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Geld sparen für die Kinder mit einem Sparplan oder einer Ausbildungsversicherung?

gefragt von softshell am 29.09.2009 um 11:19 Uhr

Wie kann ich am besten für meinen noch dreijährigen Sohn Geld sparen? Das Sparbuch hat ja mittlerweile ausgedient und bringt leider nichts mehr ein. Nun habe ich von der Möglichkeit eines Sparplans oder einer Ausbildungsversicherung gelesen. Was meint ihr, welche Variante ist lukrativer und sicherer und bringt schöne Erträge?


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Shark
beantwortet von Shark am 29. September 2009 11:21
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Hilfreichste Antwort

Unter steuerlichen Gesichtspunkten lohnt es sich, Depot und Konto auf den Namen des Kindes eintragen zu lassen; Sohn beziehungsweise Tochter haben dann zwar ab dem 18. Geburtstag die Verfügungsgewalt, doch so viel Vertrauen sollte sein. Denn jeder Bürger verfügt über einen steuerlichen Grundfreibetrag von 7 664 Euro im Jahr. Hinzu kommen 1 370 Euro (ab 2007: 750 Euro) plus einem Pauschbetrag von 50 Euro darf ein Kind pro Jahr 9 085 Euro Kapitaleinkünfte steuerfrei kassieren. Bei Dividenden gilt das Halbeinkünfteverfahren, dann dürfen es sogar 18 170 Euro sein. Diese Summe wird kaum ein Kind ausschöpfen. Da liegt der Gedanke nahe, Vermögen früh zu übertragen. Eltern können alle zehn Jahre 205 000 Euro und Großeltern jeweils 52 200 Euro steuerfrei übertragen. Das Finanzamt zeigt sich bei solchen Transaktionen sehr wachsam. Es verlangt, dass das Kind auch wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens wird. Bei aller Fürsorge sollten die Eltern jedoch darauf achten, dass die Einkommensgrenze des Kindes von 7 680 Euro pro Jahr nicht überschritten wird, sonst droht die Streichung des Kindergeldes.

Kommentar von Simple_avatar3smallkarla22 am 29. September 2009 13:19

Ich habe die Frage zwar nicht gestellt, danke dir aber trotzdem für diese Antwort!


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anonym
beantwortet von Pumuckl70 am 29. September 2009 11:23
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von einer Ausbildungsversicherung halte ich persönlich nix. Das lässt sich aber einfach rechnen, ob es was bringt: berechne die Gesamtsumme der Beiträge und ziehe sie von der Auszahlsumme ab. Der Rest sind Zinsen und Zinseszinsen. Wir hatten eine Kombi aus Sparbuch und Bausparvertrag, aber das hängt natürlich auch von den Zinsen ab, ob es sich rechnet (wir waren damals bei Ideal und Clever von Wüstenrot, das war okay, ist aber auch schon was her...)


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 29. September 2009 11:24
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Der konventionelle Sparplan bei Ihrer Bank oder Sparkasse ist unkompliziert, birgt kein versteckten Gebühren und bringt über die jährlich steigende Prämie reichlich Ertrag!


anonym
beantwortet von Shakotai am 29. September 2009 12:51
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Zunächst ein Kompliment an Shark, der die steuerliche Seite von Anlagen für die Kinder mehr als gut ausgearbeitet hat. Ob Ausbildungsversicherung oder Sparplan? Jeder Weg hat seine Vorteile. Vorteile Sparplan: bei einem gut ausgesuchten Sparplan hat man meist wesentlich bessere Zinsen/Renditen als bei einem Versicherungsprodukt. Dabei sollte man sich jedoch nicht auf die Auskunft seiner Hausbank verlassen, sondern ruhig bei der Konkurrenz stöbern gehen; oder natürlich im Internet. Die ersten Angebote der Hausbank für diesen Zweck sind meisten Produkte mit Zinsen unter der Inflationsrate (ca. 3 % durchschnittlich) also nicht einmal für den Gelderhalt brauchbar. Da es sich bei der Anlage für das Kind um eine langfristig orientierte Geldanlage handelt, sollte man sich hierbei auch über Fonds informieren. Diese haben - auf lange Frist gesehen – zumeist die besten Renditen erzielt. Vorteile Ausbildungsversicherung: Hier werden zumeist zwei Formen angeboten: Die Term Fix Versicherung mit festen Auszahlungspunkt oder Anlass und die Kinderrentenversicherung. Die erste Form wird auf ein bestimmtes Alter oder zum Beispiel auf die Heirat des Kindes abgeschlossen (früher auch Aussteuerversicherung genannt) Die vereinbarte Summe kommt dann zur Auszahlung. Die Kinderrentenversicherung baut auf dem ersten Produkt auf, kann jedoch in einem Alter von 18 – 25 vom Kind als Rentenversicherung übernommen werden. Hier gibt es keine festen Zeiten oder Summen für die Entnahme, es kann zu den Zeitpunkten entnommen werden. Nachdem es Versicherungsprodukte sind, ist natürlich auch Versicherung drin. So zum Beispiel: Wenn der Versorger verstirbt, übernimmt die Versicherung die Beitragszahlung, manchmal auch bei Berufsunfähigkeit. Bei manchen sind Kinderinvaliditäten versichert, manche bieten einen Einstieg in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Etc. Anlegen kann hier der Versicherungsnehmer entweder klassisch oder fondsgebunden. Welche der Formen für Sie besser ist, mögen sie selber entscheiden. Beide Formen haben ihre Vorteile, es kommt auf Sie an, welche sie für wichtiger erachten. Höhere Rendite oder Schutz, wenn Sie als Versorger ausfallen. Gruß Shakotai


