Frage von Alopezie, 132

Geht der Motor dann aus?

Hallo, da meine Tochter gerade ihren Führerschein macht, habe ich ihr angeboten auf unserer privaten Straße zu fahren um besser mit der Kupplung klar zu kommen.

Folgende Situation: Sie fährt 60, ich sage sie soll da vorne abbiegen, sie geht runter vom Gas OHNE Kupplung zu treten, das Auto wird langsamer/Drehzahl geht runter, kurz vorm abbiegen drückt sie Kupplung und biegt ab.

Sie drückt die Kupplung immer so spät das ich Angst habe das der Motor aus geht da die Drehzahl unter 1000u/min kommt. Daher meine Frage: Würde der Motor ausgehen? Lernt man das überhaupt so in der fahrschule? Will ihr nichts einreden wenn es später bei der Prüfung als falsch empfunden wird.

Mir ist aufgefallen das sie die Kupplung zu langsam drückt und dann auch nie vollständig, ändert sich das irgendwann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, Community-Experte für Auto, 52

Also bis Leerlaufdrehzahl den hohen Gang drin zu lassen, ist schon ok. Umso länger arbeitet die Schubabschaltung. Im schlimsten Fall fängt der Motor an, zu ruckeln und zu stottern, geht aber nicht aus.

Der Schaltvorgang in den niedrigeren sollte dann aber vorm Einlenken beendet sein um sich auf die Kurve konzentrieren zu können. Mit gedrückter Kupplung in die Kurve zu fahren ist ein schwerer Anfängerfehler, der leider häufig gemacht wird. Die Kupplung dient nicht der Regelung der Geschwindigkeit!!!...dazu sind Gänge und Gaspedal da.

Das darf man sich gar nicht erst angewöhnen, sonst kriegt man das später nur schlecht wieder raus. Der Sitz muss so weit nach vorne, dass Bremse und Kupplung ohne Schwierigkeit vollständig und mit Kraft durchgedrückt werden können.

Die Kupplung soll zügig und vollständig gedrückt werden. Wenn man die Kupplung nicht voll drückt, geht das gewaltig auf die Lebensdauer, weil sie immer schleift. Während des Fahrens muss der Fuß runter vom Kupplungsbedal, weil sonst das Ausrücklager ständig belastet ist und stark verschleißt. Nach dem Schalten sollte man die Kupplung auch zügig wieder kommen lassen.


Antwort
von Mikkey, 44

Solange sie den zweiten Gang drinnen hat und die Kupplung wieder losgelassen, bevor sie einlenkt ist das ok. Allerdings sollte das Pedal schon ganz durchgetreten werden (Sitz zu weit hinten?). Der 4. Gang ist mit 30 noch ok, Drehzahl ab Leerlaufdrehzahl ist absolut ok, man will in der Situation schließlich gar keine "Power" haben.

Antwort
von MandP86, 72

So macht man sich langsam die Kupplung kaputt, da das Ausrücklager die ganze Zeit am arbeiten ist.

Die Kupplung wird nur zum schalten getreten und nicht wenn man an der Ampel steht, sich bergab rollen lassen will oder durch Kurven fährt! Niedriger Gang rein und fertig.

Antwort
von checkpointarea, 22

Ja, der Motor geht irgendwann aus, wenn man bis zum Stillstand abbbremst, ohne die Kupplung zu treten. Je größer der Gang, desto eher.

Antwort
von Billi98, 29

Der motor würde nicht ausgehen, da das getriebe das fahrzeug dann mit der niedrigsten geschwindigkeit, die in diesem gang möglich ist weiter "anschiebt" . Allerdings führt dies zu starkem verschleiß also - rechtzeitig vom gas runter, runterschalten in den richtigen gang und dann sollte das kein problem sein, auch nicht in der fahrschule.

Antwort
von Rockuser, 24

In der Fahrschule lehrt man, das man runter-schaltet. Dann kann man auch im ersten oder zweiten durch die Kurve.

Antwort
von Leisewolke, 60

Ich kenne es so: leicht bremsen, runter schalten bis ich die Abbiegegeschwin digkeit errreicht habe. Wenn sie runterschaltet würgt sie den Motor auch nicht ab. Hat sie das so vielleicht in der Fahrschule gelernt? Ob sich das noch öndert? Vielleicht, wenn sie später ihren eigenen Wagen hat und dann laufend die Kupplungsbelege erneuert werden müssen, weil sie die Kupplung schleifen lässt. Sie sollte es nach bestandener Prüfung eher mal mit einem Automaticwagen probieren, der macht so etwas von alleine.

Antwort
von noname68, 45

moderne motoren verkraften heute auch dauerbetrieb knapp über der leerlauf-drehzahl, aber in der regel ist das drehmomemt (die kraft) in diesem bereich ziemlich miserabel. das merkt man, wenn man in einem höheren gang ist und beschleunigen will, das geht nur bei extrem drehmomemtstarken motoren, z.b. großen turbo-dieseln.

wenn das die fahrschule oder der fahrlehrer nicht macht, deiner tochter den richtigen umgang mit kupplung, gangwahl, hoch- und herunterschalten beibringt, dass sollte deine tochter die fahrschule wechseln oder auf automatik umsatteln.

Kommentar von Alopezie ,

Modernere Motoren? Sach ma, ich habe oft genug über mein Opel Zafira geredet :D mich müsste man kennen :P

Opel Zafira 2.2l mit 125 Diesel-PS und 280nm. Das Auto von 2004 hat schon sehr viel erlebt ;)  Ich dachte ich wäre hier bekannt 😖

Spaß bei Seite. Ich werde mal mit dem Lehrer reden und ihm fragen ob ihn das auch aufgefallen ist. Danke für die Antwort!

Antwort
von shalen, 67

Also ich habe in der Fahrschule gelernt, die Kupplung erst zu treten (und zwar ganz) und zu schalten, kurz bevor der Motor "stottert". Dafür hat man ja auch in der Regel ein Gefühl.

Begründung war glaube ich, dass wenn man es zu früh macht es nicht umweltschonend ist.

Antwort
von Shoei95, 56

man lernt das nicht so genau, sie soll aber die Kupplung aufjeden fall ganz durchdrücken das ist besser fürs auto : ) ansich ist es egal wie sie fährt es soll halt passen, wenn ich überlege wie ichs in echt machen würde, von 60 auf vlt 30 abbremsen, ohne kupplung und dann einfach um die kurve fahren wozu soweit runter bremsen das die drehzahl unter 1 kommt versteh ich nicht :;D

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten