Geht das Beobachten verloren und vertraut man nur noch Studien?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Studien vertraut man deshalb mehr, weil Studien mit vielen Menschen gemacht werden und das Ergebnis daraus ist oft mehr wert, als die eigene Beobachtung.

Ich selbst vertraue zwar Studien, aber beobachte doch genauso weiter wie vorher. Ein Beispiel: Ich habe hochgradig Heuschnupfen. Meine Medikamente gingen zu Ende und ich hab für mich entschieden, mich dem zu stellen. Ich habe 2 volle Tage im Garten gearbeitet und bin dabei den Gräsern, gegen die ich allergisch bin, sehr nahe gekommen. Meine Nase lief, meine Augen tränten. Aber ab dem 3. Tag ging es mir besser. Ich zieh das jetzt so durch ohne Tabletten. Ich kann momentan auch wieder mit geöffnetem Fenster schlafen, was vorher gar nicht ging.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 19:37

Hey super....ja eben es ist das was ich meinte, man muss doch dem Körper die Gelegenheit geben selber einmal auf etwas reagieren zu dürfen um damit selbständig umgehen zu können..

um kombiniert mit dem allgemein Wissen sein persönliches Rezept zusammen stellen zu können...

0
Kommentar von Nube4618
17.09.2016, 10:41

Man weiss auch, das Studien häufig in Auftrag gegeben werden, um das gewünschte Ergebnis belegen zu können. Je nach Auftraggeber und dessen Intention präsentiert sich dass also das Ergebnis. Beispiele aus der Pharma Branche gibt es genug. 

Das führt zur Tatsache, dass man oft Studien mit völlig entgegengesetzten Ergebnissen findet. Also wenn ich die Relevanz einer These mit Hilfe von Studien belegen will, muss ich einfach die Studie finden, die meinen Wünschen am besten entspricht. Voila. 

0

Das Beobachten geht nicht verloren, sondern man ist dazu übergegangen, das notwendige Beobachten mehr und mehr denen zu überlassen, die sich auf den eigenen Tunnelblick verlassen, diesen immer mehr verengen und dann als Anhang ihre Studien verfassen.

Diese Studien sind deshalb zwangsläufig immer einseitiger und helfen dann intensiv mit, daß die vermeintliche Wissensgesellschaft bei genauer Betrachtung zunehmend zu einer Glaubensgesellschaft wird, in der wegen immer weniger vorhandener neutraler Nachprüfungsmöglichkeiten blind geglaubt wird.

Schädliche Folgen sind dadurch zwangsläufig. Doch eine Nebenwirkung von blindem Glauben ist auch, zu glauben, daß man das Richtige glaubt und daß (sinnbildlich betrachtet) geglaubt wird, daß bei einem Aufgeben des Glaubens die Welt untergeht.

Das hat dann wieder zur Folge, daß das, was die zwangsläufigen Schäden herbeiführt, nicht aufgegeben wird, sondern daß stattdessen ständig nur an den Symptomen herumgebastelt wird (verschlimmbessert wird).

Zum Glück ist es nicht in jedem Fall so. Oft genug kommt es auch vor, daß auf solche Weise entstandene Sinnlosstrukturen an sich selbst komplett kaputt gehen und so vereinzelt auch Nischen schaffen, an denen alternative Dinge umgesetzt werden können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich verstehe auch nicht wie du von den Ziegen zum Thema "Studien" kommst.

Wann immer man sich auf gute Studien verlassen kann sollte man das tun- denn Studien sind systematisches Beobachten, wodurch viele Fehler vermieden werden können - aber die eigene Beobachtung wird NIEMALS ersetzt werden können, einfach weil Studien aufwändig sind und sich bei vielen alltäglichen Dingen nicht anbieten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 19:51

Studien werden vom Geldgeber in Auftrag gegeben.....er erwartet also dem zu Folge einen Wirtschaftlichen Gewinn davon...der wird ihm geliefert...

Also traue nie einer Studie,  die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast...

Das mit den Ziegen war eine Erfahrung die ich mit 20 gemacht habe, wo ich meinte, ich weiss...denn Thuja wie Eibe ist auch für ein Pferd tödlich.....

Ich brachte diese Episode bloss als Beispiel, wie naive man denkt wenn man zu wissen meint.....

Es war mein Schlüsselerlebnis.....dafür, dass ich zuerst gucke bevor ich überreagiere....

Aber wenn ich hier so lese, habe ich das Gefühl, dass man gar nichts mehr selber beobachtet und zu denken beginnt..sondern sofort einen Experten dafür braucht....

Ergo war die Frage nur, warum vertraut man anderen mehr als sich selbst....und beobachtet nicht zuerst, kombiniert mit dem Wissen das man besitzt, bevor man übereifrig agiert.

0

Wie ich schon sagte, die Dosis macht das Gift. Wer weiß wie viel Gift in dem Thuja war(könnte Jahreszeitabhängig sein, abhängig vom Zustand der Pflanze) etc. etc. müsste man
ausschließen. Das Thuja aber an sich giftig ist, ist ja
nachgewiesen(vielleicht nicht giftig für Ziegen?).

Außerdem wirken Gifte bei verschiedenen Lebewesen verschieden. Beispiel: Schokolade für Mensche lecker, für Hunde wegen dem Kakao potenziell tödlich. Trotzdem gibt es Hunde, die Haufenweise Schokolade fressen und nicht sterben.

Es ist kein Gegenbeispiel, weil es bei deinen Ziegen nichts bewirkt hat. Genauso wenig wie es ein Gegenbeispiel ist, dass nicht alle Raucher Krebs
bekommen.

