Frage von Dodorya, 479

Gehört der Islam zu Deutschland?

Wir haben uns letztens im Religionsunterricht mit dem Thema, ob der Islam zu Deutschland gehört, beschäftigt. Wir wurden uns nicht einig und jetzt frag ich mich ob es wirklich so ist oder nicht..was denkt ihr? Könnt ihr mir die Frage vielleicht beantworten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PeVau, Community-Experte für Politik, 146

Für diese Frage müsste man doch zunächst klären, was Deutschland eigentlich ausmacht? Dann müsste man klären, ob das, was Deutschland ausmacht, ein für alle Mal statisch festgeschrieben ist und wenn ja, ab wann?

Wenn wir aber akzeptieren, dass wir nicht in einem Ethno-Zoo leben, sondern in einer ständigem Wandel unterliegenden Gesellschaft und dass die Träger nicht nur dieses Wandels, sondern auch all dessen was sonst Deutschland ausmacht, die Menschen sind, dann bedeutet das aber auch alle Menschen. Zu allen diesen Menschen gehören auch die hier lebenden Muslime. Das sind immerhin ca. fünf Prozent unserer Bevölkerung oder rund vier Millionen. Ich denke nicht, dass es zulässig ist, Kultur, Religion und deren Träger zu trennen und zu sagen, die Muslime gehören zu Deutschland, aber nicht deren Kultur und Religion.

Wenn diese vier Millionen Muslime Träger ihrer Kultur und ihrer Religion sind, dann gehört das zu Deutschland. Die Kulturen beeinflussen sich gegenseitig. Das ist ein Prozess, der schon seit Jahrtausenden so stattfindet und uns zu dem gemacht hat, was wir sind - Deutsche.

Übrigens, ich bin Atheist und ich könnte gut und gerne auf das Christentum und andere Religionen als Bestandteile Deutschlands verzichten.

Kommentar von Nunuhueper ,

Nicht nur Kultur und Religion gehören zum Islam.

Du hast das politische Ziel im Islam nicht erwähnt: das Weltkalifat.

Kommentar von PeVau ,

Danke für den Stern!

Antwort
von JTKirk2000, 135

Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, genauso wie die umliegenden Länder in Mittel-, Nord-, Süd- und Westeuropa sowie die meisten Länder Osteuropas. Das ist auch gut so und so sollte es auch bleiben. 

Ich habe kein Problem damit, wenn andere Religionen, wie beispielsweise der Islam in örtlichen Moscheen ebenso gelebt wird oder Moslems ihren Glauben beispielsweise zuhause leben, aber das sollte nichts daran ändern, dass vor allem christliche Werte in der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und dem Rechtssystem weiterhin eine hauptsächliche Rolle spielen, denn christliche Werte legen Toleranz auch gegenüber Andersgläubigen nahe - wenn sie dies bei Christen nur sollten, dann ist das mit deren Christsein nicht weit her, denn die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sind neben der Liebe zu Gott die wichtigsten christlichen Eigenschaften, und das sogar insoweit, wie Jesus über das Weltgericht sagte und im Jakobusbrief steht, dass der Glaube ohne entsprechende Werke in Bezug auf ein ewiges Dasein rein gar nichts bringt. Natürlich gibt es wie im Christentum auch im Islam verschiedene Auslegungen der jeweiligen Heiligen Schrift, sodass in Bezug auf jeweils verschiedene Glaubensansichten der jeweils gleichen grundlegenden Schriften behauptet wird, dass manche nicht wirklich Christen sind oder nicht wirklich dem Islam angehören. Für einige gilt dies sicherlich, aber gerade im Christentum ist mir oft aufgefallen, dass besonders jene behaupten, dass andere keine Christen seien, welche am meisten interpretieren müssen, um die Lehre ihrer Konfession mit den klaren Aussagen der Bibel in Einklang bringen zu können. 

