Frage von DBKai, 71

Gehört die Erde allen Menschen oder gehört sie dem, der das meiste davon irgendwie aufkaufen kann?

Durch gutes Management konnten viele globale Probleme nach und nach gelöst werden... es müsste nur immer überlegt werden, was global gut ist: was ist gut für uns alle??? Was ist fair und nachhaltig? Es gibt Menschen auf der Erde die nun an unangemessen viel Geld kommen konnten. In diesem System kann man selten davon sprechen, dass etwas fair und hart selbst erarbeitet worden ist. Und es spielt ja auch immer das Glück eine Rolle. Wird man in einem Land, der 1.Welt geboren, hat man mehr Möglichkeiten als in einem Land, der 3. Welt... würde ich so sehen. Die Leute, die nun viel Geld haben, könnten auch viele gute Veränderungen damit unterstützen, damit das Leben auf der Erde immer schöner und fairer werden kann - statt immer unfairer.... aufbauend und regenerierend.... statt zerstörend

Ich finde, dass die Erde allen Menschen gehört und nur auf faire Verteilung geachtet werden sollte... es braucht wohl eine Ordnung und auch gewisse gute Spielregeln, damit ein gutes und faires Zusammenleben mit Zukunft möglich sein kann. Sonst geht alles drunter und drüber. . Wenn aber jede eine kleine Aufgabe übernimmt, kann man in der Freizeit andere Orte aufsuchen... so erbringt dann jeder einen kleinen Beitrag, damit alles gut läuft. ... ähnlich, wie jetzt auch schon... der eine bietet Essen an... der andere holt es von den Feldern... der Nächste bietet eine SpielehallE an... der Nächste bietet faire Weiterbildungsmoglichkeiten... usw. - alles ist immer auf das Gemeinwohl ausgerichtet... bei den Unternehmen gibt es Einblick was gewinne und Gehälter und auCh Arbeitsbedingungen betrifft.

Antwort
von MonkeyKing, 15

Die Erde gehört niemandem und niemand kann sie besitzen.

Worum es eigentlich geht (behaupte ich jetzt einfach einmal) ist doch Macht (Geld=Macht). Wer hat am meisten Macht, sollte jeder gleich viel Macht haben oder ist es ok dass manche sehr viel Macht haben und andere wenig oder keine. 

Ich denke unter den meisten Menschen wird man sich einigen können, dass beide Extreme schlecht sind. Dass alle gleich viel Macht bekommen ist unmöglich, noch nicht einmal im totalen Kommunismus. Es würde auch eine absolut totalitäre Gesellschaft voraussetzen die alle Unterschiede mit Gewalt ausbügelt. Aber so wie es jetzt ist, dass mache Menschen sehr viel Macht besitzen und andere fast keine oder gar keine, ist es auch nicht gut für die Menschheit. Auch und vor allen Dingen da es ja kein Faires Spiel ist - die Macht wird ja nicht danach verteilt wer am schlausten oder fähigsten ist sondern es läuft ein abgekartetes Spiel in dem sich die Eliten gegenseitig die Trümpfe zuschieben. Eine kleine Minderheit beutet den Großteil der Menschheit aus, das ist Fakt. 

Wie etwas daran ändern? Theorien gibt es viele aber ehrlich gesagt sehe ich momentan keine großen Möglichkeiten daran etwas zu ändern. Der einzige Funke der Hoffnung ist dass durch das Internet, dass Wissen für jeden Bereitstellt, ein globales Bewusstsein für die Problematik entsteht das letztendlich so stark wird, dass das bestehende Machtgefüge unterwandert wird. Denn man muss sich klarmachen dass die "Eliten" die Macht nur haben, weil wir sie ihnen geben. 

Kommentar von DBKai ,

Die Erde gehört niemandem und niemand kann sie besitzen

Jaja - schon gut - und trotzdem ist es "unsere" Erde - denn wir alle leben auf ihr... eine Gemeinsamkeit...

