Gekündigt wegen rassistischen Mitarbeitern - droht mir jetzt der Entzug meiner Sicherung vom Jobcenter?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Sanktionen können dir erspart bleiben, aber es kann sein, dass du dich juristisch wehren musst, je nach Situation.

Fraglich ob das Amt dich da ernst nimmt, es ist kein Geheimnis, dass die Stimme des Arbeitgebers bei denen viel höher gewertet wird. Als Arbeitnehmer, wirst da nicht immer ernst genommen. 
Falls dies der Fall sein sollte, brauchst du juristische Hilfe.
Gegen die Sanktion musst du dann Widerspruch einlegen und warten, wie sich das Jobcenter dazu äußert. 
Im Widerspruch kannst du dann genau deine Situation schildern. Wenn sie dann den Widerspruch nicht beachten und ihn ablehnen, bist du berechtigt dir einen Beratungsschein zu holen und einen Anwalt damit zu beauftragen. 
Danach geht alles seine Wege.

Falls du jedoch Glück haben solltest und das Jobcenter glaubt dir, brauchst den ganzen Aufwand natürlich nicht. Dann ist alles ok.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei einer Zeitarbeitsfirma musst Du dort hingehen wo Du eingesetzt wirst. Wünsch Dir was ist eine Fernsehsendung gewesen. Als Arbeitsloser musst Du jede Arbeit annehmen die man die zuweist. Deine angeblichen Ausschreitungen wegen dem Migrationshintergrund hättest Du vor Ort reklamieren können und auch bestätigen lassen. Im Notfall die Polizei rufen. Ein Vermittlungsgutschein erlischt wenn man die Arbeit aufgibt.

Suche heute ein Gespräch mit dem Arbeitsamt und schildere die Situation.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Beweiserhebung gegen die rechtsradikalen Volldeppen wäre vermutlich schwierig geworden, selbst wenn die Polizei hinzugezogen worden wäre. Denn sobald diese aufgetaucht wäre, hätten sich alle verkrümelt, bzw. behauptet, dass gar nichts vorgefallen sei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also gekündigt HAST Du schon?

Ich würde gar nicht lange warten, sondern dem Jc auch sofort schriftlich mitteilen, was da verfiel und dass der Meister sich dezent raushielt.

Ansonsten bzw.auch generell: natürlich kann man die ZA auch um Versetzung auf anderen Pošten bitten.

Und mal: Stichwort Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: ein Chef hat sich in so nem Fall um seinen Angestellten zu kümmern.

Augen zu und ignorieren ist nicht.

Weder von Seiten des Arbeitgebers selber (in Deinem Fall die ZA).

Noch von der Einsatzfirma her (Einsatzort,u.a.der Meister)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kann ich die Zeitarbeitsfirma solange belabern, bis sie mir eine passende Arbeitsstelle zuweisen?

Diesen Punkt hättest du vor deiner Kündigung besprechen sollen. Jetzt erwartet dich erst mal eine Sperre vom Arbeitsamt.

Warum hast du denn nicht die Polizei gerufen, wenn du von 20 Rechtsradikalen bedroht wirst und die Herrschaften angezeigt? Den Chef gleich mit, wenn er sich nicht darum kümmert?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Plsdiekthxbye
30.03.2016, 07:04

Genau, eins sollte man sich immer merken, man kündigt nie selber außer man wechselt den Arbeitsgeber und hat schon bei der neuen Firma unterschrieben. (Beachtung von Kündigungsfrist erwähn ich jetzt nicht.)

0
Kommentar von TomaszOss
30.03.2016, 07:10

Weil ich die Kündigung am Montagabend (da war ja noch Feiertag!) verfasst und gehofft habe, dass die zuständige Disponentin diese am nächsten Morgen erhält. Jedenfalls fahr ich da morgen nochmal persönlich hin und regle das. Um auf deine zweite Frage zu kommen: Mein Smartphone ist schrott und bis die Polizei im Gewerbegebiet eintrifft (das Gewerbegebiet ist sehr groß und unübersichtlich), sind die schon längst verschwunden, ergo ist dein Ärger zwar verständlich, aber unnötig.

0

Das wird dem Arbeitsamt nicht gefallen, wenn du die Prinzessin auf der Erbse spielst. Was haben sie gesagt und wie haben sie dich bedroht und beschimpft, geht das auch etwas genauer ?  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?