Frage von Lilac1234 14.07.2010

Geht die Bildung den Bach runter?

  • Hilfreichste Antwort von babyos 14.07.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wir haben zwar alle den gleichen himmel, aber nicht denselben horizont

  • Antwort von Franticek 14.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Folgende Situation:
    Der Lehrer stellt im Unterricht einem Schüler eine Frage. Der weiß die Antwort nicht und wird vom Lehrer getadelt (erhält evtl sogar eine etwas schlechtere Note).
    .
    Früher: Der Schüler hat sich geschämt und im Nachhinein bemüht, mehr zu lernen, weil es ihm peinlich war. Beim nächsten Mal hat er die Antwort gewußt.
    .
    Heute: Der Schüler fragt bei GF, ob der Lehrer das Recht hat, vor der ganzen Klasse zu fragen, so dass er sich dabei blamierte. Das sei Diskriminierung, - und weil die anderen sein Unwissen mitbekommen, auch ein Vergehen gegen den Datenschutz. Der Schüler wird in Zukunft noch mehr auf die Einhaltung seiner Rechte achten - und noch weniger wissen.

  • Antwort von MidnightDance 14.07.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Desinteresse. Wenn ein Schüler nicht motiviert wird, lernt er nciht. Das Problem der heutigen Zeit ist das zunehmende Desinteresse der Schüler an der Bildung. Sie gehen nciht zur Schule weil sie wollen oder weil sie lernen wollen, sondern weil sie müssen. Leider ist sowas bei den davon betroffenen Schülern sehr schnell in der Allgemeinbildung und im Notendurchschnitt zu sehen.

    Solange ein Schüler die Mentalität und Begeisterung einer Wasserpfütze hat wird sich das auch nciht ändern.

  • Antwort von killerkotze 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein, sie schwimmt den Bach runter

  • Antwort von alchemist2 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Pisa HAT recht, wahrscheinlich ist es noch viel schlimmer. Aber das darf man nicht nur dem Schulsystem zuschieben, die Ignoranz und Dummheit deutscher Eltern ist auch noch nie so gross gewesen wie heutzutage.

  • Antwort von flower1989 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weil die sich für nichts interessieren, außer rum gammeln, rauchen, saufen, spucken und rum pübeln. Mehr kann ein heran wachsender fast nicht. Man wird in diesem Land ja auch nicht richtig ermutigt. Als ich damals die Realschule nach machen wollte, hieß es vom Amt, ich hätte kein Recht auf Bildung, da ich von denen abhängig bin. Aber wenn ich kein Recht auf Bildung habe, warum soll ich dann ne Ausbildung machen? Total bescheuert! Kein Wunder, warum viele nichts mehr werden. Ich bin einfach gegen deren Willen gegangen. Die wollten mir sogar für 6 Monate das Geld streichen, damit ich nicht mehr in den Nachbarort kommen kann.

  • Antwort von jobul 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Alles geht immer und ewig bergab. Bis auf das Geld. Das fließt bergauf. Das macht es ja so interessant.

  • Antwort von Rudi2009 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deine Beobachtung stimmt!

  • Antwort von rolandratz 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sieh Dir doch nur mal in Ruhe die Fragen an!

    Deutschland ade...

  • Antwort von teddybaeruj 14.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn das Niveau mancher Fragen, deren Inhalt, Ortographie und Grammatik ein Spiegelbild des Bildungsniveaus in Deutschland sind, dann waren die miserablen Ergebnisse aus PISA noch harmlos.

  • Antwort von julfii12 23.01.2011

    JA, unser Bildungssystem geht den Bach runter! Ich bin selber an einem allgemein bildenden Gymnasium und sogar als Schüler merke ich, dass die Bildung zur heutigen Zeit ein riesen Problem ist! Nur einmal ein Beispiel :

    Man verkürzt unsere Schulzeit auf 12 Jahre bis zum Abitur und will uns den Stoff aus einem Jahr auf die gesamte andere Schulzeit verteilen. Das ist die eine Seite, wenn man jetzt bedenkt, dass bei mir an der Schule unzählige Unterrichtsstunden ausfallen, kann dieses System nicht funktionieren! Doch eigentlich könnte man diesem Problem gegenübertreten indem man mehr Lehrkräft einstellt, doch da will das Land ja sparen! Das passt nicht zusammen!

    Oder ein noch besseres Beispiel :

    In unserer Stadt soll ab nächstem Sommer an einer IGS unterrichtet werden, neben dieser Schule haben wir 3 allgemein bildenende Gymnasien, 3 Realschulen & 3 Hauptschulen (+ 2 Schulen für Lernbehinderte) So, braucht man denn einge IGS wirklich? Das häufigste Argument ist, dass so ein soziales Miteinander gefördert wird und so die Schüler verschiedener Schulfromen sich gegenseitig helfen! Das sagen also diese großen Pätagogen & Wissenschaftler! Doch den Punkt, dass die meisten Schüler gar nicht auf so eine Schule wollen ist anscheinend unnötig? Ein Gymnasiast möchte wohl lieber mehr lernen anstatt anderen Schüler etwas beizubringen und er möchte wohl lieber schnell im Unterricht vorran kommen und gut auf sein Abi vorbereitet zu werden. Das kann er aber nicht, weil über die Hälfte seiner Klasse dafür gar nicht geeignet sind! Ein Hauptschüler möchte sich anstrengen, ist vielleicht motivierter, wenn er zusammen mit Gymasiasten unterrichtet wird! Aber ist es nicht immerwieder ein Rückschlag, dass die anderen besser sind und mehr Möglichkeiten nach ihrem Abschluss haben?

