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Die wichtigste 100 000-Euro-Frage im Leben stellt einem Günther Jauch nicht. "Ihre Lebensversicherung zahlt Ihnen zum 63. Geburtstag 100 000 Euro aus. Wie schaffen Sie es, dass der Betrag bis zu Ihrem Tod reicht, auch wenn Sie nicht wissen, wie lange Sie leben werden? Wie sichern Sie Ihre Witwe mit dem Geld ab? Und wie gewährleisten Sie, dass Sie trotzdem spontan einen Batzen Geld entnehmen können?"
HB FRANKFURT. Die gesetzliche Rentenversicherung war jahrzehntelang das Vorzeigestück der deutschen Sozialstaates. Doch zwei Entwicklungen machen es der Politik seit Jahren zunehmend schwerer, das Rentensystem zukunftssicher zu gestalten. Zum einen werden Rentnerinnen und Rentner immer älter. So hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer von 1960 bis zum Jahr 2001 bei Männern um 47 Prozent, bei Frauen um 73 Prozent erhöht. Auf der anderen Seite sinkt die Geburtenzahl in der Bundesrepublik kontinuierlich. Die Folge: Eine immer geringer werdende Zahl von Erwerbstätigen muss für eine steigende Zahl von Rentnern aufkommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die private Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung.
FRANKFURT. Inzwischen zählt das Deutsche Aktieninstitut 12,6 Millionen Fondsbesitzer; in den knapp viertausend so genannten Publikumsfonds für private Anleger sind eine gute halbe Billion Euro investiert. Investmentfonds sind eine klassische Geldanlage für Privatanleger. Gegenüber einer Anlage in einzelnen Wertpapieren bieten sie eine Reihe von Vorteilen. Wer einen Fondsanteil kauft, nimmt an der Wertentwicklung eines Korbes aus vielen verschiedenen Wertpapieren teil. Damit reduziert er das Risiko von Verlusten oder sein Kapital ganz zu verlieren.


















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