Unsere Firma hat Anfang Januar Vorläufige Insolvenz beantragt, es wurden 135 Mitarbeiter von 520 gekündigt.Wir haben dann noch drei Monate weiter gearbeitet.Danach kam die Insolvenz und es sollten alle Arbeitnehmer in eine Transfergesellschaft wechseln.Ein neuer Investor wurde gefunden,die Firma war drei Tage geschlossen und der Neue Investor hat sich in der Zeit ( 3 Tage ) 250 Mitarbeiter wieder zurück geholt aus der Gesellschaft. Und die Firma läuft jetzt unter dem selben Namen am Selben Standort mit den selben Maschinen weiter.Jetzt meine Frage ? Kann man hier überhaupt von einer Insolvenz Sprechen,oder ist das was hier passiert ist,einfach eine Firmen Übernahme ? Die Firma Streitet jetzt eine Übernahme ab.Ich war fast 25 Jahre dort,habe den Tranfergesellschaftsvertrag nicht unterschrieben weil ich sonst alles aufgegeben hätte was ich mir bisher erwirtschaftet habe. Ich hätte meine eigene Kündigung damit unterschrieben.Da ich nicht unterschrieben habe,hat man mich und weiter 35 Mitarbeiter gefeuert.Vom 27.03.09 bis zum 01.04.09 war die Firma zu.Am 25.03.09 war der neue Investor aber schon im Handelsregiester eingetragen.Am 31.03.09 bekamen 34 Mitarbeiter ein Schreiben von der Firma,das sie Freigestellt sind.einen Tag Später kam die Kündigung.Ich bekam garnichts.Erst am 07.04.09 bekam ich die Kündigung.Somit bin ich übernommen worden.Was sie aber nicht einsehen wollen.
In einem solchen Fall ist es durchaus ratsam einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren. Der kann eine evtl. Klage vor dem Arbeitsgericht hinsichtlich Erfolg prüfen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß das meist in einem außergerichtlichen Vergleich mündet. Davon hast Du zwar Deinen Job nicht mehr, dafür aber ein bißchen Geld. Du mußt dabei aber auch stets beachten, daß Du dann trotzdem keine Sperre beim Arbeitsamt bekommst - es soll sich ja schließlich rechnen. Solche getürkten Übernahmen (wo die "neuen" Firmen leider dann auch wieder sehr schnell in Konkurs gehen und die Leute dann endgültig auf der Straße sitzen) gibt es leider auch bei namhaften Unternehmen...! Mehr kann ich an dieser Stelle auch nicht raten, da ich eher spezialisiert bin auf Verbraucherinsolvenzen - leider aus eigener bitterster Erfahrung!!

Sachma...du siehst doch selber was der Vorstand in die Wege geleitet hat. Und das war ansich ja eine gute Idee für die Firma. Die Mitarbeiter haben mal wieder gelitten. Berate dich mit einen Anwalt ob er Lust und Laune hat dagegen vorzugehen...viel Erfolg!

Das ist eine komplexe Fragen die du einem Anwalt stellen solltest