Gekauftes nicht geliefert... Mahnung?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Aus Kostengründen reicht der Versand als Einschreiben-Einwurf. In dem Fall einfach die Online-Sendungsverfolgung ausdrucken.

Wenn die (angemessene) Nachfrist abgelaufen ist, kommt es darauf an, was Du willst. Dies hättest Du auch bereits mit der Mahnung erklären können.

Und Du solltest auch den Kaufvertrag bzw. deren ABG prüfen. was ihr vereinbart habt für diesen Fall.

Entweder Rücktritt oder Schadenersatz oder Festhalten an der Lieferung.

Rücktritt macht Sinn, wenn Du den Artikel nicht mehr willst oder woanders billiger bekommst. Du bekommst Dein Geld zurück.

Schadenersatz macht Sinn, wenn Du den Artikel woanders teurer gekauft hast. Du bekommst Dein Geld zurück und die Kosten, die nun mehr hattest, als Schadenersatz.

Festhalten an der Lieferung macht nur, dann Sinn, wenn Du den Artikel willst und woanders dann wieder eine lange Lieferzeit abwarten willst. In dem Fall käme Schadenersatz für die Verzögerung zum tragen (LG Tübingen - 05.01.1989 -1 S 145/88: Einbauküche, drei Wochen, 250 €) 

Hier ist ein Musterbrief: http://www.verbraucherzentrale.de/mediabig/33262A.pdf

Dieses zielt auf Schadenersatz ab und ist vollkommen ausreichend.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kann mir jemand sagen, wie das Zweite genau heist?

Ist das Geld bezahlt? Wenn ja und du deinen Vertragspartner in Verzug gesetzt hat, geht es hier weiter:

www.online-mahnantrag.de

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Xipolis
15.07.2016, 18:50

kevin1905,

das Mahnverfahren eignet sich nicht bei Lieferverzug. Es ist nur gedacht für Geldforderungen.

0

Ich denke, du hast einen Anwalt, warum macht der das nicht für dich?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von IXYXI
20.06.2016, 13:57

Weil nur die Beratung kostenlos ist *lach*. Wenn ich da jetzt wieder rein investiere und nichts rum kommt, hab ich noch mehr ausgegeben ^^

1