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Geostationärer Mond?

gefragt von ImGampiImGampi am 19.06.2008 um 8:33 Uhr

Gestern Abend, als der Mond so gegen halb 11 wunderschön über den Bergen "aufging", brach in der Runde eine angeregte Diskussion aus. Einige meinten, dass der Mond immer am genau gleichen Ort auf und untergehen würde.. Einige waren da total anderer Meinung! Wie ist das nun genau mit dem Mond? Danke schonmal..


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Reply


Wieselchen
beantwortet von Wieselchen am 19. Juni 2008 08:44
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Wie immer, wenn ich was nicht so genau weiß, habe ich Tante Wiki gefragt:

"Der Aufgangsort des Mondes am Horizont schwankt während eines Monats zwischen einem südlichsten und einem nördlichsten Punkt hin und her, so wie es auch bei der Sonne im Verlauf eines Jahres der Fall ist."

http://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Scheinbare_Bewegung

LG

Wieselchen

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 19. Juni 2008 08:51

Überleg´ doch mal, Wieselchen, wenn der Mond immer an der gleichen Positionstände, gäbe es dann Ebbe und Flut?!? Eigentlich doch ganz leicht, die Überlegung, - oder?!? Lieben Gruss ;-)

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmall Wieselchen am 19. Juni 2008 09:24

Und wieder was dazugelernt.

Wenn ich dich nicht hätte, Quandt... ;-)

LG

Wieselchen

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 19. Juni 2008 14:31

Chapeau!


Quandt
beantwortet von Quandt am 19. Juni 2008 08:48
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Kann gar nicht sein! Selbst wenn der Mond immer auf der gleichen konzentrischen Bahn um die Erde liefe und die Umdrehungsgeschwindigkeit die gleiche wäre, würde sich seine Auf- und Untergangsposition verändern, da er sich nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Elipse bewegt. ;-)


anonym
beantwortet von dolabella am 19. Juni 2008 08:57
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Geostationär ist der Mond auf keinen Fall; er beschreibt eine Umlaufbahn um die Erde, die allerdings - bedingt durch das ungewöhnliche Massenverhältnis - ein paar Besonderheiten aufweist. Infolge der Erdrotation scheint der Mond im Osten auf- und im Westen unterzugehen. Die Bahnebene des Mondes ist ein paar Grad gegen die der Erde um die Sonne, was zu zusätzlichen periodischen Abweichungen der Höchst- und Tiefststände führt. Den Haupteffekt bedingt aber die Neigung der Rotationsachse der Erde gegenüber der eigenen Bahnebene. Infolge dessen verändert sich die Höhe der Mondebene über dem Horizont mit den Jahreszeiten, allerdings genau anders herum als die der Sonne. Im Winter legt der (Voll-) Mond eine größere Strecke zurück als im Sommer.


Markae Haka
beantwortet von Markae Haka am 19. Juni 2008 08:36
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Nee das is wie bei der Sonne. Da die Erde immer in einem bestimmten Winkel zu Sonne steht (siehe Sommer- Winterzeit), steht der Mond auch immer an einem anderen Ort.

Kommentar von 18ef6d757f8e936b72ff7c6dd4ac3eafsmallMarkae Haka am 19. Juni 2008 08:37

Ich meinte geht er an einem anderen Ort auf ;-)


Whitefall
beantwortet von Whitefall am 19. Juni 2008 09:18
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Genau wie die Sonne im Sommer länger sichtbar ist und im Nordosten/Nordwesten auf-/untergeht und im Winter nur kurz zu sehen ist und im Südosten/Südwesten auf-/untergeht, ist das auch beim Mond immer unterschiedlich, wobei da zusätzlich noch die Mondphase mit reinspielt:

  • Zu Vollmond ist der Mond am Himmel genau auf der anderen Seite als die Sonne, daher ist er im Winter lange zu sehen (so wie die Sonne im Sommer) und im Sommer nur kürzer zu sehen.
  • Zu Neumond ist er ungefähr vor der Sonne und damit im Sommer lange und im Winter kurz zu sehen.
  • Der zunehmende Mond (abends am Himmel) ist im Frühling lange zu sehen und im Herbst nur kurz.
  • der abnehmende Mond (morgens am Himmel) ist im Herbst lange zu sehen.

Ich hoffe ich hab jetzt nichts verdreht. Das sollte alles sowohl für Nord- als auch Südhalbkugel gelten, nur dass dort eben die Jahreszeiten zu unterschiedlichen Monaten sind.





Whitefall
beantwortet von Whitefall am 19. Juni 2008 09:37
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Achso und mit "geostationär" hat das nichts zu tun, das wäre wenn der Mond immer an der selben Stelle am Himmel steht, also nie auf/untergeht. Mond und Erde wären dann in einer "doppelt gebundenen Rotation", so wie Pluto und Charon. Durch die Gezeitenreibung wird aber die Erdrotation immer langsamer so dass der Mond irgendwann geostationär werden würde (in ein paar Milliarden Jahren), allerdings verdampfen die Ozeane vorher so dass es keine Gezeiten mehr gibt. Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Tidal_acceleration

Kommentar von Gutefrage.net Support am 19. Juni 2008 11:07

Lieber Whitefall,

bitte nutze künftig die Kommentarfunktion, um Deine Antwort zu ergänzen.

Danke und schöne Grüße

Paula vom gutefrage.net-Support


anonym
beantwortet von zaack am 4. Juli 2008 13:50
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Hallo ImGampi,

wenn der Mond eine geostationäre Bahn hätte würde er ja niemals auf- oder untergehen. Er wäre immer an der gleichen Stelle sichtbar.

"Geostationär" bedeutet, dass sich ein Körper in der gleichen Richtung und Geschwindigkeit um die Erde dreht mit der sich die Erde eben auch dreht (deswegen ja geostationär). Die sichtbare Position des Körpers/Mondes würde sich nicht ändern. Das sind also verschiedene Paar Schuhe.

Der andere Teil deiner Frage wurde ja schon beantwortet.

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 31. August 2008 21:41

Du hast recht. Das Wort "geostationär" dürfte wohl aufgetaucht sein, weil es umgekehrt tatsächlich so ist. Die sichtbare Position der Erde verändert sich kaum, wenn man auf dem Mond steht. Nicht der Mond, sondern die Erde ist geostationär - äh lunastationär...


anonym
beantwortet von rama6 am 28. August 2008 16:28
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Geostationär sind nur Sateliten die am Himmel immer an der gleichen Stelle stehen,damit wir das Fernsehprogram Empfangen können.Der Mond ist aber ein Trabant der um die Erde wandert.




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