Gekündigt wegen Depressionen, Anspruch auf ALG/Krankengeld o. Ä.?

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11 Antworten

Je nachdem wie lang die gearbeitet hast kannst du ALG beantragen, das bekommst du dann je nachdem wie lang du eben gearbeitet hast, mit grade mal 20 gehe ich aber nicht davon aus das das länger als ein halbes Jahr sein wird. Danach bzw. möglicherweise sogar jetzt schon bekommst du dann ALG2/Harz4, wenn deine Mutter nicht mehr verdient als in den komischen Regelsätzen des Jobcenter vorgesehen, dann kann es dir auch passieren das sie für dich aufkommen muss. 

Wenn du dich noch nicht bereit fühlst wieder zu arbeiten würde ich an deiner Stelle aber direkt auch nen Termin beim Hausarzt oder Psychologen machen das du dich um einen Therapieplatz kümmerst und der auch der Arge einen Brief aufsetzt das du momentan erstmal nicht für Maßnahmen oder Ähnliches eingeplant werden kannst. 

Also: - Termin beim Hausarzt/Psychologen machen & Termin bei deinem örtlichen Jobcenter.

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Da du ja nicht krankgeschrieben bist, steht dir auch kein Krankengeld zu. Wenn du länger als 12 Monate gearbeitet hast, steht dir Alg1 zu mit vermutlich einer Sperre von 12 Wochen. Alg2 steht dir unter 25 nicht zu.

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Du bist 20 Jahre alt, also erwachsen. Du weißt das du depressiv bist, und lässt dich nicht behandeln. Du hast es nicht für nötig gehalten, dir zu überlegen, dass du Geld zum Leben brauchst. Und jetzt kommst du auf die Idee, dass die Solidargemeinschaft für dich zu sorgen hat? Merkwürdige Einstellung.

Wenn du bei deiner Mutter lebst, warum hat die sich nicht um dich gekümmert?

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Kommentar von sum41
16.11.2016, 00:36

Wow du scheinst dich mit Depressionen ja warnsinnig gut auszukennen und anscheinend kennst du mich auch besser als ich selbst. Danke für diese Weise Antwort, die mir aber leider meine Frage nicht beantwortet. Ich will nicht unhöflich sein, aber wenn man keine ahnung hat...

Und wieso meine Mutter sich "nicht um mich kümmert" kannst du sie ja gerne selbst fragen. Die kann auch kein Geld kacken

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Warum kündigt man irgendwas, ohne vorher zu wissen, wie es finanziell weiter geht?

Hat Deine Depressionen ein Arzt diagnostiziert? Bist Du wenigstens in Behandlung? Oder hast Du nur einen Test im Internet gemacht?

Kann Deine Mutter Dich denn finanziell noch unterstützen? Sie muss es übrigens nicht mehr!

Du kannst Dich jetzt nur bei der Arbeitsagentur melden und der Sachbearbeiter wird alle weiteren Schritte mit Dir besprechen! Es gibt auch berufliche Wiedereingliederungsmaßnahmen für psychisch Erkrankte. Dafür bedarf es aber einer ärztlichen Diagnose und den Willen, diese Unterstützung auch anzunehmen!

Alles Gute

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Selbst gekündigt bedeutet erst einmal eine Arbeitslosengeldsperre von 12 Wochen. Diese beginnt erst ab Antragstellung zu laufen.

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Kommentar von sum41
16.11.2016, 00:20

Auch wenn die Kündigung  mehr oder weniger im Affekt unter Einwirkung der Depressionen geschehen ist?

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Wenn du in den letzten beiden Jahren mindestens 12 Monate gearbeitet hast, steht dir ALG 1 zu. Das kannst du auch jetzt noch beantragen. Allerdings wirst du wahrscheinlich eine Sperrzeit bekommen, weil du selbst gekündigt hast.

Was die Depression angeht: Solange kein ärztliches Attest vorliegt, wird hier nichts anerkannt. Also: Nach Antragstellung auf ALG1 schnellstens zum Arzt und krankschreiben lassen.

