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Geld für Toiletten-tanten?

gefragt von FREAKxGERxFREAKxGERx am 28.01.2008 um 13:54 Uhr

Muss man den Putztanten in den Toiletten von Einkaufszentren, Autobahnraststätten,... Geld geben? Ich denke eigentlich das die Ihren Lohn wie alle anderen auch bekommen,oder?


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evistie
beantwortet von evistie am 28. Januar 2008 14:10
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Dein abfälliger Begriff "Toiletten-Tante" zeigt doch schon, welchen Sch...job diese Personen machen. Sicherlich nicht immer freiwillig und bestimmt nicht mit Freude. Ich meine, wer je einmal auf eine ungepflegte Autobahntoilette gehen musste, der sollte schon aus Dankbarkeit einen kleinen Betrag auf den Teller legen. Reich wird die Dame (ist es ja meist) davon bestimmt nicht.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 28. Januar 2008 14:15

DH evistie, das Wort Toiletten-Tante ist auch mir unangenehm aufgefallen, weil einfach abwertend und respektlos. Er möchte bestimmt auch nicht als Informativ-Fuzzie bezeichnet werden.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 28. Januar 2008 14:17

Informatik

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 28. Januar 2008 14:33

Du hast Recht, evistie. Mittlerweile ist man auch noch so abgestumpft, dass man solche Diskriminierungen überliest.

Schlimm ist es geworden. Kalt und lieblos.

Danke für den Rüffel, den ich mir selbst auch anziehen muss.

Kommentar von 9f9f301d19a1309c4e081d95ec1db39csmallknetartpunktde am 28. Januar 2008 15:34

Ich bewundere eure humanistische Einstellung ! Ich finde den Begriff "Toiletten-Tante" auch sehr gewöhnungbedürftig.

Bei uns sagt man "Klofrau" !

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 28. Januar 2008 15:41

Und wenn es ein Mann ist?

Warum nicht einfach Reinigungskraft?

Kommentar von 9f9f301d19a1309c4e081d95ec1db39csmallknetartpunktde am 28. Januar 2008 15:50

Keine Ahnung, ich sehe immer nur Frauen an ihren Tischlein sitzen. Warum nicht Reinigungskraft ? Ganz einfach, weil es ein Unterschied ist, ob irgendwo jemand für eine Stunde putzt, oder ob sie (neben der verantwortungsvollen Putztätigkeit) an einem Tisch, auf dem ein Teller steht, sitzt und ein Klo bewacht. Das sie möglicherweise gepachtet hat.

Auf diese Weise steht diese Dame über der Reinigungskraft, ist (gefühlte) Unternehmerin und darf den Ehrentitel "Klofrau" beanspruchen.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 28. Januar 2008 15:58

Nun, da für mich das Wort "Klo" nicht gerade ein positiv besetzes Wort ist - meine Mutter hat mir "Toilette" beigebracht, sehe ich das auch nicht als besonders höflich an, jemand als Klofrau zu titulieren. Liegt wohl an meiner Kinderstube.

Kommentar von 9f9f301d19a1309c4e081d95ec1db39csmallknetartpunktde am 28. Januar 2008 16:03

Das ist ja sehr lobenswert - ich denke aber eher an die Praxis. Wenn jemand in einer Gaststätte vom Besuch der Toilette an den Tisch zurück kommt und einer der dort Anwesenden interessiert sich für die dortigen finanziellen Gepflogenheiten - welchen Ausdruck wird er wohl in den allermeisten Fällen in seine Frage: "Was hast'n der . . . . . . . . gegeben ?" einsetzen ?

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 28. Januar 2008 16:07

Ja, und daran wird sich nix ändern, wenn wir diesen Begriff hier auch noch schriftlich fixieren und weiter verunglimpfen.

Kommentar von 9f9f301d19a1309c4e081d95ec1db39csmallknetartpunktde am 28. Januar 2008 16:13

Klo kommt übrigens von Closett, ein französisches Wort, daß mir besser als manch' deutsche Bezeichnung gefällt.

Kommentar von A7ee77a58b6a4f516be279d53e83a9aesmallevistie am 28. Januar 2008 16:07

@knetart: Das mag in Deinem Umfeld ja so sein. Ich halte es eher mit Tanzwiesels Vokabular.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 28. Januar 2008 16:27

Sorry, ketartpunktde, das Wort Klofrau ist in meinem Umfeld auch nicht umgangssprachlich. Auch der französische Ursprung macht es nicht besser. Nix für ungut.

Kommentar von Kaldex am 28. Januar 2008 21:20

@ Tanzwiesel: dann isses im Sprachgebrauch des Fragers n Toiletten-Onkel ... Hab ich aber erst 1 x gesehn.


schurke
beantwortet von schurke am 28. Januar 2008 13:56
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Sie bekommen nicht immer Lohn. Oft sind sie Pächter und müssen dafür auch noch bezahlen.