Worum es eigentlich geht (behaupte ich jetzt einfach einmal) ist doch Macht (Geld=Macht). Wer hat am meisten Macht, sollte jeder gleich viel Macht haben oder ist es ok dass manche sehr viel Macht haben und andere wenig oder keine. 

Gute Frage... Gleichwertigkeit... jeder hat eine Stimme und jeder sollte mitreden dürfen... Wenn alles global gut ausgerichtet ist, dann halte ich das für fair, denn davon haben dann auch alle Menschen etwas... Ein Baby oder ein kleines Kind kann noch nicht viel mitreden... es muss vieles erst verstehen lernen... Jemand der viel kann und viel weiß + konsequent an sich arbeitet und sich länger mit einer Sache befasst hat, kennt sich ganz gut aus - aber selbst der kann offen für Gespräche mit anderen sein... denn es kann immer sein, dass jemand anderes noch etwas weiß, was man selber noch nicht wusste... man kann immer voneinander lernen - egal in welcher Position...

Belohnt sollte es schon werden, wenn jemand hart ans ich arbeitet - während andere z. B. viel weniger tun... das soll sich schon auszahlen...- der eine entwickelt sich kontinuierlich weiter - während bei anderen Stillstand vorherrscht... da finde ich es schon angebracht einen Unterschied zu machen... immerhin profitiert ein Land von Menschen, die an sich arbeiten...  bei Umfragen hat aber trotzdem nur jeder eine Stimme... und gleiches Mitspracherecht...

Dass alle gleich viel bekommen, wäre eben unfair - ich bin deshalb auch gegen den Kommunismus... die eine Person macht den ganzen Tag nichts und bekommt Geld dafür... und die andere Person arbeitet und bekommt aber auch nicht mehr... Das geht ja nicht... jemand der bereit ist viel zu leisten und an sich zu arbeiten, soll auch mehr bekommen...

Jemand der 10 Äpfel vom Baum holt - hat 10 Äpfel.

Jemand der sich nur einen holt, hat nur einen...

Jeder wie er mag... jeder, wie es ihm zum leben ausreicht...

Die Eliten haben die Macht nur, weil wir sie ihnen geben? Ja - es ist nicht so leicht dagegen anzukämpfen... Denn es wird ja noch oben geschleimt und nach unten getreten... hat wohl auch etwas mit Angst zu tun... Ich möchte den Eliten keine Macht geben - was kann ich tun? Aufklärungsarbeit im Internet... Fair-trade-Produkte shoppen,...

Kommentar von MonkeyKing ,

Die Eliten haben die Macht nur, weil wir sie ihnen geben? Ja - es ist nicht so leicht dagegen anzukämpfen... Denn es wird ja noch oben geschleimt und nach unten getreten... hat wohl auch etwas mit Angst zu tun... Ich möchte den Eliten keine Macht geben - was kann ich tun? Aufklärungsarbeit im Internet... Fair-trade-Produkte shoppen,...

Völlig richtig. Man kann als einzelner wenig tun - sobald man aber Gruppen aufbaut treten alle Probleme auf die mit solchen Gruppenbildungen eben zusammenhängen - Schwierigkeiten einen gemeinsamen Nenner zu finden, Machtkämpfe, Eitelkeiten.. Der Sinn bleibt am Ende oft auf der Strecke. Arbeitet man sich durch die Instanzen, wird man am Ende selber Teil des "Systems" (wie die Grünen z.B.). Was Deutschland angeht habe ich mir eine Zeitlang etwas von der Piratenpartei versprochen aber die haben sich selber zerlegt. Sie hatten aber einige interessante Ansätze (mehr Transparenz, liquid democracy) die aber nich umgesetzt wurde. Aber eine echte Demokratie, an der jeder teilhaben kann wäre schon ein großer Fortschritt. Sowas würde aber meiner Ansicht nur mit einem intelligenten Delegiertensystem funkionieren, d.h. keine Parteien mehr statt dessen Delegierte für bestimmte Themen (Finanzen, Arbeit, Verteidigung, Inneres, so wie jetzt die Ministerien aufgestellt sind) denen man seine Unterstützung wieder entziehen kann (also nicht nur alle vier Jahre). Diese Delegierten müssen dann natürlich auch eine Regierung bilden, wäre aber immerhin wirklich basisdemokratisch unterstützt. Ist aber nur ein Skizzenhafter Ansatz von mir...

