Geldpolitik der EZB?

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4 Antworten

Die EZB lügt! Sie lügen, dass sich die Balken biegen. Wie lange verfolgen sie jetzt schon ihre Geldpolitik und keines ihrer Ziele wird erreicht. Wenn Du Geld verliehen hast auf 3 Monate und nach 9 Monaten verspricht Dir Dein Schuldner immer noch, dass er morgen bestimmt zahlt, wie lange glaubst Du ihm noch? Wie sagte unser Präsident Claude Juncker: Lügen, lügen und solange die Leute es glauben Fakten schaffen. Das beherrscht auch Herr Draghi. Wem nutzt seine Politik und wer lässt nach jeder Sitzung die Korken knallen, wenn wieder verkündet wird, dass sich an der irren Geldpolitik der EZB nichts ändert? Die Spekulanten. Die pinkeln sich in die Hose vor Freude. Schuldenmacher (vor allem seine italienischen Freunde) und Spekulanten werden von Draghis Politik belohnt und die Kanzlerin schaut zu, weil sie zu ihrem EURO-Rettungswahn keine Alternative sieht. Lieber lässt sie ihr eigenes Land vor die Hunde gehen. Die EURO-Karre steckt so tief im Morast, dass ein Weg heraus ohne Schaden nicht mehr möglich ist. Also hilft nur eins: Den Schaden schieben, bis ihn andere ausbaden müssen und beten, dass es einen nicht selbst trifft. Also verkünden sie seit Jahren ihr Inflationsziel, an das sie selbst nicht glauben.

Wodurch entsteht Inflation? Wenn mehr Geld in den Taschen der Verbraucher ist als Ware, dann steigt die Nachfrage und die Preise. Das nennt man Inflation. Wie aber soll das viele Geld des Herrn Draghi in die Taschen der Firmen und Verbraucher kommen? Über die Banken? Die verdienen durch die Niedrigzinsen durch Kreditvergabe nicht mehr genug. Die gehen in die Finanzspekulationsschine und treiben keine Verbraucherpreise in Deutschland. Die Deutschen entsparen. Doch was sie dadurch mehr an Geld haben wird ihnen vom Staat an vielen Stellen durch Gebührenerhöhungen wieder abgenommen. Wenn man keine Inflation sieht, dann ist die Inflationsmaschine kaputt, z.B. weil der Ausgabesack, aus dem die Mehrnachfrage kommen soll an anderer Stelle nicht mehr dicht ist und mindestens genausoviel wieder rausfließt wie mehr reingeschüttet wird. Effektiv bleibt dann nicht mehr übrig, das man zur Nachfragesteigerung einsetzen könnte. Das verschlingt der Staat und auch der investiert nicht sonder pumpt es in die Finanzierung der Schulden, meist auch noch anderer Länder. Das ist inzwischen ein irrsinniger Kreislauf und jeder macht sich in die Hose, den zu stoppen, weil niemand weiß, ob er dieses Experiment überlebt.

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Inflation entsteht normalerweise, wenn in der Realwirtschaft die Nachfrage nach Gütern größer ist als das Angebot.

Dummerweise haben wir in der Realwirtschaft eine erlahmende Nachfrage, und auf der Angebotsseite in vielen Geschäftsfeldern deflationäre Tendenzen.

Die ganze Geldblase, die von der EZB geschaffen wurde, hat im wesentlichen nur dafür gesorgt, verdeckte Staatsschulden-Finanzierung zu betreiben. Und der Rest treibt die Immobilienpreise in die Höhe.

Meines Erachtens ist das ganze nachhaltig nur lösbar, wenn das Experiment namens "Euro" aufgegeben wird. Auch wenn es extrem unpopulär in Deutschland ist, so eine These zu formulieren: meiner Meinung nach wäre es für alle Beteiligten am besten, wenn Deutschland aus dem Euro austreten würde und zu einer nationalen Währung zurückkehren würde.

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Wo steht denn, dass Inflation eine Funktion des Zinses ist ?

Dann wären die Realzinsen ( Nominalzins - Inflation ) ja schon seit Dekaden unverändert. Dem ist aber nicht so.

Deshalb stehen die niedrigen Zinsen einer Inflation nicht im Wege, im Gegenteil, sie schaffen es vlt. sie wieder auf 2 % zu bringen, auf jeden Fall verhindern sie ein weiteres abrutschen.

Ich glaube zwar auch , dass 2 % nur schwer möglich sind, aber man kann nie wissen.

Ein deutlich höherer Ölpreis und vlt. doch mal ein Umkehr in der Finanzpolitik ( mehr Schulden + Umverteilung von oben nach unten ) dann hat sich das recht schnell.

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Naja genau dadurch. Die Inflation ist dich die Entwertung des Geldes. Und die EZB sorgt doch dafür, dass man Geld extrem billig (quasi fast ohne Zinsen) bekommt. Genau damit senkt man den Wert des Geldes.

Allerdings erreicht man die Zielgröße von 2 % trotz der niedrigen Zinsen nicht. Die EZB hat Angst vor einer Deflation, das würde uns als Exportnation "treffen" und unsere Wirtschaft "torpedieren". Dem versucht die EZB gerade mit allerdings wenig Erfolg entgegenzuwirken. Wobei die aktuelle Inflation immer noch akzeptabel ist. Aber bei diesem Ramschzinssatz sollte sie höher sein.

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