Geht es dir auch so?

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5 Antworten

Dagegen hilft: Erwachsen werden. Das Leben ist kein Ponyhof, man kann nicht immer nur das machen, worauf man Lust hat.

Reiß dich zusammen und akzeptiere, dass du dich in deiner Arbeit nicht immer und zu 100% selbst verwirklichen kannst.

Man muss auch Dinge aushalten können, die einem nicht so ganz in den Kram passen, die aber notwendig sind - wie Arbeiten zum Beispiel.

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Das kenne ich, und es ist tatsächlich das "müssen". Ich habe angefangen mehr Stunden zu machen, auch wenn es paradox klingt, aber mir hat das geholfen. Ich mache meine Arbeit auch gerne, aber wenn zu viel Zeit zuhause mit mir allein besteht, in der ich sie ideal für mich gestalten kann, fühlt sich die Arbeit wie eine Unterbrechung an, fast störend dazu gezwungen zu sein sich diesem "fremden" Ablauf aussetzen zu müssen. Auf die nun weniger Tage dazwischen die ich gestalten kann freue ich mich mehr und nutze/genieße sie auch besser als vorher.

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Du fühlst dich nicht gut wegen ein paar Stunden in der Woche, in der du mal "musst" und nicht nur so kannst, wie du willst ? Ich finde, dass ist "Jammern auf sehr hohem Niveau". Nur wenige Menschen können es sich leisten, "nebenbei ein paar Stunden" in der Woche zu arbeiten, und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Die meisten müssen in der Regel mehr arbeiten, manche müssen sogar zwei (oder mehr) Jobs ausüben, damit sie über die Runden kommen. Die machen das mit Sicherheit nicht nur, weil sie das "wollen", sondern weil sie es "müssen".

Viele Menschen müssen Dinge tun, für die sie sich noch nicht mal (freiwillig) entscheiden konnten, tun dies aber, weil sonst ihr Lebensgefüge zusammenbrechen oder schlechter werden würde.

Wenn jeder nur das tun würde, worauf er Lust hatte, ich glaube, dann hätten wir mit Sicherheit ganz schön chaotische Umstände, denn die Leute, die was tun würden, würden mit Sicherheit nicht lange Lust dazu haben, für die Leute, die keine Lust haben, sich am gemeinsamen gesellschaftlichen System zu beteiligen, sondern nur daran nutznießen zu wollen, mitzuschaffen.

Ich denke auch, dass es für die eigene Charakterbildung auch gut ist, Dinge tun zu müssen, die man vielleicht nicht ganz so gerne tut. Es hilft einem nämlich dabei, Schwierigkeiten zu meistern und nicht davon wegzurennen. Wer nie gelernt hat, dass man sich auch unangenehmen Situationen stellen muss oder ungeliebte Aufgaben leisten zu "müssen", der dürfte hier meiner Meinung nach durchaus Schwierigkeiten haben, weil er nicht weiß, wie er damit umgehen soll (hat er ja nicht gelernt) und sich davon überfordert fühlen. Und eine Überforderung führt ja oft zu einer Überreaktion.

Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, wo nur gespielt wird, was man gerne hören möchte .... Und du hast es doch eigentlich schon recht gut, wenn du das, was du tun musst, nur auf ein paar Stunden in der Woche begrenzen kannst.

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Kann es sein, dass Du Deinen Job nicht magst?

Wenn Du Deine Arbeit gerne machen würdest, hättest Du diese Probleme nicht.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir immer mal einen Tag an dem ich lieber weiter schlafen möchte als aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Das ist aber nur selten der Fall.

Ich denke am Morgen meist gar nicht darüber nach ob ich jetzt gerne aufstehe oder nicht. Ich tu es einfach weil es für mich normal ist zu arbeiten.

Klar freue ich mich auch über Urlaub, Wochenenden und Feiertage. Ich kann mir aber momentan nicht vorstellen (und wünsche es mir auch nicht), nicht mehr zur Arbeit zu gehen.

Darüber mach ich mir dann Gedanken wenn ich in Rente gehe oder wenn ich z.B. krank werde und nicht mehr arbeiten kann (was hoffentlich nicht passiert).

Such Dir einen Job der Dir gefällt, in dem Du auch gefordert wirst. Wenn Du dann noch einen Arbeitgeber findest, der Dich und Deine Leistung schätzt und das auch sagt (solche AG gibt wirklich noch, wenn auch viel zu wenig), wirst Du das Problem sehr wahrscheinlich nicht mehr haben.

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Mir geht es auch so. Ich kann dich gut verstehen!

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