Frage von teddy32111, 97

Geld in Aktien finanzieren?

Guten Tag,

Ich habe durch mein Job monatlich knapp 1000 Euro wo ich in Aktien finanzieren könnte.

Kann mir jemand sagen wie es abläuft zu welcher Bank man da geht worauf man achten sollte?

Antwort
von Elektronikjunky, 27

Du kannst fast bei jeder Bank einen Depot eröffnen. Das Depot ist wie ein Konto für Aktien.

Depots von Direktbanken sind besonders günstig, da sie keine Filialen bezahlen müssen.

Das alles kann auch bedenkenlos online gehandelt werden (Ich mache es seit mehreren Jahren bei der DKB)

Du wirst zum Ergebniss kommen, dass die Diba, DKB, Consors und Comdirekt so die besten Depots haben.

Die Depots dort sind in der Regel kostenlos und unterscheiden sich nur in den Aktein und Fondssparplänen und Orderkosten.

Die Orderkosten sollten nie größer als 1% von der Investitionssumme sein.
Da du 1000€ je Monat hast und die Orderkosten meist um die 10€ je Order liegen passt das bei dir ganz gut.

Aktien mit Kopf auf YT kann ich auch nur empfehlen und die Fb Community in der ich auch aktiv bin.

Antwort
von piobar, 30

Monatlich 1.000 EUR in Wertpapieren zu investieren ist recht gut und lässt sich nach wenigen Jahren etwas Gutes erwirtschaften.

Du benötigst ein Depot bei einem Broker bzw. Bank. Wenn du dich garnicht damit auskennst und auch nicht auskenne willst, so kannst du gegen Entgelt bei deiner derzeitigen Bank einen Berater zur Seite ziehen. Willst du das alles selbst machen und dadurch gezielt mehr investieren, so erstelle dir ein Depot bei Comdirect oder Flatex.

Antwort
von BTyker99, 25

Du musst ein Aktien-Depot eröffnen. Ein solches Depot kostet bei herkömmlichen Filialien-Banken angeblich eine Menge Geld, aber es gibt auch online-Banken, die kostenlos sind. Ich habe z.B. eines bei Ing-Diba eröffnet, und bin bisher sehr zufrieden.

Wenn du Aktien kaufst, zahlst du nur beim Kaufen und Verkaufen Gebühren, und zwar 0,25% jeweils. Die Mindestprovision beträgt 4,90 Euro (die ab einem Kaufpreis von ca. 1958 Euro nicht mehr relevant ist).


Wenn du also mit einem einzelnen Auftrag für 5000 Euro Aktien kaufst,
zahlst du zusammen 25 Euro Provision an Ing-Diba, also 0,5%. Nur für Aufträge unter 1958 Euro steigt der Anteil der Gebühren im Vergleich zum Kaufpreis an, so zahlst du bei einem Kauf von 1000 Euro 9,8 Euro Provision (=0,98%).

Je nachdem, welche Börse du auswählst, kommen dort auch noch Gebühren dazu, wenn man die Börse Tradegate auswählt, allerdings nicht, allerdings sind die Gebühren dann eingepreist, die Aktien also minimal teurer.

Beim Verkaufen der Aktie werden Kapitalertragssteuer von 25% des Gewinns abgezogen, sowie ein Solidaritätszuschlag von 5,5% der Kapitalertragssteuer (also 1,375 % vom Gewinn). Falls du Kirchensteuer zahlen musst, ist die Rechnung etwas komplizierter: Zwar beträgt die Kirchensteuer je nach Bundesland 8 oder 9% der Kapitalertragssteuer, allerdings wird automatisch auch die Kapitalertragssteuer nach einer Formel reduziert, die den Rahmen hier sprengen würde. Insgesamt ist es aber so, dass die Summe aus Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag 26,38% des Gewinns ausmacht, und falls man einer Kirche angehört die Gesamt-Steuerbelastung auf 28% des Gewinns steigt (zumindest falls ich mich nicht verrechnet oder etwas falsch verstanden habe).