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 29. September 2009 22:48
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Eine der besten Möglichkeiten ist einen Sparplan mit Investmentfonds einzurichten. Vorzugsweise Aktienfonds. Mindesteinzahlung 50 € pro Monat nach oben keine Grenze. Jederzeit erhöhbar, reduzierbar (nicht unter 50 €) und kündbar. Über das Kapital kann jederzeit verfügt werden. Keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktien bzw. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind. Diese Art des Ansparens ist meines Erachtens, und als Profi weiß ich wovon ich rede, die beste Art des Sparens. Selbst Kursschwankungen sind hier nicht von Nachteil. Denn durch den Cost-Average-Effect erhält man bei gesunkenen Anteilen natürlich mehr Anteile. Dies führt über die gesamte Laufzeit des Sparplanes zu einer zusätzlichen Rendite. Die Auswahl des Fonds ist natürlich sehr sorgfältig zu treffen. Wenn du das bei einer Bank machst, erhältst du immer nur die bankeigenen Produkte. Ein unabhängiger Finanzberater hat in der Regel ein viel größerer Auswahl und meist auch die bessere Kenntnis.

Es gibt seit neuestem die Möglichkeit einen Fondssparplan mit Stopp-Loss Technmik abzuschließen. Dies ist ein in Deutschland neuartige Art Investmentfonds zu überwachen und bei Marktveränderungen richtig zu reagieren. Wir sprechen hier von der bei Aktien üblichen Stopp-Loss Technik. D.h .bei fallenden Märkten raus aus der Aktie und bei steigenden Märkten wieder rein in die Investition. Durch die intelligente Kombination von der Stop-Loss-Order und der Start-Buy-Order können Sie 100 % mehr Rendite bei Ihren Investmentfonds-Depots erwirtschaften. Geht der Fonds um einen bestimmtem Prozentsatz nach unten, wird der komplette Bestand in einen Geldmarktfonds geswitcht. Steigt der Kurs des Fonds wiederum einen bestimmten Prozentsatz, wird das Kapital wieder vom Geldmarktfonds in den ursprünglichen Fonds geswitcht. Es ist auch ein anderer Fonds möglich. Diese erfolgt natürlich ohne Ausgabeaufschlag.

Hier die Stop & Go Professional Technik - am Beispiel des Aktienfonds:

DWS Vermögensbildungsfonds I.

Der Anleger investiert monatlich 100,00 Euro in den DWS Vermögensbildungsfonds I. Kursausschüttungen wurden nicht berücksichtigt.

Zeitraum 01.01.1984-31.07.2009

Ertrag ohne Stop & Go 68.274,52 Euro

Ertrag mit Stop & Go 136.134,37 Euro

Vorteil Stop & Go 7.859,85 Euro

Ein sehr klares Ergebnis, dass für sich selbst spricht


Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 4. Oktober 2009 16:16

Achtung Fehlerteufel: Der Vorteil durch Stop & Go muss natürlich 67.859,85 lauten


alex77917
beantwortet von alex77917 am 30. September 2009 07:49
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Wie einige schon erwähnt haben ist auf lange Sicht ein Fondssparplan die geeignetste Variante. Man sollte aber nicht nur in einen Fonds investieren sondern schon gemanagte Varianten bevorzugen, wo in mehrere investiert wird. Ist das Risiko geringer. Würde ich aber nicht bei der Bank nachfragen sondern bei einem unabhängigen Berater.


gierling
beantwortet von gierling am 2. Oktober 2009 09:08
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es gibt fonds. da kannst du entscheiden wieviel du im monat einzahlst und es ist fest angelegt.


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