Hier habe ich eine Seite gefunden, wo für ziegen giftige Pflanzen aufgelistet werden:

http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Ziegen/ziegen.html

Ich weiß nciht wie vertrauenswürdig die Seite ist, das müsstest du für dich selbst verifizieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 23:20

das mit den Ziegen war bloss mein AHA Erlebnis, dass Dinge, die man zu wissen meint, gar nicht so sind....und so begann ich zu beobachten und sehe mit erschrecken wie manipulierbar Menschen werden, wenn sie nicht mehr denken.......

Darum diese etwas Progressive Frage.......

0

Dein Text ist sehr schlecht geschrieben, weswegen ich nur auf die eigentliche Fragen eingehen werde.

Beobachten tut man jeden Tag, wie man diese Informationen jedoch verarbeitet und vor Allem wertet ist wieder eine andere Frage. 

Studien sind auch nur Beobachtungen, jedoch welche die einen höheren Wert haben als die eines Individuums, da obgleich beides im Endeffekt Induktionen sind, die Studien eine breitere Grundlage haben. 

Wertungen sind Subjektiv, für dich sind die Beobachtungen die du machst anscheinend wichtiger als die Zeit in andere Dinge zu stecken. Die meisten würden aber wahrscheinlich eher anderes tun, was ihnen wichtiger erscheint. Sei es aus Unterhaltungs- oder auch aus Nutzensgründen. Das rührt auch allgemein aus der Konsumgesellschaft auf die ich jedoch nicht weiter eingehen werde. 

Das Beispiel mit Traurig sein und Depression ist irrsinnig. Depression ist eine Krankheit die eindeutige aber nicht offensichtliche Symptome hat. Das bloße Gefühl der Traurigkeit ist aber temporär. (Depression äußert sich übrigens in VIEL mehr als nur Traurigkeit). Depression kann sich verschlimmern und wenn einem etwas am eigenen Leben liegt lässt man sich besser von anderen Menschen beraten, oft merkt man solche psychischen Erkrankungen selbst nicht. 

Die Beispiele die du anführst sind also irrelevant, da die meisten Menschen über kein Fachwissen verfügen um über solche wichtigen Dinge zu entscheiden. 

Das war jetzt alles sehr grob aber ich habe wegen teilweise schon genannten Gründen keine Lust deinen ganzen Text in einem mehrseitigem Essay o.s. auseinander zu nehmen noch mich ausgiebig mit dem Thema selbst zu beschäftigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 22:38

Sorry Deutsch ist auch nicht meine Muttersprache, ich versuchte bloss die Frage zu stellen......warum es die Obrigshörigkeit gibt, die keinen Sinn für das eigene Leben ergibt...

Und ja man sollte vielleicht so Themen nie in einer Fremdsprache erörtern.....das hat nicht nur Verbale Schranken sondern auch Kulturelle!?

0

Das ist denke ich mal klar dass nicht alle Sache welche für Menschen tödlich sind auch für Tiere tödlich sein müssen, Rentiere fressen ja auch Fliegenpilze.

Darum ist zB Rentierurin in manchen Teilen der Welt eine Droge.

Das mit Depressionen ist so eine Sache ein Depression ist eine Krankheit, Traurig zu sein eine normale Reaktion.

Klar gibt es Hypochonder aber es denken nicht alle Menschen gleich eine Depression zu haben wenn sie mal Traurig sind, aber im Zeifel ist es besser einen Arzt hinzu zu ziehen

Trotzdem verstehe ich den Zusammenhang zwischen deiner Geschichte und deiner Frage nicht, all diese Sachen können ja auch in entsprechenden Studien nachgelesen werden und wozu sollte man etwas erforschen was bereits bekannt ist?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 16:44

Nun ja das mit der Dosierung von Fliegenpilzen als Droge kriege ich auch ohne den Urin von Rentieren hin..Anmerkung, wusste ich im übrigen nicht, dass man dies so kaufen könnte..aber es hat eine, sagen wir mal durchaus spezielle Wirkung.

da steht doch auch wieder, der Konsum ohne wirkliches Wissen im Raum und nicht das eigene probieren....

Ich zweifle auch nicht die wirkliche Diagnose von Depression an und deren Therapie davon

 aber es fällt mir eben auf, dass man heute sofort von Depression spricht, selbst wenn es nur eine todunglückliche Momentaufnahme ist...die doch jeder durchläuft.....

weisst Du es darf, wie nicht sein denn sofort muss man wieder schmerzfrei sein....das beginnt bei Kopfschmerzen, wo man sich eine Pille einwirft bis hin zu Liebeskummer mit Antidepressiva...die Chemie liebt dies...

Ich denke Du hast meine Frage so vollkommen nicht verstanden...denn sie lautete ja...Warum vertraut man Studien mehr als seiner eigenen Beobachtung ?

0
Insbesondere Zweigspitzen, Holz und Zapfen sind durch ein enthaltenes
ätherisches Öl sehr stark giftig und können bei empfindlichen Personen
Hautreizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen beim
Schneiden der Pflanze sinnvoll ist. Oral in ausreichender Menge
aufgenommen kann das Gift tödlich sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensb%C3%A4ume_(Gattung)

Und wenn es giftig gewesen wäre, wären alle deine Schafe wahrscheilich tot. Na ja ein Tierarzt hätte es dir dann womöglich gleich sagen können.

Wie heißt es so schön:

"Die Dosis macht das Gift."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 22:28

Es waren keine Schafe, sondern Ziegen und ja ich wusste es müsste letal sein....

0

Do hoschd recht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Prinzessle
16.09.2016, 23:27

jo gäu, so esch es haut

0

Was möchtest Du wissen?