Frage von Rikida, 40

Gehört ihr einem Fandom an?

Welches? Und inwieweit beeinflusst euch euer Fan-Sein im alltäglichen Leben?

Reines Interesse;)

Expertenantwort
von Flimmervielfalt, Community-Experte für Film, 18

Also ich habe zwar Interessen, die Ich schon Jahrzehnte lang verfolge. Wie zum Beispiel Science Fiction und Anime, die ich schon seit den frühen 80ern zu meinen Hauptinteressen erkoren habe. Damals existierte hierzulande allenfalls ein Fandom für Science Fiction, für Anime keinesfalls. Als sich das Anime Fandom in Deutschland zu entwickeln begann, war ich ehrlich gesagt schockiert, was für ein Haufen Spinner sich plötzlich auch mit meinem einstigen Orchideenfach befasste. Es machte mir weder Freude, mit dem Fandom zu verkehren noch mich mit diesem als Fandom bekannten Phänomen zu identifizieren, denn darin finde ich mich nicht wieder. Bei der Science Fiction ist es ebenfalls so. Was nützt es, wenn ich Fan der Foundation-Bücher oder der humanistischen Philosophie Star Treks bin, wenn das, was als Fandom definiert wird, offenbar keine Abgrenzung zwischen dem eigentlichen Leben und der Fiktion findet. Genau das ist glaube ich der Punkt der mich am meisten stört....wenn die fiktiven Inhalte in die Realität geholt und nachgespielt, werden. Vielleicht hätte ich die Frage gar nicht beantworten dürfen, da ich zwar offenbar langjähriger Fan, Sammler, Liebhaber whatever bin, aber das lediglich für mich innerhalb meiner Freizeit tue ohne darüber in Kontakt mit anderen zu kommen. Dadurch sehe ich mich wie gesagt nicht als Teil des Fandoms.

Antwort
von Zakalwe, 14

Was genau verstehst du unter Fandom? Aktiver Austausch mit anderen Leuten gleicher Interessen oder einfach nur Fan von etwas sein?

Ich gehörte mal quasi dem SF-Fandom an, ohne es so exzessiv auszuleben wie andere das taten, heute bin ich nicht mehr aktiv. Hat mein Leben mit Sicherheit bereichert, neue Leute kennengelernt, darunter auch Freunde gefunden - andererseits aber auch Deppen kennengelernt, auf deren Bekanntschaft ich gerne verzichtet hätte (ließ sich aber bei gemeinsamer Mitgliedschaft im gleichen Club, dessen Vorstand man angehört, leider nicht vermeiden).

Meine Persönlichkeit hat das nicht verändert. Hier scheinst du Ursache und Wirkung zu verwechseln. Ich gehörte dem Fandom an, weil ich SF mag, nicht umgekehrt.

Antwort
von jessiehp, 40

Ich bin Fitness Fan.
Ich glaub das ist das einzige, was ich tatsächlich auch ordentlich auslebe und auch versuche anderen Menschen näher zu bringen.
Wobei mich bei meinen Lieblingskünstlern auch nur das nichtvorhandensein des Geldes abhält, meine Begeisterung durch Konzertbesuche auszudrücken.

Antwort
von CateDeLaurent, 25

Ja Musical! Naja ich hab da halt viele neue Leute kennengelernt mit denen ich auch privat was unternehme, von daher würde ich schon sagen dass es mein Leben beeinflusst hat ;)

Antwort
von Rikida, 30

Ich meine die Frage diesbezüglich, inwieweit ihr denkt dass es euer Leben und eure Persönlichkeit beeinflusst. Verändern uns diese Dinge? Ist unsere veränderte Persönlichkeit dann unser Wahres Ich welches wir mit Hilfe von Büchern/Serien/whatever entdeckt haben oder ein aufgesetztes Traum-Ich aus dem ach so viel spannenderen Leben des Fandoms?

Antwort
von BlackVortex, 11

Ich habe viele Interessen, aber "Fandom" wäre zu viel gesagt. Ich bin nicht im Bücher-Fandom, nur weil ich gern lese. Oder ich verkleide mich nicht als Seriencharakter, nur weil ich gern welche anschaue.

Kurz: Ja, Hobbys füllen mein Leben gut aus, aber Fandom ist das (bei mir) nicht. Eher Fan, ohne Dom :-).

Antwort
von ThePsilosopher, 14

Einem Fandom gehöre ich nicht an. Also... Irgendwie bekomme ich die Definition davon auch nicht richtig in meinen Kopf :D Ich habe zwar einige stark ausgeprägte Interessen, aber ob das "Fan-Sein" ist... weiß ich nicht.

Antwort
von peony1412, 8

Fandoms stören nur 12 Jährige Kinder xD ich bin jz reifer und meine Videospiele und so sind nur für die Freizeit

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