Der Grund weshalb es mir vor allem so wichtig ist, dass Deutschland ein christlich geprägtes Land ist und bleiben sollte, ist der, dass es im Islam immer wieder Gruppen gibt, die Unfrieden stiften bis hin zu Massenmorden. Der IS ist gegenwärtig wieder ein Beispiel dafür und es gab auch viele andere Beispiele davor. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich nichts dagegen habe, wenn friedliche Menschen, die dem Islam angehören, auch in Deutschland leben, aber ich will nicht erleben, dass wir uns in Deutschland irgendwann so fühlen müssen, wie es wohl immer noch in Syrien ist. Ich habe nicht einmal etwas dagegen, wenn Menschen islamischen Glaubens und anderer kultureller Einflüsse hier in Deutschland auch entsprechend ihrem Glauben und ihrer kulturellen Werte leben, solange sie anderen dieselbe Freiheit und denselben Respekt entgegen bringen, den sie von anderen zu Recht erwarten dürfen. Sie sind ja beispielsweise nicht aus Syrien geflohen, um sich bei uns durch das Sozialsystem einen Reibach zu machen, sondern um dem Morden in ihrer Heimat zu entgehen.

Antwort
von kjklol, 251

Es sollte eigentlich besser ausgedrückt heißen, dass Muslime und Religionsfreiheit zu Deutschland gehören. Deutschland ist kein Land was stark vom Islam geprägt ist. Es ist kulturell eher christlich geprägt. Das tut aber eigentlich nichts zur Sache, da der Staat und die Religion getrennt werden sollten.

Kommentar von Mark1616 ,

Kurz und prägnant und es trifft das ganze meiner Meinung nach ziemlich gut. Schade, dass ich dir nur 1 Daumen und 1 Danke geben kann. :(

Antwort
von JoJoPiMa, 50

Wahrscheinlich nicht. Das erforderliche Material dafür wurde dem Volk nicht an die Hand gegeben.

Weder Schäuble 2006, danach Wulff noch Frau Merkel später, haben erklärt wie sie das meinen.

Alle diesbezügliche Reden waren mehr oder weniger gleich gestrickt. Zuerst wurde die neue Leitlinie herausgegeben (Islam gehört zu Deutschland) und dann folgten zig Forderungen - an ein kollektiv, den Politiker gerne mit "wir" definieren. Keine Ahnung wer dieses "wir" sein soll.

Eine Erklärung dürfte schon wegen Mangel an klare Definitionen nicht möglich sein. Die vielen, vielen Fragen zur Sache, die hier bereits gestellt wurden, belegen dies.

Trotz Mangel an klare Definitionen, muss die neue Leitlinie was Gutes sein. Andernfalls hätte sie nicht die Unterstützung von religiösen Fundamentalisten und Diktatoren aus dem geheimnisvollen Orient, also eher von Spezien, die alles Neue mit eine überzeugende Abneigung auf Abstand halten. Wahrscheinlich ist "Gutes" unangebracht. Excellent besser? Muss excellent sein, wenn sogar Lebewesen wie Barbara Spectre so eine Leitlinie befürworten - und das für ganz Europa.

Wie auch immer, bis das "wir" sich entscheidet, die Sache zu definieren, kann Mensch sich die Zeit mit der Lektüre von Clash of Civilizations and the Remaking of World Order vertreiben, vom geschätzten Samuel Huntington. Das war doch mal eine klare Linie für die Zukunft.

Antwort
von Nunuhueper, 109

Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland.

Prinzipiell ist hier die Religionsfreiheit (Artikel 4 GG) gemeint, wenn es um diesen Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" geht.

Der Islam ist eine Einheit von Religion, Kultur und Politik. Nicht eine Demokratie, sondern die Theokratie ist sein Ziel. Schon Ajatollah Chomeini sagte:" Wenn der Islam nicht politisch ist, dann ist er nichts".

Der Islam strebt die Unterwerfung der Ungläubigen und ihre Bekehrung  zum Islam an. Solange die Muslime die dazu nötige Macht noch nicht haben, sind sie verpflichtet, die Ungläubigen über ihre wahre Absichten zu täuschen.

Auf diese als Religion getarnte politische Umsturzbewegung ist daher nicht Artikel 4 GG anzuwenden, sondern Artikel 9 Abs.2:

"Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder  gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten".

Beachtenswert hier ist auch:

Die Wertvorstellungen des Islams sind in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 niedergeschrieben. Sie sind konträr zum Inhalt der UN-Menschenrechtskonvention, die auch wir unterschrieben haben.

.

