Frage von Domee,

Geiger-Müller-Zählrohr! Für was dient der Widerstand und was ist die Totzeit?

Ich habe eigentlich das Wesentliche des Geieger-Müller-Zählrohr verstanden. Also die radioaktive Strahlung bringt so viel Energie mit sich dass sie die Gasatome ionisiert. Die ausgeschlagenen Elektronen werden dann beschleunigt und lösen eine Elektronenlawiene aus. Die Elektronen treffen dann auf den Draht...

Aber wie geht es jetzt weiter? Zu was dient denn der Widerstand und was hat der mit der Totzeit zu tun?

Antwort von newcomer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

nun es kommt zu einem Überschlag und der Strom muss irgendwie begrenzt werden. Je größer dieser Widerstand um so länger dauert die Totzeit bis an den elektroden wieder genügend Spannung anliegt

Kommentar von newcomer,

Verglichen mit anderen Detektoren hat das Geiger-Müller-Zählrohr wegen des Gasentladungsvorgangs eine relativ lange Totzeit der Größenordnung 100 Mikrosekunden. Daran schließt sich noch eine ähnlich lange Erholungszeit an, während der der Impuls nicht die volle Höhe erreicht. Noch länger wird die Totzeit, wenn durch einen sehr hohen Widerstand, etwa 100 Kiloohm, in der Hochspannungszuleitung das erneute Zünden nach dem Impuls unterbunden werden soll; deshalb hat sich als Alternative der Löschgaszusatz allgemein durchgesetzt.

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