Antwort
von lesterb42, 13

Löse deine Probleme und die in deiner Familie. Wenn du das geschaft hast, kannst du dich um den Rest kümmern.

Kommentar von DBKai ,

Woher willst du wissen, dass ich Probleme habe und warum soll ich mich um die Probleme in meiner Familie kümmern?

Ich versuche eigentlich immer meine Probleme - so gut es geht-  selbst zu lösen... das tue ich ohnehin... und zu meiner Familie habe ich derzeit keinen Kontakt... da ist also auch nichts zum lösen da.

Welche Probleme soll ich denn deiner Meinung nach haben?

Meine Probleme liegen in dem System begründet - ändert sich das System, lösen sich auch meine Probleme in Luft auf... Ich bräuchte nur Menschenrechte/Feminismus....  etwas, was sich wohl jeder andere Mensch auch wünscht... schätze ich mal...

Kommentar von lesterb42 ,

Wenn du es nicht einmal schaffst, deine Familie in Ordnung zu halten, wie willst du dann größere Probleme lösen?  Das aktuelle System ist nicht fehlerfrei aber grundsätzlich das beste, das man sich vorstellen kann. Und Gott bewahre uns vor den selbsternannten Heilsbringern, die mit ihrem Halbwissen alles durcheinanderbringen.

Antwort
von FLUPSCHI, 59

Die Erde gehört niemandem es ist ein Objekt auf dem wir ein Virus sind der alles Zerstört und das wird sich irgendwann mal rächen das wir alles Zerstören

Zb Bäume weniger bäume weniger Sauerstoff und das wasser wird auch irgendwann mal alle irgendwann und dann siehts hir aus wie auf dem Mond

Nichts hält Ewig das sollte man sich immer vor augenhalten

Kommentar von DBKai ,

Solange die Erde noch nicht untergangen ist und man noch lebt, kann man sich ja zumindest auch noch für eine Veränderung zum Guten einsetzen... Was hat man schon zu verlieren?

Entweder die Erde geht zu Grunde und man hat nichts getan um es zu verhindern... oder die Erde geht zu Grunde und man hat versucht gegenzusteuern... Oder die Erde geht nicht zu Grunde, weil es irgendwie doch geklappt hat...

Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren - hießt es ja...

Gut - die Erde gehört niemandem.... aber sie ist doch "unsere" Erde... denn wir alle haben die Gemeinsamkeit, dass wir auf ihr leben...

Nichts hält ewig - das stimmt wohl..... doch in der Bibel ist die Rede von ewigem Leben... vielleicht ändert sich das ja irgendwann auch mal...

Kommentar von FLUPSCHI ,

Unsere Erde ist es nicht weil wir darauf leben was ist mit allen anderen Lebewese sie gehört Niemandem ausser sich selbst wenn ein Asteroidt kommt und aufschlägt ist es nicht mehr unsere angebliche erde die Erde ist grnauso wie der Sand auf dem du Läufst vergänglich wie sagen sie Immer Asche zu Asche Staub zu Staub wir sind durch zufall enstanden und so werden wir auch zu grunde gehen durch einen Zufall weil die Menscheit sich dumm entwickelt hat und das seit jahrtausende Krieg warum fürht die Menscheit krieg für nix und wieder nix wenns Knallt sagen alle hätten wir mal mehr auf die Zusammenhalt der Menscheit gehört anstatt sich zu vernichten wenn das nicht wäre wären wir schon mit Technologie und entwicklung weiter wie jetzt

Antwort
von ApfelTea, 54

Es ist eine schöne aber leider naive Vorstellung. Es ist unmöglich, so etwas zu erschaffen, weil es immer Menschen geben wird, die mehr wollen. Das liegt scheinbar in unserer Natur..