Antwort
von whabifan, 152

Ich finde die Diskussion absolut überflüssig und sinnlos. Was soll es bringen jetzt zu bestimmen ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht? 

Fakt ist dass die Muslime in Deutschland zu Deutschland gehören. Und diese sollte man respektieren und diesen sollte man erlauben ihren Glauben auszuleben sofern es das Gesetz erlaubt. Lg 

Kommentar von Nunuhueper ,

Du redest jetzt von Menschen, es geht aber um den Islam.

Ich muss nicht die Moralansichten einer fremden Religion respektieren. Eher sollen Muslime unsere gesellschaftlichen Ansichten respektieren.

Kommentar von whabifan ,

Das sehe ich anders. Ich respektiere viele gesellschaftlichen Ansichten auch nicht. Ich habe meine persönlichen Ansichten und das ist auch mein Gutes Recht. Die Gesellschaft hat viele Vorstellungen von Moral die nichts mit positivem Recht zu tun haben. Genau aus diesem Grund muss man das nicht respektieren und teilweise auch nicht akzeptieren. Selbst positives Recht muss man teilweise nicht wirklich respektieren und akzeptieren, da meiner Meinung nach 95% des Lebens sowieso reine Anarchie sind. 

Kommentar von Nunuhueper ,

Also bist Du Anarchist.

Mit  Deinen persönlichen Ansichten ("Gutes Recht") stellst Du Dich außerhalb der Gesellschaft, die Du aber gerne dann in Anspruch nimmst, wie Du es möchtest.

Kommentar von whabifan ,

Nein ich bin kein Anarchist. Ich finds lustig dass man sofort als Anarchist bezeichnet wird, nur weil man das Wort Anarchie in den Mund nimmt. Wenn ich sage 95% des Lebens ist Anarchie meine ich: wenn ich bei rot über die Strasse gehe, passiert wohl zu über 95% nichts (das ist verboten, ich werde aber in 95% der Fälle nicht belangt weil wo kein Kläger da kein Richter). Man könnte hier 3000 Beispiele geben. Das will ich damit sagen. 

Und nur weil man gewisse gesellschaftlichen Moralvorstellungen kritisiert oder ablehnt ist man noch lange nicht ausserhalb der Gesellschaft. 

Antwort
von erklaerbaer95, 44

Ich finde die Frage nicht gut formuliert. Aber das liegt nicht an dir, sondern an der allgemeinen Diskussion.

Erstens: Deutschland wurde seit Karl dem Großen christlich geprägt. Vielleicht noch ein paar jüdische Einflüsse, aber es gab keine Muslime in nennenswerter Zahl. Muslime gibt es in Deutschland erst seit den 60er Jahren. Also wenn dann: Der Islam gehört inzwischen zu Deutschland.

Ein anderes Problem ist, dass es nicht den einen Islam gibt. Bei z.B. der Katholischen Kirche ist es klar, wer die Kirche führt, die evangelischen Kirchen und die vielen Freikirchen sind auch fast alle irgendwie organisiert. Beim Islam ist es schwieriger. Da blickt man als Außenstehender nicht durch. Es gibt Extremisten ja, bei denen keiner sagen würde, dass sie zu Deutschland gehören. Aber deswegen mit der Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, gleich alle friedlichen Muslime diffamieren?

Grundsätzlich: In Deutschland herrscht Religionsfreiheit. Da es in Deutschland relativ viele Muslime gibt, kann man nicht sagen, dass diese nicht zu Deutschland gehören.

Kommentar von Yankors ,

Tut mir leid aber Du widersprichst Dich.Einerseits sagst Du zum Eingang.....Der islam gehoert zu Deutschland.... das ist unrichtig

Dann unten im letzten Absatz......Da es in Deutschland relativ viele Moslems gibt, kann man nicht sagen, das diese nicht zu Deutschland gehoeren.Das ist Richtig, wenn auch umstaendlich formuliert.Also nochmal ganz klar und kurz: Der Islam selbst nicht, der Moslem Ja, wenn er bereit ist den demokratischen Rechtsstaat zu akzeptieren und seine Gesetze ohne wenn und aber zu befolgen.

Das ist der grosse Unterschied ,den auch Wulf und Merkel nicht bereit waren zu nennen.

