Geplanter Krankenhausaufenthalt - öfter ohne Diagnose entlassen?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ohne Einweisung kann man nicht so einfach in eine Uniklinik. Es liegt hier kein akuter Notfall vor und auf der Einweisung müsste stehen, auf welche Station sie soll. In dem Fall käme wohl "Innere" am ehesten in Frage, aber wie gesagt, sie braucht dann eine Einweisung vom Arzt.

Eine Alternative wäre eine Klinik für Diagnostik. Da landen die Fälle, wo man einfach nicht die Ursache für Beschwerden finden kann. Ich kann Dir aber gleich sagen, wenn Du denkst, Du bekommst eine Einweisung und kannst dann da einfach hin, irrst Du Dich. Ich bekam eine Einweisung im März 2015 und letztendlich "durfte" ich nach vielen Auflagen im September dort erscheinen.

Unter Auflagen verstehe ich, dass die erstmal verlangen, dass man wirklich alle in Frage kommenden Fachärzte abgeklappert hat (die schreiben einem, was sie verlangen), dann wollen sie alle Befunde des letzten halben Jahres haben und erst dann bekommt man einen Termin. Aber vorher muss man noch die Bewilligung der Krankenkasse einholen und die wollen in Kopie dann auch noch alle Befunde. Ich habe einen Arztmarathon wegen der DKD in Wiesbaden hinter mir, gebracht hat es mir persönlich außer Streß leider nichts. Aber vielleicht könnte ja Deiner Freundin geholfen werden. lg Lilo

Hier war ich, vielleicht gibt es in Eurem Umfeld noch andere derart spezialisierte Kliniken für Diagsnostik?

http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesundheit/kliniken/fach-und-privatkliniken/deutsche-klinik-fuer-diagnostik.php

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von WosIsLos
28.01.2016, 09:48

Sieht aber nicht nach Uniklinik aus.

0
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 10:07

Darüber hatte ich mich auch informiert...wir haben schon einen ganzen Ordner mit allen Entlassungsunterlagen.

1

Ich habe 2013/2014 mindestens 24 mal im Krankenhaus gelegen, davon mehr als 15 mal, weil ich einfach umgekippt bin. Anfangs hatte ich noch jedesmal eine "Aura", d. h. Hungergefühle, die Ohnmachten dauerten manchmal 5 Minuten, manchmal aber auch 3 Tage.

Niemand, und ich war in verschiedenen Kliniken, wie auch Deine Freundin, konnte und kann mir genau sagen, was es eigentlich ist. Der eine sagt, es ist Epilepsie, der andere spricht von Krampfanfällen. Ich krampfe aber nicht, und auch andere Beschreibungen der Epi passen nicht. Ich bin sogar während einer Unterhaltung mit dem Arzt einfach umgekippt und auf der Intensiv-Station wieder aufgewacht.

Es gibt einfach Krankheiten, deren Ursache man nicht finden kann. So schiebt man meine Anfälle jetzt auf eine nicht erkannte Hirnblutung, die ich nur dank meiner Cortison-Einnahmen überlebt habe. Genaues weiß man aber nicht und kann es auch nicht bestätigen. EEGs haben erst einmal eine Veränderung angezeigt, und man hat bei mir wirklich alles auf links gekrempelt.

Du kennst die Befunde nicht, also kannst Du auch gar nicht genau sagen, was man alles wie und worauf untersucht hat. Eine Uniklinik kocht auch nur mit Wasser. Da laufen nur mehr Profs und Studenten rum, ansonsten stützt man sich auch auf die Diagnostik, die anderen Ärzten auch zur Verfügung stehen. Es gibt Kliniken im Norden, die sich speziell mit neurologischen Ausfällen befassen, und nach Deiner Beschreibung gehe ich von einem solchen Problem aus.