Kommentar von DBKai ,

Das passt doch perfekt... .wenn man global gut wirtschaftet, bedeutet das doch gerade mehr für jeden... davon haben alle Menschen langfristig gesehen etwas...

Wenn einer viel hat und die anderen wenig... dann geht es einem viel zu gut und den anderen schlecht... das halte ich nicht für "mehr" oder "gut" sondern für einen ziemlich dämlichen Zustand.

Naiv? Finde ich nicht... Die Welt hat sich über die Jahrhunderte schon gewaltig viel und oft verändert und das nur weil es immer schon Menschen gab, die sich für die Veränderung eingesetzt haben... und so könnte es doch weiter gehen... Menschen setzen sich für die Veränderung ein... Menschen informieren andere Menschen darüber (Aufklärungsarbeit) - es geht darum zu VERSTEHEN, warum etwas allgemein gut sein könnte... während etwas anderes allgemein ziemlich bekloppt sein könnte...

Unmöglich? Denke ich auch nicht... warum sollte das nicht gehen? Die einen Menschen haben viel zu viel Geld - die anderen viel zu wenig... senkt man das Maximalgehalt und verwendet Gewinne die darüber liegen für das Gemeinwohl könnte sich doch viel innerhalb kurzer Zeit positiv verändern... Außerdem kann man viele globale Probleme direkt bei der Wurzel packen, in dem man für mehr Bildung sorgt... die Leute über Vor- und Nachteile ihrer Handlungen und Unterlassungen informiert... und das System kann so sein, dass Gutes gefördert und Schlechtes gehemmt wird... dann ist es auch ein Anreiz für die Menschen gut zu sein... und es ist kein Nachteil mehr wenn man gut ist...

Das System belohnt die falschen Werte... Der Mensch kann von Natur aus auch sozial und gut sein... ein richtiges Herdentier... doch dieses System fördert schlechte Eigenschaften... das ist die Wurzel des Übels - meiner Ansicht nach.

Kommentar von ApfelTea ,

Ich gebe dir Recht! Und ich wünsche mir, dass es eines Tages so sein wird, wie du sagst. Wer weiß was die Zukunft bringt ;)

Antwort
von princes345, 69

Wie wäre es wenn die Erde niemanden gehören würde -.-

Kommentar von DBKai ,

Von mir aus - dann gehört sie niemandem...ist fast das gleiche, wie wenn sie jedem irgendwie gehört... oder? Wie läuft es auf einer Welt ab, die niemandem gehört? Wie auf einer Welt, die einer Person oder ein paar Wenigen gehört? Und wie auf einer Welt die allen gleichermaßen gehört?

Aber wie machen wir das dann mit den ganzen Obst und dem Gemüse... den Feldern und Wäldern...

Eine gewisse Ordnung halte ich für die Erhaltung von Frieden für durchaus wichtig...

Eben so - der eine hat viele Apfelbäume und sorgt dafür, dass die Supermärkte Äpfel anbieten und erhält im Gegenzug seinen Lohn dafür... der andere steuert Birnen bei... der nächste Kirschen... und so können dann alle in dieses Geschäft gehen und haben Auswahl... so wie es eh schon in etwa ist, finde ich es ganz gut... nur sollten die Unternehmen global gut ausgerichtet sein...

Antwort
von extrapilot351, 51

überlege weiter!

Kommentar von DBKai ,

Und wohin soll ich weiter überlegen?

Ist das eine passende Antwort auf meine Frage?

Kommentar von extrapilot351 ,

ja, solltest Du. Die Antwort ist richtig.

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