Frage von FeierMeyer, 171

Gerechtfertigt durch die Fahrerlaubnis-Prüfung gefallen?

Hallo, Ich hatte heute meine Fahrerlaubnis-Prüfung und fuhr diese ohne jeglichen Fehler, bis ich an eine Ampel kam, welche gelb zeigte. Ich entschloss mich die Ampel noch zu überfahren und sah auch im letzen Augenblick das Licht noch gelb. Als wir beim TÜV ankamen forderte der Prüfer mich auf kurz das Fahrzeug zu verlassen um mit meinem Fahrlehrer zu reden. Mein Fahrlehrer und der Prüfer waren sich nicht einig, da mein Fahrlehrer die Ampel ebenfalls gelb sah. Der Prüfer hingegen meinte er sah hinten wie doe Ampel im allerletzten Moment auf rot schaltete und er deshalb die Prüfung für nicht bestanden erklärt. Als der Prüfer mir dies mitteilte war ich natürlich sehr enttäuscht, da er den Rest der Prüfung lobte. Nun stellt sich mir die Frage ob der Prüfer in so einem Fall nicht die Möglichkeit hat die Prüfung für bestanden zu erklären, da es sich um Bruchteile einer Sekunde handelte. Ebenfalls frage ich mich ob ich zusammen mit meinem Fahrlehrer das Urteil anfechten kann oder ob dies nichts bringt?

MfG

Antwort
von TrudiMeier, 111

Wenn man bei Rot über die Ampel fährt, ist man durchgefallen, da beißt die Maus keinen Faden ab. 


da es sich um Bruchteile einer Sekunde handelte


Die Bußgeldstelle drückt in dem Falle auch kein Auge zu.  Für derartige Verkehrsverstöße gibt es ja zwei verschiedene Tatbestände: Rot unter 1 Sek., Rot mehr als 1 Sek.  Bestraft wird beides.

Gegen die Entscheidung des Prüfers anzugehen, wird dich mehr Nerven und Geld kosten, als die Prüfung zu wiederholen. Außerdem kann letztendlich das Ergebnis rauskommen, dass du verloren hast und die Prüfung dann nochmal machen musst. Es lohnt einfach nicht.

Antwort
von HaGue60, 126

Ich glaube es ist sehr viel einfacher, schneller, weniger nervenaufreibend und auch kostensparend, wenn Du die praktische Prüfung nochmal wiederholst. Die Theorie hast Du ja schon. Ist für die meisten viel schwerer.

Der Fahrlehrer wird immer auf der Seite des Schülers sein, da dieser ihn bezahlt. Gegen den Prüfer werdet ihr nur schwer etwas ausrichten können. Ist wie in der Schule gegen eine gefühlte zu schlechte Benotung.

Antwort
von ronnyarmin, 87

Der Prüfer ist der Meinung, du hättest bei gelb anhalten können. Ob das so war, dazu hast du nichts geschrieben. Wer wann rot gesehen hat spielt keine Rolle.

Antwort
von Gandal2301, 117

So gesehen hätte der Prüfer direkt nach der angeblich roten Ampel abbrechen müssen wenn er sich so sicher war ich durfte danach nämlich nicht mehr zum TÜV fahren bei mir wars allerdings auch ein Stoppschild

Kommentar von FeierMeyer ,

Er ließ mich die Prüfung aber noch zu Ende fahren und auch auf dem TÜV Gelände einparken. Ich selbst frage mich halt nur ob die Prüfer überhaupt einen Spielraum haben oder es ganz klare Richtlinien gibt.

Kommentar von TrudiMeier ,

Natürlich haben Prüfer auch Spielraum - aber ganz sicher nicht bei einer roten Ampel.

Antwort
von Everklever, 85

da es sich um Bruchteile einer Sekunde handelte

Aber diese Bruchteile können entscheidend sein für einen Unfall.

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