lamagoes am 17.02.2009 um 19:32 Uhr
Mir fiel keine andere Überschrift ein aber ich sah gerade einen Bericht über ein Kind was schwer krank ist und nicht mehr lange leben wird, trotzdem werden die Eltern eine sehr hohe Summe ausgeben um eine teure aber nahe zu aussichstlose Operation zu finianzieren nur um das kind eventuell zwei , drei Monate länger leben zu lassen. Ok das ist eine Frage die ziemlich auf´s Gewissen drückt daher frage ich es etwas anderes, denn bei einem eigenen Verwanden zögert man wohl nicht lange aber wie ist es bei einem Fremden, würdet ihr einer fremden Person etwas spenden damit diese ein paar Monate länger leben kann?

Der Verlust eines Kindes ist das böseste, was einem widerfahren kann. Es ist klar... ganz klar - gleich wie... man hält mit allen nur erdenklichen Mitteln fest, diesen kleinen Wurm zu erhalten. Ich selbst musste einst meinen Neffen ( 2 ) reanimieren und kann sehr gut mitfühlen !
Das ist sehr traurig. Leider lässt sich aus der Darstellung nicht nachvollziehen, ob das Kind durch die OP wirklich noch ein Leben haben wird oder das leiden verlängert wird. Ich respektiere die Verzweiflung der Eltern und den Wunsch auf mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Kind- denke jedoch ich würde nichts spenden. Ich denke da mehr an das Kind. Daher würde ich für ein schönes Umfeld (zb. Kinderhospiz) für die Familie spenden- jedoch nicht für eine OP.

Wirklich eine schwierige und Gute Frage ;-) Die letzten paar Wochen im Leben eines Menschen, vor allem wenn er weiß, dass es die letzten sind, können seine reichsten und glücklichsten sein... Und wenn ich selbst finanziell in der Lage wäre, diesen Wunsch zu erfüllen, würde ich es tun. Ansonsten würde ich mich anbieten, diese letzten Wochen zu begleiten, da ich glaube, dass ich da mehr als Geld bieten könnte...

Ja, das kann ich so beantworten, denn wer weiß, was es für Fortschritte in der zusätzlichen Zeit gibt, die diese Person durch mich gewonnen hat. Schon der Erhalt eines Lebens um Minuten kann über dessen Zukunft entscheiden, darum sollte niemand an einem Unfall einfach vorbeifahren.. Augen zu und durch. Pfui

einer völlig fremden Person? Nein. Also zumindest nicht direkt, dann schon lieber so gewisse Organisationen unterstützen.
wolfgang100563 am 17. Februar 2009 19:47 Wie würdest Du denn dastehen, wenn es Dich im Urlaub so richtig erwischt, Unfall mit fast tödlichem Ausgang, und kein Verwandter weit und breit... denk mal nach
ErsterSchnee am 17. Februar 2009 19:55 Es geht darum, ob ICH bereit wäre, jemandem Geld (zumindest habe ich es so verstanden, daß es um Geld geht) zu spenden, den ich nicht kenne, wenn er dadurch zwei oder drei Monate gewinnt. Und NEIN, ICH würde es nicht machen. Blut würde ich schon spenden, Knochenmark und Organe nicht.

jein käme drauf an. wenn dieses leben kein wirkliches leben wäre weils an maschienen und/ oder (wach)koma bedeuten würde, nein, auch nict bei verwandten. ansonsten wohl shcon wenns passt udn ich volljährig wäre

Ehrlichgesagt nein....
Wenn natürlich eine Chance auf Heilung besteht dann Ja..
Die Frage ist, hat die Person etwas davon oder lediglich die Angehörigen, die nicht loslassen können/wollen... Ersteres ganz klar 'ja' ...

wenn ich genug geld hätte schon, da das aber nicht so ist...
wolfgang100563 am 17. Februar 2009 19:45 Warum wird alles Gute immer mit Geld gemessen? Schon die Blutspende oder die Erste Hilfe bei einem Unfall verlängern Leben