Tareq Abdullah al Osman

Antwort
von Yankors, 32

Es wird keine konkrete Antwort geben, da ich dies auf aehnlich Fragen schon mehrfach beantwortet habe.Ich glaube das letzte Mal vorgestern.Man sollte meinen ,das Interessierte andiesem Thema, auch alles lesen und kommentieren, aber ich habe das Gefuehl, dass Viele nur einfach eine Frage loslassen ohne sich mit "gutefrage .net" auch zu beschaeftigen.So wenig Kommentare, wie ich hier auf meine vielen Postings und Antworten bekommen habe,kenne ich von anderen Mailboxen etc.nicht. Trotzdem will ich nochmal versuchen die Frage entsprechend zu beantworten.Nehme dabei keinen Bezug mehr auf Wulf oder Merkel, die dazu nur dummes Zeug geredet haben, da sie scheinbar nicht in der Lage sind, sich sachlich richtig in Ihrer eigenen Sprache auszudruecken.Werde es kurz machen,obwohl ich Moslem bin, aber ich habe einfach die Nase voll, wenn die gleichen Fragen immer wieder neu hochkommen.Also, der Islam gehoert natuerlich nicht zu Deutschland, nicht mal zu Europa, abgesehen von einigen Enclaven im Balkan.Was oder wer zu Deutschland inzwischen unbestritten gehoert sind die tausenden moslemischen Inmigranten, so sie denn seit Jahren in Deutschland unbescholten  und legal leben und keine Sonderbehandlung einfordern.Deutschland ist ein chrisliches Land der abendlaendischen Kultur verpflichtet und das nicht erst seit gestern, sondern von Anbeginn an. Mit der Einsetzung des ersten  Papstes beginnend, weiter mit den Kreuzzuegen, der Reformation Dr. Martin Luthers, bis hin zu Prinz Eugén der mit seinem Heer, das weitere Eindringen der Tuerken und damit des Islams verhinderte.

Tareq Abdullah al Osman

Antwort
von Jogi57L, 134

.....jedenfalls gehört "Der Islam" zu keinem demokratischen Land.

gemäß http://www.tauhid.net/demokratie.html
Durch die Einführung des Volkes als "Souverän", ----

d.h. Demokratie oder jeder anderen Staatsform, die nicht auf dem von Gott offenbarten Gesetz aufgebaut ist,----- 

wird Allah  als "Souverän"  abgelöst. 

Dies bedeutet, dass alle, die diese Staatsformen akzeptieren, etwas anderes als als oberste Autorität gestellt haben. 

Dies ist Shirk, Götzendienst, und einer jener Sünden, die Allah nicht vergeben wird!

Sollten die Aussagen glaubhaft sein, müsste eigentlich "Der Islam" von sich aus "sagen", dass er nicht zu Deutschland gehört, ....solange Deutschland eine Demokratie hat.

Antwort
von OnkelSchorsch, 118

Moslems gehören zu Deutschland, gar keine Frage.  Wer glauben möchte, darf das und man darf glauben, was man will.

Der Islam jedoch nicht. Wie genau genommen überhaupt keine Religion zu Deutschland gehört. Staat und Kirche(n) sind getrennt und das ist gut so. Beim Islam kommt erschwerend hinzu, dass der Islam den Anspruch hat, über der Politik zu stehen,  er also eine Gefährdung der staatlichen Souveränität der Bundesrepublik darstellt, weshalb insbesondere der Islam in gar keinem Fall zu Deutschland gehören kann.

Kommentar von 3plus2 ,

Der Islam gehört verboten, das ist eine Religion im Schafspelz, welche die Welt erobern möchte, wo der Islam hinkommt, kommt der Terror mit., Nahost, Fernost, Afrika und nun Europa.

Kommentar von mze123 ,

So ein Schwachsinn. Menschen gehören veroten nicht der Islam. Egal wer welcher Religion angehört, ist gibt immer schlechte Menschen unter uns!

Antwort
von Zicke52, 104

Ehrlich gesagt, habe ich diesen Ausdruck nie verstanden.

Ich weiss einfach nicht, was es bedeuten soll, dass eine Religion "zu einem Land gehört".

