Frage von crissy1949, 105

gehört die sterbegeldversicherung zur erbmasse?

ich habe eine sterbegeldversicherung abgeschlossen um die erbschaftssteuer zu sparren. der vsw mann sagte mir dass die vs an die erben laut testament ausgezahlt wird. ich habe noch keine begünstigte person in dem vertrag angegeben. meine erben sind nicht mit mir verwand, darum dürfebn sie nur 20000 erben alles was darüber ist kostet 30% erbschaftssteuer. ich hatte mal gehört das eine LV nicht zur erbmasse gehört. also der begünstigte bekommt das geld steuerfrei. #ist das heute njoch so ? die sterbegeldverswicherrung ist ja auch einen lebensvers. , kann aber erst nach tod augezahlt werden danke im voraus

Antwort
von Akecheta, 74

War ja kürzlich für sehr viel Geld beim Notar wegen einem Testament. Der hat das auch so gesagt. Lebensversicherungen wo ein Begünstigter namentlich benannt ist, fallen nicht in die Erbmasse - sind also außen vor.

Hab nur vergessen zu fragen, was denn passieren würde, wenn der Begünstigte selber schon verstorben ist. Aber da sollte man sich halt hin und wieder drum kümmern.

Bei Sterbeversicherungen, die ja nichts anderes wie eine reine Risiko-Lebensversicherung sind, dürfte das Gleiche gelten. Wobei bei meiner keine Möglichkeit da war, einen Begünstigten anzugeben. Da steht (stand, hab ich nicht mehr) glaub drin, nach gesetzlicher Erbfolge.

Kommentar von crissy1949 ,

darf ich mal fragen wie teuer das beim notar war, das ist genau meine scheu die hohen kosten, sonst wäre ich schon lange beim notar gewesen. wieso gesetzliche erbfolge, mir hat der vs mann gesagt geld wird an die erbgen laut testament hezahlt.

Kommentar von Akecheta ,

Gesetzliche Erbfolge, falls kein Testament besteht. Sorry, das hatte ich vergessen. Die Kosten, darüber haben wir es kürzlich hier auch schon gehabt, hängen vom Gegenstandswert ab. Falls man Immobilien besitzt, ist man sehr schnell sehr weit oben, da auch höchstens die Hälfte des Wertes als Finanzierung gegengerechnet werden kann. Ich (wir) haben für 1 Stunde Beratung und 6 Seiten Papier 3.000 Euro bezahlt. Mir blieb die Spucke weg. Hatte den Fehler gemacht, mich nicht vorher zu informieren. Ein Testament muss ja nicht beim Notar gemacht werden. Für das Geld hätte ich mir auch 2 Tage einen Fachanwalt für Erbrecht mitsamt einem Steuerberater holen können und mit denen das Testament bis ins Detail ausfeilen, um auch steuerrechtlich keine Fehler zu machen. Überleg es dir gut.

Kommentar von crissy1949 ,

danke für deine zeilen.  heißt das ich brauche gar keinen notar? es ist ein altes haus da, leider alles feucht und verschimmelt. das würde ich jetzt gerne an meine erben auf rentenbasis verkaufen (pro forma, damit die erbmasse nicht so hoch wird, ich möchte dadurch verhindern dass gesetzliche erben was kriegen)   und das testament ist auch gültig ? durch den hausverkauf müsste ich doch auch zum notar oder? Natürlich würde ich den Wert als gering angeben.

Kommentar von Akecheta ,

Ein Testament muss nicht beim Notar gemacht werden, es reicht "theoretisch" auch ein einfaches und  handgeschriebenes aus. Problem ist einfach, ich sterbe und wo ist mein Testament und wer hat es als erstes und was macht er damit? In die Papiertonne damit? Wir haben extra 2 x 18 Euro bezahlt für ein zentrales Register wo das Testament zu finden ist. In unserem Fall jetzt beim Notar verwahrt. Ob man dort im Register auch niederlegen darf, dass das Testemant woanders verwahrt ist, weiß ich ich aber nicht. Vorstellen kann ich mir das aber; würde aber immer eine dritte unbeteiligte Person nehmen.

Grundstücksgeschäfte müssen immer beim Notar abgeschlossen werden. Hier ist aber zu beachten, Schenkungen, und dazu gehören zu niedrige Preise ja auch, wirken sich in der Erbschaftsteuer trotzdem aus, wenn sie nicht 10 Jahre her sind. Ähnliches gilt in der Sozialgesetzgebung, wenn es um Hilfen in der Pflege geht, die außerhalb der Pflegeversicherung liegen. Der Notar hat uns aber noch gesagt, diese 10 Jahre fangen "eigentlich" erst dann ab zu laufen, wenn man dann selbst gestorben ist. Wäre also sinnlos, konnte diese Aussage aber nicht verifizieren, denn überall heißt es das anders. Wer jetzt Recht hat, weiß ich ebenfalls nicht.

Kommentar von crissy1949 ,

ich bin total froh hier mal gefragt zu haben, ich wollte mich kommende woche um einen notartermin kümmern.jetzt schaue ich gleich mal wo wir hier in dere nähe einen fachanwalt für steuer haben.

Kommentar von Akecheta ,

Es gibt auch Fachanwälte für Steuerrecht, das ist richtig. Ich würde aber einen suchen, der auf Erbrecht spezialisiert ist. Und die o.g. Probleme sollte man auch vorher noch "lösen". Zwecks Steuerrecht, das ist "relativ" einfach, da reicht auch ein Steuerberater, der einen auf Stundenbasis berät.

Kommentar von crissy1949 ,

habe schon geschut, es gibt ganz in der nähe einen entsprechenden anwalt, gott bin ich froh erst hier mal gefragr zu haben, deine info spart mir bestimmt viele kosten ein, nochmals danke

Kommentar von Akecheta ,

Kein Thema, sei trotzdem vorsichtig. Wenn du den anderen Weg versuchen willst, frag vorher direkt nach, ob das auch auf Stundenbasis geht. Steuerberater und auch Anwälte haben auch ihre Gebührentabellen die sich nach Gegenstandswerten berechnen. Wenn man da keine Kontakte vorher schon hat, heißt es aufpassen. Sonst kann es sein, dass es auch nicht günstiger wird. Viel Glück und Erfolg.

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