Du hättest dich schon während deiner Arbeit krankschreiben lassen sollen und wärst dann wahrscheinlich vom Arbeitgeber gekündigt worden. Das hätte dir die Sperrfrist erspart. Du hättest dich auch gleich auf dem Arbeitsamt melden und deine Depression als Kündigungsgrund angeben können. Dann wärst du zum Vertragsarzt geschickt worden. Hätte er deine gesundheitlichen Einschränkungen bestätigt, wäre dir ebenfalls die Sperrfrist erspart worden. So aber hast du zu lange Zeit ungenutzt verstreichen lassen, wodurch dir wahrscheinlich die Sperrfrist nicht erspart bleibt.


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so wie ich deine Schilderung lese, beziehst du aktuell weder Alg1 noch Lohn. d.h. du bist aktuell wahrscheinlich bei deiner Mutter familienversichert. damit fällt schonmal der Anspruch auf Krankengeld weg.

wenn du Alg1 beziehen willst, musst du arbeitsfähig sein und mindestens 12 Monate gearbeitet haben um einen Anspruch zu erwerben. hier frage ich mich allerdings, ob du dich nach deinem Beschäftigungsende überhaupt arbeitslos gemeldet hast (Meldepflicht).

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Du bildest mit Deiner Mutter eine Bedarfsgemeinschaft. Ob Du Alg2 bekommst hängt dann davon ab wie hoch die Einkünfte Deiner Mutter sind und Deine eigenen (Unterhalt vom Vater z.B.)

Grundsätzlich kannst Du eigentlich erst eine eigene BG sein, wenn Du 25 Jahre alt bist. Ansonsten müssen schwerwiegende Gründe vorliegen, damit Du schon früher eine eigene Wohnung vom Jobcenter genehmigt bekommst.

In Bezug auf Deine Depressionen... bist Du in psychologische Behandlung und hast Du schonmal eine psychologische Reha gemacht?

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Klar steht dir Geld zu hast du länger als ein Jahr gearbeitet dann steht dir arbeitslosengeld zu , ansonsten Hartz 4


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Kommentar von sum41
16.11.2016, 00:18

Ich war leider aufgrund der Depressionen die meiste Zeit in den letzten beiden Jahren arbeitslos.

Kriege ich denn Hartz 4 auch wenn ich bei meiner Mutter wohne? Bzw. kann ich dann ausziehen? (Was mir am liebsten wäre)

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Also nur wenn du zuvor ein Jahr durchgehend gearbeitet hast. Dann gibt es nach 3 Monaten bei Selbstkündigung ALGI. AlGII ist eigentlich sofort fällig, da du aber nicht arbeitsfähig bist gibt es Krankengeld,  leider erst 6 Wochen nach Krankmeldung, das gilt  für Selbstständige, im Angestelltenverhältnis kenne ich mich nicht aus, wird aber ähnlich geregelt sein . 

Du hast einen sehr entscheidenden Fehler gemacht du hättest dich während des Arbeitsverhältnisses krank schreiben sollen, dann wärst du gemindert gesichert jetzt unterwegs.

Jetzt bist du von Obdachlosigkeit bedroht...du hast mein ehrliches Mitgefühl!

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Das mit den Depressionen ist so eine Sache für sich.

Dies ist eine anerkannte Krankheit die jedoch von einem Arzt diagnostiziert werden muss.

Eine Selbstdiagnose ist niemals möglich und schütz auch nicht vor Kündigung oder kürzungen bei Alg I oder II.

Hier hilft es nur den Arsch hoch zu bekommen und Alg zu beantragen.

Dir kann keiner helfen wenn Du nicht anfängst dir selbst zu helfen.

Zum Hausarzt gehen Problem schildern und zum Facharzt überweisen lassen.

Rechne mal mit 6 Monaten Vorlauf um dort einen Termim zu bekommen.

Jammern hilft nicht 

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Kommentar von sum41
18.11.2016, 13:34

ich jammere auch nicht, sondern möchte einfach nur wissen wie ich vorgehen muss. traurig dass so etwas als jammern abgestempelt wird. dass ich eine diagnose brauche weiß ich selbst. Sind die wartezeiten dort wirklich so lang? gibt es für diese zeit irgendeine möglichkeit über die runden zu kommen? arbeiten kommt nicht in frage, mein alter job hat die depressionen nur verschlimmert.

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