Frage von babyglueck46, 66

Geld vom Arbeitgeber in der Schwangerschaft?

Hallo, meine Schwester ist schwanger in der 8. Woche, hat aber vor 1 Monat bei ihrer neue Arbeitsstelle begonnen dementsprechend auch noch in der Probezeit nun ist die Frage ob sie trotzdem Geld normal weiter bekommt oder wie läuft das? Danke im Voraus für die Antworten :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Scaver, 22

So lange Sie arbeitet, bekommt sie auch Geld. Das ist immer so in DE. Solange man keine Straftaten begeht, kann der Arbeitgeber niemals die Zahlung für geleistete Arbeit verweigern.

Sollte deine Schwester vom Arzt oder vom Arbeitgeber selber ein Berufsverbot ausgesprochen bekommen (zum Schutz in der Schwangerschaft), muss der Arbeitgeber auch normal weiter zahlen.

Zum Ende der Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und einige Zeit nach der Schwangerschaft gilt die so genannte Schutzfrist. In dieser Zeit kann sei bei Ihrer Krankenkasse Mutterschaftsgeld beantragen.

Sie bekommt dann einen gewissen Satz, maximal 13 Euro pro Tag von der Krankenkasse gezahlt.
Ihr geht aber kein Geld verloren. Die Differenz zu ihrem bisherigen Netto-Einkommen muss der Arbeitgeber selber zahlen.

Sobald der Arbeitgeber von der Schwangerschaft Kenntnis hat oder Kenntnis haben müsste, darf er sie auch nicht mehr so einfach kündigen (außer in Mini Betrieben oder bei Verfehlungen nach Zustimmung der zuständigen Bundesbehörde). Es gilt also der Kündigungsschutz in der Schwangerschaft.

Sie sollte sich auf jeden Fall umgehend bei Ihrer Krankenkasse melden.

Info: Ich arbeite selber bei einer Krankenkasse und habe Mutterschaftsgeld selber bearbeitet (seit diesem Monat in einem neuen Team, daher noch auf dem aktuellsten Stand aller Infos).

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit & Arbeitsrecht, 38

Warum soll Deine Schwester kein Geld vom AG bekommen? Sie ist doch dort beschäftigt und wird auch noch weiter arbeiten können. 

Die Probezeit spielt keine Rolle, wenn sie dem AG ihre Schwangerschaft mitteilt, tritt das Mutterschutzgesetz in Kraft und damit auch der besondere Kündigungsschutz. Eine Kündigung während der Probezeit ohne Angabe von Gründen ist nicht mehr möglich.

Kommentar von babyglueck46 ,

Ich hab vergessen zu sagen dass sie zusätzlich ein beschäftigungsverbot bekommen hat weil sie als Maler und Lackierer tätig ist

Antwort
von DonutQueen04, 36

Kommt darauf an wo sie arbeitet!?

Kommentar von babyglueck46 ,

Ich hab vergessen zu sagen dass sie zusätzlich ein beschäftigungsverbot bekommen hat weil sie als Maler und Lackierer tätig ist 

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