kommentar von skilla2346 ,

Kann mich der Antwort nur anschließen. Triffts auf den Punkt.

Antwort
von HafnerJennifer, 60

Hey wenn dein Körper sich einmal faran gewöhnt hat wirst du keine veränderungen mehr feststellen da es ja nur zum chillen ist und ja vergesslich ist so ein thema xD wegen dem geld würd ichs reduzieren bzw wenigstens zwischendurch öfter längere pausen machen das die wirkung vorhanden bleibt die meisten konsumenten hören sowieso früher oder später wieder auf :) lass dir gut gehn aber übertreib ned :p

Kommentar von Azzlacksyndikat ,

Man kann ja auch mit ein kumpel 0,5 kurs holen und 2,50€ drauf legen ist doch billig amk

Antwort
von aXXLJ, 10

Wenn Du freiwillig Pausen einlegen kannst - auch tagelange - ist Dein Konsumverhalten kaum als problematisch zu bezeichnen.

Antwort
von jerkfun, 34

Ehrliche Antwort? Auch wenn oberflächlich alles ganz gut aussieht,gibt es einen wesentlichen Grund ,entweder ganz aufzuhören,oder sehr gelegentlich mal einen Joint zu genießen.

Wenn Du schon Ausfallerscheinungen wie Vergeßlichkeit selbst bemerkst,so würde sich das verstärken und auch Deine Gehirnleistung beinträchtigt werden.

Auch ein starker Gewöhnungseffekt macht sich bemerkbar.Du bist latent anfällig körperlich süchtig machende Substanzen zu probieren...und das ist das wirklich gefährliche.

Also kein starker Alk Konsum,am Wochenende mal ein,zwei Tütchen,in der Woche selten oder nie,so bist Du in Bester Gesellschaft,denke ich.

Liebe Grüße



Antwort
von kompetent, 13

Langfristiger Cannabiskonsum ist mit psychischen, sozialen und körperlichen Risiken verbunden. Als gesichert gelten die schädlichen Auswirkungen des Cannabisrauchs auf die Atemwege, wobei die schädlichen Auswirkungen des mit gerauchten Tabaks ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion. Zudem ist die Gefahr von Lungenkrebs erhöht, da der Cannabisrauch mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe enthält, als eine vergleichbare Menge Tabakrauch.

Regelmäßiger Cannabiskonsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen. Kennzeichnend für eine Abhängigkeit sind erfolglose Versuche, den Konsum zu reduzieren oder einzustellen. Solche Versuche sind meist gekennzeichnet mit typischen Symptomen wie innere Unruhe, Nervosität, Ängstlichkeit oder Depressionen.

Es ist deine Entscheidung, ob du den Konsum reduzierst oder gar einstellst.

Antwort
von WastedYout, 34

Die wallstreet ist voller heroin Junkies und trotzdem ist deren Leben vollkommen intakt weil sie ihre Arbeit und den Konsum nicht vermischen. Was ich damit meine vermische nicht deinen Konsum und die Schule dann wird wahrscheinlich auch alles gut weiterhin laufen.

Kommentar von aXXLJ ,

"Wallstreet ist voller Heroin-Junkies?"

Kommentar von Azzlacksyndikat ,

Voll der süße was für hero junkies und die sind immer drauf AUCH auf der ARBEIT 

Antwort
von SergeantPinpack, 28

Zwischen den Zeilen lese ich, dass dir dein Konsumverhalten selber nicht ganz geheuer ist.

Die Leute, die zu meiner Zeit viel (und täglich ist viel) gekifft haben, haben alle einen eher unkonventionellen Lebenslauf hingelegt, um es mal vorsichtig auszudrücken. Nach jahrelangem Konsum ist es schwierig, die Kurve zu kriegen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Antwort
von steefi, 22

Eine alte Dame geht beim Bäcker einkaufen und verlangt ein Brot. 

Die Bäckereifachverkäuferin fragt: "Wollen Sie eine Tüte ?"

Die alte Dame: "Nein danke, wenn ich jetzt was rauche, vergesse ich die Hälfte."

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