    (nur eines der Argumente, abgesehen von Kosten, Wirkung, Nutzen ect)

    Weiter geht es mit den Lehrern! Bei manchen Lehrern merkt man wirklich, dass sie nur Lehrer sind, weil es 6 Wochen Sommerferien gibt! Inzwischen gibt es so viele ungeignete Leherer, die überhaupt nicht dafür geeignet sind Schüler zu unterrichten! Das Schlimme dabei ist, dass sie nicht mal kontrolliert werden, geweige denn, es irgendwelche Konsequenzen hat, dass sie den Schülern nichts beibringen! Dazu kommt, dass jetzt ja fast jeder Studieren kann, du brauchst nicht mal mehr das Abitur!

    Und dann wundert man sich über so etwas wie PISA? :D

  • Antwort von MidnightDance 14.07.2010

    Lehrerin: "Welche Farbe hat eine Kuh?"

    Ein Schüler: "Lila, hab ich im TV gesehen."

    Wenn man von solchen Antworten hört weiß man auch den Grund wieso Jugendliche zum Teil sehr banale Fragen stellen.

    Ein Hoch auf das Kindermädchen namens Fernseher.

  • Antwort von chog77 14.07.2010

    Bildung ist immer nur ein Angebot, ob es genutzt wird ist vom Lernwilligen abhängig. Willst du dir das Wissen aneignen, das dir einer, der mehr weiß vermitteln will oder eben nicht? Aber das ist meistens mit Aufwand verbundenen, den man vielleicht nicht bereit ist einzusetzen. Alles soll Spaß machen. Aber mal ganz ehrlich, hat uns früher in der "guten alten Zeit" die Schule immer Spaß gemacht? NÖ!!

    Und Schuld sind heute die Lehrer. Die faulen Säcke bringen es einfach nicht hin, den Unterricht so interessant zu gestalten wie einen Freizeitpark!

    Was sind Lehrer heute schon: Entertainer; Wissensmonopol; für die Bildungsmisere verantwortlich; Erzieher, die die Fehler der Eltern glattbügeln sollen; schuld, wenn das nicht klappt; Sozialpädagoge und Psychologe in Personalunion; Halbtagsjobber mit viel zu viel Urlaub; Eltern- und Krisenberater; Verwaltungsmensch und Administrator; guter Freund mit einem offenen Ohr, aber gleichzeitig konsequent; Gerecht und objektiv; Wenn möglich immer fröhlich und gut gelaunt, auch wenn man von einem launischen Teenager von der Seite angepampt wird. Arme eierlegende Wollmilchsau - dieser Jobbeschreibung kann man nicht gerecht werden!

    Trotzdem gibt es immer noch ein paar unverbesserliche Idealisten, die genau das versuchen! :-)

  • Antwort von halley17538 14.07.2010

    Naja, das kommt ganz drauf an, wie alt diejenigen sind, die die Fragen stellen. ;)

    In meinen ganzen letzten 10 Jahren Schule sind mir derartige Fragen allerdings nicht über den Weg gelaufen.

  • Antwort von Reservist 14.07.2010

    Schwachsinn.

    Früher war alles besser, da wo die Hälfte aller Leute mit Volksschulabschluss abgingen, Abitur ne Minderheit gemacht haben, wovon noch weniger Frauen waren. Davon haben dann die meisten irgendwo ne ungelernte Arbeit verrichtet (Hof fegen usw) oder sind auf die Zeche gegangen.

  • Antwort von SunnyShyBoy 14.07.2010

    Die Schüler interessieren sich doch nicht mehr für den Unterricht

  • Antwort von tachyonbaby 14.07.2010

    @Lilac: Du hast vollkommen recht und ich denke, daß die Ergebnisse noch geschönt sind.

    Ich hatte unlängst 5 Abiturienten, Mitschüler meiner Tochter, bei mir zu Gast. Von diesen 5 Abiturienten wußte keiner wo die Donau entspringt, wo sie mündet, geschweige denn, durch welche Länder dieser Fluß fließt. Einer verlegte das Mündungsgebiet doch glatt nach Spanien. Dabei leben wir hier an der Donau!

    Wie heißt doch gleich dieser uralte Spruch: Wissen ist Macht!

    Wenn die - angeblich vom Volk gewählten - Volksverteter tatsächlich das Bildungsniveau anheben wollten, dann würde es ganz klare Wege geben, aber da diese Wege nicht eingeschlagen werden, läßt das nur einen Schluß zu: Man will ein ungebildetes Volk haben! Es ist ja auch leichter ungebildete, vergnügungssüchtige und konsumgeile Menschen in die Richtung zu manipulieren, wohin man sie haben will.

  • Antwort von Pseudoprofi 14.07.2010

    Was ist Bildung ?

    Bildungsangebote gibt es wie Sand am Meer.

    Wer sie nicht nutzt, der bleibt halt ungebildet.

  • Antwort von flower1989 14.07.2010

    .......

  • Antwort von ApricotMenthol 14.07.2010

    Du musst aber bedenken, dass manche Fragen nur der Belustigung des Fragestellers dienen..

  • Antwort von doominoo 14.07.2010

    kann sein ist aber egal.

  • Antwort von RickyEU 14.07.2010

    LOL...zum Thema Genitiv fällt mir was ein. Bilde mal nen Satz mit Genitiv und Dativ.

  • Antwort von Mangar 14.07.2010

    weiss nicht, denken lenkt mich nur vom tv ab

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