Wenn die Toilette sauber und gepflegt ist, bin ich auch dafür einen gewissen Beitrag zu bezahlen, ich benutze ja uch die Seife und das Wasser.


Eveline
beantwortet von Eveline am 28. Januar 2008 14:01
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Ich handhabe das ziemlich unterschiedlich. Wenn ich mit der Sauberkeit und Ordnung zufrieden bin, gibt es auch einen kleinen Betrag und ein Danke. Steht das Personal nur rum, hat einen Teller für Geld aufgestellt und nichts ist sauber, gibt es auch nichts.

Kommentar von Simple_avatar2smallAndylu am 28. Januar 2008 14:03

So sehe ich das auch ! DH


Pinbuster
beantwortet von Pinbuster am 28. Januar 2008 14:03
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Ich möchte den Job nicht machen, deshalb gibt es von mir bei sauberer Arbeit auch ein Trinkgeld.


Tippse
beantwortet von Tippse am 28. Januar 2008 13:56
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Müssen nicht unbedingt, aber wenn das Klo schön sauber ist, dann gebe ich schon meisst einen kleinen Obolus (schreibt man das so?), weil ich mich freue, dass ich eine saubere Toilette benutzen konnte!


Kommentar von 72075b1b6b5bb66c1deb13d0c67156ffsmallmedicangel am 28. Januar 2008 14:00

Obulus ;o)

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 28. Januar 2008 14:10

oh, danke! dann möchte ich bitte das 2. O gegen ein U tauschen... ;-))

Kommentar von 9f9f301d19a1309c4e081d95ec1db39csmallknetartpunktde am 28. Januar 2008 15:38

Manchmal trügt das Bauchgefühl: http://de.wikipedia.org/wiki/Obolus

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 28. Januar 2008 15:42

ach, na dann hab ich es eh richtig geschrieben! freu dann mache ich bitte den OU tausch rückgängig... ;-))


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 28. Januar 2008 13:57
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Müssen muss man nicht. Wenn man aber weiß, wie wenig sie für diese tlw. Sauarbeit bekommen, finde ich einen kleinen Beitrag als Danke für saubere Klos durchaus angebracht.


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 28. Januar 2008 14:08
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Ich würde mich ausgesprochen schäbig fühlen, wenn alles sauber ist, und ich nichts geben würde.

Diese Tantchen (auch Onkels) bekommen bestimmt nicht viel für diesen ekeligen Job, viele sind auf´s "Trinkgeld" angewiesen.


Marvello
beantwortet von Marvello am 28. Januar 2008 14:14
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Diese Frauen verdienen sich ihr Geld HART. Stell mal vor, es würde diese Leute nicht geben? Wie sähe es aus, überall? In jedem Kaufhaus, Raststätte, öffentliche Toiletten? Also, wenn da schon nicht richtig gearbeitet wird, wo dann? Und diese Leute haben ein "Trinkgeld" verdient, sobald man ihnen in die Augen schaut !


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 28. Januar 2008 14:26
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Deine Bezeichung für die Frauen ist despektierlich. Wenn es diese Frauen nicht gäbe würden viele Toiletten sehr schmutzig aussehen. Arbeit ist nichts schlechtes.

Wenn die Toilette sauber ist, gebe ich meinen Obolus freiwillig.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 28. Januar 2008 14:43

Thats it !


anonym
beantwortet von raimund am 28. Januar 2008 13:55
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Ja, sicher bekommen sie Lohn, aber bestimmt nicht viel. Du musst den Toilettendamen aber kein Geld geben.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 28. Januar 2008 13:58
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Eigentlich war das Früher so, dass Speiselokale eine frei zugängliche Toilette betreiben mussten. Viele haben darin allerdings nur Geldverschwendung gesehen. Also kam jemand auf die Idee, die Toiletten an Betreiberfirmen zu vermieten. Diese dürfen dann auch Nutzungsentgelte Verlangen, während bei einer zum Speiselokal gehörigen Toilette nur ein freiwilliges Trinkgeld möglich wäre, Eine Nutzungsgebühr aber verboten.


jens79
beantwortet von jens79 am 28. Januar 2008 14:00
3x
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Wenns sauber ist zahl ich gerne! Aber man muss nicht.


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 28. Januar 2008 14:09
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Natürlich muss ich fürs Müssen nix bezahlen. Das wäre Nötigung. Aber wenn ich beim Müssen mich nicht ekeln muss, und dafür stehen für einen ganz geringen Lohn andere da und müssen es für mich, dann denke ich mir immer, dass ich fürs müssen doch was geben muss, oder zumindest geben sollte...


vampire
beantwortet von vampire am 28. Januar 2008 14:23
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Ich bezahle nur, wenn ich finde, daß das Klo in Ordnung war.


