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Geht Blei aus alte Wasserleitungen getrunken in Muttermilch über, welche Auswirkungen kann es haben?

gefragt von Bergius am 03.04.2009 um 16:13 Uhr

Meine Freundin wohnt seit ca. 3 Monaten in einem 1932 erbauten Haus. Vor etwa einem Monat wurde unsere Tochter geboren. Da der Vermieter unsere Frage nach einer potentiellen Belastung des Trinkwassers nicht befriedigend beantworten konnte, lassen wir jetzt unser Wasser untersuchen. Das Ergebnis erfahren wir allerdings erst in einem Monat.

Welche Schädigungen kann unser Kind schon durch unseren regelmäßigen Konsum des Wassers erlitten haben, was droht ihm bei weiterem (indirekten durch Muttermilch) Genuss?

Danke für alle Hinweise!

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Trinkwasser x 92 Muttermilch x 57 Blei x 23

kingsizesf
beantwortet von kingsizesf am 3. April 2009 16:52
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ich habe gerade mal mein Toxikologiebuch gewälzt und da steht: Blei passiert die Placentarschranke, d.h. das Kind kann schon im Mutterleib betroffen gewesen sein wenn deine Freundin Wasser aus den Bleileitungen (falls es wirkl. Bleileitungen sind) getrunken hat. Ob es in die Muttermilch geht steht nicht explizit im Buch, aber es ist nicht unwahrscheinlich. Blei wird hauptsächlich in den Knochen gespeichert und unter bestimmten Bedingungen (Fieber, Acidose) freigesetzt. Kinder sind stärker gefährdet als Erwachsene, es kann z.B. zu Koliken etc. (hat irgendwas mit Beeinflussung der 'glatten Muskulatur' zu tun) und später Lernstörungen kommen. Klingt alles sehr unerfreulich - ich würde auf jeden Fall sicherheitshalber komplett auf Wasser aus Flaschen umsteigen bis ein Untersuchungsergebnis vorliegt.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 3. April 2009 16:23
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1932 wurden bereits für die Frischwasserzufuhr verzinkte Eisenrohre verwandt. Lediglich manche Syphons im Abflußbereich bestehen teilweise noch aus Bleirohr. Wie sieht denn die Verrohrung im einsehbaren Kellerbereich aus? Ich denke mal die Wassseruntersuchung ist überflüssig!

Kommentar von Bergius am 3. April 2009 18:45

Blöde Frage meinerseits, aber wie kann ich Wasserrohre erkennen und wie sehen Bleirohre aus?


anonym
beantwortet von tergenna am 3. April 2009 16:23
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http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/EssenTrinken/0802_bleileitungen.php
habe dieses bei googel gefunden, vielleicht hilft es dir ja weiter. Denke, du solltest auf Mineralwasser umsteigen, bis du ein sicheres Ergebniss hast (Schwangeren wird davon aberaten, Wasser aus Bleirohren zu trinken, also wird es auch in die Muttermilch übergehen)


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 3. April 2009 16:16
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Keine Ahnung - aber wenn Ihr so ein ungutes Gefühl habt, warum steigt Ihr dann nicht um auf Mineralwasser?

Kommentar von Bergius am 3. April 2009 18:40

Du hast Recht. Wir haben bislang das Problem etwas verdrängt und sind leider ohne Auto. Der nächste Supermarkt mit stillem Mineralwasser ist ein Stückchen entfernt. Die Aussicht jeden Tag fünf Liter (2 zum Kochen, 3 zum Trinken - erhöhter Bedarf wg. des Stillens) in die Wohnung zu schleppen ist nicht sehr erfreulich; aber letztlich wahrscheinlich ohne Alternative :-(


maspick
beantwortet von maspick am 3. April 2009 16:16
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Sehr interessante Frage. Ich denke schon, dass Blei sehr schädlich für den Organismus ist. Wieweit dies in der Stillzeit schädlich ist, muß dir ein Wissenschafter/und/oder Arzt sagen. Das wird dir ein Laie niemals schlüssig sagen können. Ein DH für die Frage !


edepirelli
beantwortet von edepirelli am 18. Mai 2009 16:38
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Ja, sehr gefährlich.


Realito
beantwortet von Realito am 3. April 2009 16:33
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Wusste gar nicht das in germany noch Bleirohre gibt. Mit Sicherheit ist es Schädlich wenn man es schon länger benutzt.


WEISTDUS
beantwortet von WEISTDUS am 3. April 2009 16:19
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Nachgewiesener Maaßen ist der Verzehr von Wasser, daß durch Bleileitungen fließt, für alle -vor allem für Mutter und Kind- schädlich. Wenn auch nicht für kurze Zeit. Umstieg auf Mineralwasser ist angezeigt.


anonym
beantwortet von funnice am 3. April 2009 16:18
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Trink Mineralwasser.


Masoud53
beantwortet von Masoud53 am 3. April 2009 16:16
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na und wenn es nicht die Rohre sind,dann tausend andere Stoffe,willst du alle untersuchen??

Kommentar von tergenna am 3. April 2009 16:19

Nein, aber dieses ist ein greifbares Problem, dem ich aus dem Wege gehen KÖNNTE. Bleivergiftungen können sehr gefährlich werden und ein Umzug (oder das trinken von Mineralwasser) könnte dieses Problem leicht aus der Welt schaffen.

Kommentar von 07266a80c634d754e034a147040081a4smallMasoud53 am 3. April 2009 16:46

naja,so kann man es auch sehen,aber mühsames Unterfangen...


holsch
beantwortet von holsch am 3. April 2009 16:15
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ist es denn sicher, das bleileitungen verlegt sind ?

Kommentar von Bergius am 3. April 2009 18:42

Der Vermieter kann die Frage nicht beantworten und bietet uns freiwillig eine Untersuchung des Wassers an. Ich finde das ist kein gutes Zeichen.


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