Wenn sie irgendwelche Medikamente wie Schmerz-oder Schlafmittel einnimmt, könnte es auch damit zusammenhängen. Versprich Dir nicht zuviel von Unikliniken, manchmal muß man mehrfach die Ärzte wechseln, um den passenden zu finden, aber, wie gesagt, es gibt einfach Erkrankungen, die sich nicht ergründen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 14:21

Keine Schmerzmittel und die Entlassungsberichte hab ich alle gelesen... :/

0

Hey! :)

Da die bisherigen Antworten scheinbar noch nicht so zufriedenstellend waren versuche ich mal mein Glück dir und vor allem deiner Verwandten zu helfen. Da sie sowohl bei körperlicher Anstrengung als auch bei Entspannung bewusstlos wird, würde ich diese "sie ist im Wachstum"-08/15 Diagnose vieler Hausärzte in solchen Fällen (Eigenerfahrung) ausschließen. Bei ihr deuten die Symptome eher auf kardiale oder neurologische Ursachen hin. Was genau passiert denn bevor sie ohnmächtig wird? Wird sie bleich? Merkt sie die bevorstehende Ohnmacht? Verdreht sie die Augen komisch nach oben, sodass man nur das weiße sieht oder scheint sie zu erstarren oder zu krampfen? Die Antworten auf diese Fragen können für Ärzte sehr wichtig sein, ebenso wie der Blutdruck und der Puls vor, während und nach der Ohnmacht. Auf jeden Fall solltest ihr mal ein Langzeit EKG machen lassen und euch vom Hausarzt eine Überweisung zum Kardiologen und zum Neurologen besorgen!

Eine Freundin von mir hatte auch eine ganze Zeit dieselben Probleme und musste vom einen Arzt zum nächsten Hampeln mit den unterschiedlichsten Diagnosen (Epilepsie war auch dabei konnte aber jetzt ausgeschlossen werden). Bei ihr wurde letztendlich dank eines Herzmonitors zwei Herzrhythmusstörungen festgestellt, die zum Glück behoben werden konnten. Seitdem hat sie keine Probleme dieser Art mehr gehabt und kann endlich wieder ein unbeschwertes Leben führen! :)

Ich hoffe, dass das bei euch ein kürzeres Prozedere mit einer effektiven und behebbaren Diagnose wird, damit deine Verwandte sich bald nicht mehr in ihrer Lebensweise einschränken muss! 

LG Birdy :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hört sich mehr wie eine Narkolepsie an.

Da gehört sie eigendlich erst mal in ein neurologisches Krankenhaus. Eine Uniklinik wäre schon sinnvoll.

Aber jede normale Klinik müsste eine Narkolepsie finden können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Steff9393
29.01.2016, 07:48

Und deswegen ist es das nicht.

0

Es kommt halt drauf an, zumindest eine Klinik mit der richtigen Fachabteilung zu finden oder einen Spezialisten für dieses Problem X.

In eine Uniklinik kommt man eigentlich auch durch eine ärztliche Einweisung.

War Sie schon mal in der Neurologie?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 09:50

Sie war in der Neurologie, Kardiologie, hat einen Herzmonitor "eingepflanzt" bekommen, MRT, EEG, EKG, Kipptisch...alles durch

0
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 09:51

Insgesamg ca. 8 mal für eine längere Zeit im Krankmehaus gewesen (5Tage+) und bestimmt 10 mal mit Krankenwagen hin, Herzmonitor ausgewertet, Blutdruck gemessen und wieder nach Hause

0
Kommentar von Steff9393
29.01.2016, 07:55

Narkolepsie ist es nicht, wurde schon getestet und dke Symptome passen nicht.

0

Keinerlei Diagnose? Verblüffend...

Aber wenn das so ist, würde ich einfach weitermachen und weitere Ärzte bzw. eben auch Krankenhäuser aufsuchen. Warum nicht auch einmal eine Uniklinik. Zu deren Ambulanz sollte man immer gehen können. Ansonsten bräuchte man vielleicht eine Überweisung von ihrem Hausarzt für eine stationäre Behandlung. Besprecht das halt mal mit ihm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 09:42

Die Überweisung geht ja klar, aber nur die Wahl des nächsten Krankenhauses steht offen...

0
Kommentar von Steff9393
29.01.2016, 07:49

Leider nicht...
Es kommen nur Sachen wie "abwarten", "bricht sie jetzt halt einfach die Ausbildung ab und macht nächstes Jahr weiter"...wer sagt denn, dass es nächsten August weg ist -.-

0

Ich finde das hört sich sehr nach Narkolepsie an. Komisch das da noch niemand drauf gekommen ist. Oder wurde sie daraufhin schon untersucht?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Steff9393
28.01.2016, 10:16

Symptome passen nicht gabz :/

0