Antwort
von Giustolisi, 154

Zu seinem säkularen Staat gehört keinerlei Religion, denn die ist nicht Sache des Staates, sondern Sache der Bürger. Die Muslime, die in Deutschland leben gehören natürlich genau so dazu wie die Gläubigen aller anderen Religionen und auch die Atheisten. 

Zum Glück leben wir in einem Land, in dem jeder Bürger jeden noch so absurden Mist glauben darf.

Der Staat hat sich ebenso wenig in religiöse Angelegenheiten einzumischen, wie Religionen in staatliche Angelegenheiten. Leider sieht es etwas anders aus und gleich mehrere Religionen haben Einfluss auf das politische Geschehen.

Antwort
von mze123, 176

Ich finde, das jeder das glauben sollte was er will. Egal an welchen Gott. Hauptsache er lässt alle anderen damit in ruhe.

Und da hier sehr viele Muslime leben, auch ich, finde ich, das Religionen und Politik getrennt werden sollte!

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ist doch getrennt.

Kommentar von mze123 ,

Meinst du? Denk noch mal drüber nach, wenn es getrennt wäre, wären wir heute nicht an dem Punkt, an dem wir sind.

Antwort
von saidJ, 140

Hallo ,
natürlich gehört der Islam zu Deutschland wenn man meint es ist nicht Deutsche Tradition dann frage ich mich welche Deutsche Tradition oder welcher Brauch ist schon immer dagewesen .
Alles was heute in Deutschland üblich ist , ist nach und nach dazugekommen und so auch der Islam .
Der Grund warum Menschen  ihn nicht akzeptieren wollen ist einfach der weil sie sich bedroht fühlen .
Man könnte ihnen verbieten das zu tun was sie als gut empfinden wobei dies eine rein subjektive Wahrnehmung ist .

Kommentar von earnest ,

Habe ich dich richtig verstanden: Du möchtest Menschen verbieten, sich vom Islam bedroht zu fühlen?

Die Wahrnehmung zum Beispiel der verbrecherischen IS-"Gotteskrieger" hat durchaus objektive und nachvollziehbare Gründe ...

Kommentar von RK3420 ,

Die IS ist eine Terrororganisation, die den Kuran nicht übersetzen und verstehen können und töten Menschen. Und sie nennen sich Muslime.

Kommentar von earnest ,

Selbstverständlich können sie den Koran verstehen. Sie berufen sich ja auf ihn.

Aber, falls du mich gemeint haben solltest: Meine Frage galt said.

Kommentar von RK3420 ,

Sie verstehen ihn nicht. Die Araber unter ihnen auch nicht, da der Kuran im Hocharabischen geschrieben wurde

Kommentar von KaeteK ,

Willst du hier Leute manipulieren oder provozieren? Und NEIN, der Islam gehört nicht zu Deutschland, aber es ist eine Chance, für all die Menschen, die sich nach innerem Frieden sehnen, denn sie können endlich Jesus Christus kennenlernen.

http://zeltmacher.eu/fluechtlinge-und-islamisierung-eine-christliche-antwort/

Antwort
von hutten52, 30

Der Islam kann nicht zu Deutschland gehören. Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern vor allem eine politische Ideologie, die die Macht im Staat anstrebt und einen islamischen Staat errichten will.

1. Kern des Islams ist die Scharia, das islamische Recht. Die Scharia stellt aber Moslems über Nichtmoslems, Männer über Frauen und die Religion über den Staat. All das verstößt gegen unser demokratisches Grundgesetz.

2. Im Koran sind zahlreiche Aufforderungen zu Gewalt gegen "Ungläubige" enthalten. Juden, Christen und Atheisten werden als unwürdig, dumm und gefährlich bezeichnet.

3. Mohammed wird im Islam als Vorbild gefeiert. Er war aber ein Kriegsherr, der 27 Angriffskriege führte, den Männern eines jüdischen Stammes die Köpfe abschneiden ließ und Kritiker wie die Dichterin Asma bint Marwan töten ließ.

Wenn diese drei Punkte durch eine islamische Reformation beseitigt würden, könnte der Islam zu Deutschland gehören. Sonst nicht.

Antwort
von nowka20, 40

der islam ist die gegenreligion zum christentum

beide müssen sein

Antwort
von josef050153, 36

Nein und wenn man die Muslime so hört verfestigt sich diese Meinung immer mehr.
Allerdings sind die Menschen nun mal hier.