Pro Person kann ein Freistellungsauftrag von 801 Euro gestellt werden, das bedeutet, dass pro Jahr Gewinne von bis zu 801 Euro nicht besteuert werden. Falls du schon bei einer anderen Bank einen solchen Auftrag eingereicht hast, kannst du ihn auch aufteilen, so dass der Freistellungsauftrag bei deiner bisherigen Bank gerade so hoch ist, dass die dort anfallenden Zinsen abgedeckt sind (falls du überhaupt welche bekommst), und den Rest bis 801 Euro lässt du bei der Aktien-Bank freistellen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Habe mir das so durch verschiedene Quellen angelesen...

Antwort
von rodney2016, 20

Hier eine gute Anlagestrategie zu nennen sprengt wohl den Rahmen aber du kannst mich gerne adden und eine Nachricht schicken ;-)

Antwort
von GuenterLeipzig, 24

Zunächst benötigst Du

1.Ein Wertpapierdepot

Hier ein paar Depotmiodelle:

https://www.commerzbank.de/portal/de/privatkunden/produkte/anlegen-in-wertpapier...

2. Ein Verrechnungkonto für Deine Wertpapiergeschäfte

3. Prüfe, ob die bisher erteilten Freistellungsaufträge so bleiben sollen oder neu gesetzt werden

4. Fülle das Vererechnungskonto mit Cash

5. Der Wertpaierthandel kann beginnen.

Zu Beginn würde ich Dir allerdings raten, noch nicht in Eizeltitel zu investieren, da Du momentan noch keine gute Streuung hinbekommst.

Eine solche Streuung kannst Du erreichen, indem Du alternativ in ETF investierst, die zum Beispiel einen Index mit Blue Chips aus der ersten Reihe nachbilden.

Wenn Du dann 25.000 EUR zusammen hast, kannst Du in 5 Einzelwerte umschichten.

Ich persönlich versuche bei Einzelwerten diese mit mindesten 5.000 EUR/Trade zu realisieren, da hier die Relation zwischen Provision und Umsatz am güntigsten sind.

Bei Einzeltiteln achte ich auf die fundamentalen Daten der Unternehmen, sprich ob diese Gewinn schreiben, in Hauptindizes gelistet sind, genügend Börsenumsatz, Marktkapitalisierung und Streubesitz gegeben ist.

Langfristig sind Aktien derzeit ohne adäquate Alternative.

Das Gerede von "sicheren" Anlageformen kann ich schon gar nicht mehr hören.

Ich bin seit 1997 im Wertpepiergeschäft tätig und hab schon einige Turbulenzen an den Märkten mitgemacht.

Ich war nie ganz aus dem Markt, bestenfalls Teilverkäufe in bestimmten Marktlagen.

Ich verstehe starke fundamental nicht begründete Kursrückgänge oft als Kaufgelegenheiten.

Günter


Antwort
von JNHLRT, 33

Guck Mal bei YouTube bei Aktien mit Kopf vorbei

Antwort
von paranomaly, 25

Ich würde in keine Aktien finanzieren, denn der Markt ist nie sicher.

Kommentar von kevin1905 ,

Aktien sind langfristig gesehen so ziemlich das sicherste Anlageinstrument. Es sind reale Sachwerte mit laufender Rendite.

Eine wirkliche Alternative gibt es auch nicht, außer evtl. fremdgenutzte Immobilien, aber hier muss man noch mehr Wissen haben.

Kommentar von Andreas Starke ,

Ich rate auch vom Leben an sich ab. Es ist sehr unsicher und endet mit dem Tod. 

Antwort
von AnnaStark, 33

Es gibt zwei Möglichkeiten: Bank oder Broker

Wenn Du langfristige Anlage machen willst, ist Deine Hausbank ausreichend.

Willst Du aber öfters traden, ist ein Broker sicherlich empfehlenswert.