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 28. Januar 2008 14:21
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Habe hier einige Antworten gelesen und muss zumindest für mich feststellen, dass man in unserem - ach - doch so schönem Lande immer wieder mit Abwertung konfontiert wird. Was ist an diesem Job denn nun soo schlimm ??? Mein Job ist nicht selten schlimmer ! Viel lieber diesen Job, als erwerbslos zu sein. Man hat mit Menschen zu tun, hier und da ein kleiner Schnack. Man macht sich nicht tot und ... naja... hin und wieder richts mal etwas... Ich repektiere diese Personen absolut in ihrem Tun. Sicherlich ist dieser Job nicht der goldigste aber ganz unlukrativ auch nicht, wie mir es schon mehrfach bestätigt wurde. Es hängt sicherlich vom Standort ab. Ich persönlich liquidiere großzügig und richte mich nach dem Sauberheitsgrad. Ist es siffig, gebe ich auch schon mal nichts. Für die meisten Einrichtungen ist das Bereitstellen der WC`s eine Auflage und somit "eher" kostenlos. Und... Ein Grundlohn ist im Angestelltenverhältnis PFLICHT !


Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 28. Januar 2008 14:31

Ja, M.P., wenn es denn dann ein Angestelltenverhältnis ist. Oft aber werden tatsächlich solche Arbeiten an "freie Mitarbeiter" und "Subunternehmer" abgegeben, so dass die Reinigungskraft, die vor dir steht, tatsächlich mit dem klar kommen muss, was da täglich auf ihrem Teller liegt.


Frohnatur
beantwortet von Frohnatur am 28. Januar 2008 15:15
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Wenn ich eine öffentliche Toilette benutzen muss, und ich sehe, wie diese von den Damen (meist Rentnerinnen mit kleinen Renten) saubergehalten werden, dann gebe ich gerne mein Scherflein. Ich bin froh, dass es sie gibt, denn ich finde, es ist auch ein ehrenwerter Beruf. Guck Dir doch mal Toiletten an, wo nicht sauber gemacht wird, da könnte man nur noch ko....., und wir alle sind die Verursacher.


pelzbohne
beantwortet von pelzbohne am 28. Januar 2008 16:42
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Zu allererst,Arbeit schändet nicht.Egal auf welcher (legalen) Weise man sein Geld erarbeitet,verdient man einen gewissen Respekt.Eine Reinigungsfachkraft in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt ist mindestens genauso wichtig wie jede(r) andere Dienstleister(in).Soviel dazu.Ob man einen kleinen Obolus entrichten sollte?Ich finde das ist ein Akt der Höflichkeit und des Respekts.Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone wenn man mal 30 Cent für Sauberkeit und Hygiene übrig hat.


Apfelbeisser
beantwortet von Apfelbeisser am 28. Januar 2008 13:57
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Vielleicht steht es in ihrem Arbeitsvertrag so:

Brutto 800 Euro plus Bonus (Trinkgeld)


Brigitta
beantwortet von Brigitta am 28. Januar 2008 16:55
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Solch eine Frage, finde ich sehr blasiert!!!


anonym
beantwortet von joschkaiser am 28. Januar 2008 17:38
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Ich geb aus Prinzip nix. Wenn ich irgendwo in eine Gaststätte komm ist es selbstverständlich, daß ich dort auch die Toilette benutzen kann. Wenn ich kein Gast wird oft was dafür verlangt das bezahl ich dann auch, zurecht wie ich finde. Das ist nun keine Gastwirtschaft (gehört aber auch immer dazu) sondern eine Autobahnraststätte, woanders hab ich ne Klofrau noch nicht gesehen. Man wird abgezockt mit erhöhten Preisen, einfach weil man weiß das einem die Alternativen fehlen. Darüber will ich noch nicht einmal meckern ist ja Marktwirtschaft, aber eine kostenlose Nutzung einer sauberen Toilette sollte da für den Betreiber wohl machbar und auch bezahlbar sein. Deswegen zahl ich nix auch wenn mir dir Frau dann ein bisschen leid tut, sie kann ja wirklich nix dafür. Und ich finde es auch nicht unsozial, unsozial finde ich das Verhalten der Betreiber.


anonym
beantwortet von Kaldex am 28. Januar 2008 19:33
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Müssen muß man net. Aber ich halte es wie die Meisten hier: ich geb ne Kleinigkeit, wenn ich es sauber fand und anschließend auch Seife zum Händewaschen da war. Ich fand nämlich schon oft vor, daß es komischerweise bei den Männerklos Seife nur selten gibt; so als ob wir uns nicht die Hände waschen wollten. den Ausdruck Toilettentante find ich etwas respektlos; dann lieber Klofrau oder neutral: Reinigungspersonal.


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