Antwort
von ArbeitsFreude, 114

Klarer Fall: ISLAM: Nein! (und damit meine ich nicht, der Islam hätte in D nichts zu suchen oder solle raus aus Deutschland, aber kulturell und historisch gehört er eben nicht dazu...)

Muslime, die hier leben: JA

Natürlich ergibt sich daraus ein Widerspruch - Doch Widersprüche sind in pluralistischen Gesellschaften wie der unsrigen normal.

Es gibt ja auch die NPD

und Lehrerinnen, die als Muslimas Kopftücher im Unterricht tragen dürfen....

Antwort
von halloschnuggi, 84

Alle Religionen gehören zu Deutschland---> Religionsfreiheit...

Kommentar von 3plus2 ,

Religionsfreiheit können die beanspruchen, deren Religion frei ist von Staat.

Kommentar von halloschnuggi ,

Du weisst aber schon was icj meine?

Kommentar von Nunuhueper ,

Der Artikel 9 des GG steht über dem Artikel 4.

Antwort
von earnest, 128

DEN Islam gibt es nicht. Es gibt viele unterschiedliche Ausprägungen des Islam.

Daher lässt sich die Frage so nicht beantworten. Meiner Meinung nach gehört ein radikaler, intoleranter Islam - so wie er sich zum Beispiel hier bei GF oft zeigt, wenn sich Salafisten und radikale Sunniten zu Wort melden - NICHT nach Deutschland und nicht zu Deutschland.

Wer die Scharia anstrebt und sich damit als Feind des Grundgesetzes outet, hat hier meiner Ansicht nach nichts zu suchen.

Gruß, earnest

Kommentar von Nunuhueper ,

Wenn es nicht den Islam gibt wegen unterschiedlicher Ausprägungen, dann gibt es auch nicht die Deutschen.

Es gibt unterschiedliches Gemüse und Obst, trotzdem haben sie Gemeinsamkeiten. 

Die Gemeinsamkeit im Islam ist nun mal der unveränderbare und ewig geltende Koran. Wer ihn unterschiedlich interpretiert und danach lebt, danach wird ja nicht gefragt. Die islamischen Rechtsgelehrten jedenfalls halten sich alle an die Scharia und erlassen Fatwas, die nicht konform mit unseren Wertvorstellungen sind.

Kommentar von earnest ,

Dein Vergleich hinkt. 

Du übersiehst bei deinem Einwand unter anderem, dass es durchaus ein (sehr) zartes Pflänzchen "Reform-Islam" gibt und dass auch nicht ALLE hiesigen Muslime in diesem Land die Scharia einführen wollen.

Kommentar von Karl37 ,

Natürlich gibt es den Islam so wie es auch das Christentum gibt und beide präsentieren sich in vielen Nuancen. Allerding sind die Unterschiede zwischen dem aufgeklärten Christen und den Kreatonisten sehr groß, solche Unterschiede sind im Islam nicht auszumachen, denn für alle Muslime gilt, der Koran und die Hadithe des Propheten sind Gesetz und zwar buchstabengetreu.

Kommentar von earnest ,

Das ist so nicht ganz richtig. 

So werden beispielsweise viele "sunnitische" Hadithe von den Schiiten nicht als verbindlich akzeptiert.

Kommentar von Yankors ,

Sehr richtig, denn es gibt z.B. inerhalb des Islams auch die Ahmedias,eine obskure Pakistanische Sekte, die einen neuen Propheten namens Ahmed ausgerufen haben.Diese Sekte ist im wirklichen Islam sunnitische, also Saudi Praegung, verboten, Wird jemand von Ihnen in Saudi Arabien,beim Versuch an einer Hadj teilzunehmen als solcher indentifiziert,droht ihm die Todesstrafe.Das Gleiche auch im Iran oder Qatar.  In Deutschland mit der Religions freiheit,ist das gar kein Thema. Sie erhalten die gleichen Verguenstigungen wie alle anderen Religinen,da von den idiotischen Sachbearbeitern kiener weiss ,das sie im Grunde genommen keine anerkannte Religiongemeinschaft in ihrem eigenen Land sind, sondern eher ein religioeser Club.

Tareq A.

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