Im Vorfeld auf jeden Fall Infos, z.B. Youtube-Kanal "Aktien mit Kopf". Für den Start empfihelt sich auch das Quartalstrading, das weniger "Fachkenntnisse" voraussetzt, dazu schau mal auf Q4trader.de

ABER: Wenn Du 1.000,- im Monat übrige hast, denke vor allem an Deine Altersversorgung !!!

Kommentar von teddy32111 ,

Ich hab mehr als 1000 Euro im Monat frei zur Verfügung aber ich würde so 1000 Euro gern monatlich finanzieren in Aktien jeden Monat (: ..wo finde ich ein Broker oder zu welcher Bank geh ich da? (:

Kommentar von AnnaStark ,

so eine Frage kam die letzten Tagen schon öfters.

Bank: Kannst Du sicher Deine Hausbank nehmen

Broker: Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit cmcmarkets (da bin ich aktuell), aber auch Lynx ist sehr gut, WHSelfinvest, Interactive Broker. Nicht empfehlen tu ich ETXCapital.

Nehm doch einfach von allen mal 1-2 Wochen eine Demoversion kostenlos, dann kannst Du Dich mit der Oberfläche vertraut machen und siehst, welche Dir am besten zusagt.

Auch die Mindesteinlagen und Gebühren vergleichen. Da ist meine cmc zwar die teuerste, aber ich komme damit am besten klar :-)

Kommentar von teddy32111 ,

Und vielen Dank! 😊

Antwort
von Nube4618, 32

Bei diesen Beträgen sind die Gebühren im Vergleich zu Investment so hoch, dass du gute Gewinne erwirtschaften muss, um nichts zu verlieren. Würde da eher einen ETF ins Auge fassen, das Risiko kann man so auch besser streuen. 

Kommentar von AnnaStark ,

Bei 1000,- sind die Gebühren zu hoch ????

Wo investierst Du denn ???

Kommentar von Nube4618 ,

Bei interactive brokers, sind die günstigsten, Lynx ist auch einigermassen günstig. Bei IB wäre die Mindesteinlage 10'000 $, wenn ich mich richtig erinnere. Bei Lynx weiss ich nicht. 

Antwort
von Prinzessle, 31

Man sollte selber etwas davon verstehen, also würde ich zuerst den Markt studieren..

Nimm Dir Zeit und lies Dich in die Materie ein...das braucht Zeit...dann braucht es

Gedanken (musst Du Dir noch machen), Geld (hast Du ja) Geduld( um eine Flaute durch zu stehen) und Glück (welches in den Sternen steht) um sein Geld erfolgreich in Aktien zu investieren.

Also viel Glück und übereile nichts und glaube nicht alles was Dir versprochen wird, Du musst selbst eine Ahnung von der Materie haben, denn es gibt viele schwarze Schafe auf diesem Markt. 

Kommentar von Prinzessle ,

Ach ja und setze Dir ein Limit in Form, das ist mein Spielgeld für den Aktienmarkt....sprich es muss Geld sein, dessen Verlust Dich nicht all zu sehr schmerzt ! Alles andere wäre töricht 

Kommentar von Elektronikjunky ,

Aktienanlage hat nur wenig mit Glück zutun

Kommentar von Prinzessle ,

Nun ja, wenn etwas unvorhergesehenes die Wirtschaft vollkommen erschüttert, kann dies eben nicht vorher gesehen werden, darum braucht es ein Stück weit auch Glück...diese Aussage mit den 4 G ist übrigens nicht von mir sondern von Kostolany

Antwort
von Heidrun1962a, 19

Du hast während deiner Ausbildung 1000€ pro Monat übrig und kaufst auf Raten ein????

Antwort
von fail94, 25

Lass es das lohnt sich nicht bei diesem betrag. Falls du eine reserve hast, geh bei deiner bank vorbei und lass dich beraten.. Achte darauf nicht zuviel risiko einzugehen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten