Frage von user6278, 17

Gehöre ich in den Entzug oder habe ich andere psychische Probleme?

Habe mit Chemie so gut wie aufgehört, letztes mal war Anfang April und davor irgendwann letztes Jahr. Cannabis immer noch fast täglich. In den letzten Monaten habe ich mein komplettes Selbstvertrauen/Bewusstsein verloren. Ich kann mir nicht mal Kaugummi am Kiosk holen, ein Brötchen kaufen oder in Restaurants gehen,alles was fremd ist vermeide ich so gut wie es geht, meistens schon so, dass es anderen auf die nerven geht. Außerdem bin ich Bi, tendiere aber aufjedenfall mehr zu Frauen, trotzdem ich einen Freund habe. Den habe ich schon mal wegen einer Frau verlassen. Jedenfalls kann ich nicht mit ihm schlafen, weil meine Hemmungen immer größer geworden sind und ich mich irgendwie immer noch und immer mehr vor ihm 'ekel'. Mal mehr, mal weniger, manchmal gar nicht. Seine Anwesenheit mag ich, küssen und kuscheln ist alles okay, aber sobald es intim wird, bekomme ich eine Blockade. Liegt es daran dass ich eher auf Frauen stehe oder liegt es an meinem mangelndem Selbstvertrauen? Habe gelesen, davon kann man Hemmungen, Unsicherheiten, Depressionen, Sexualprobleme bzw Patrnerschaftsprobleme kriegen und das trifft aufjedenfall auf mich zu! Klar, jeder hat mal Beziehungsprobleme aber bei mir ist es anders. Auch um meine Zukunft, meine Berufsleben mache ich mir Sorgen weil ich mich alleine ohne meinen Freund oder eine enge Freundin nichts traue, sie müssen mich immer fahren (angst vor bus fahren) oder immer alles bestellen oder bezahlen an der Kasse weil ich zu große angst habe. Das ist auch der Hauptgrund wieso ich meinen Freund nicht verlasse, ich bin quasi auf ihn angewiesen, auch wenn ich erst 16 bin. Den Alltag würde ich ohne ihn nicht schaffen, einfach weil er wie eine Stütze ist, die mich hält, seid 1 Jahr. Ich würde gerne eine nette Frau kennen lernen, ich vermisse die Intimität mit einer Frau. Nicht nur im Bett, Intimität heißt für mich nicht nur rum vögeln. Aber aus Angst das nicht zu finden, kann ich ihn nicht verlassen. Ich spiele ihm was vor, schreibe oft mit anderen Mädels. Ich habe Angst alleine zu sein, ohne diese Stütze. Meine beste Freundin gibt es auch noch aber das ist was total anderes. Ich weine oft, weil ich große Angst vor der Zukunft habe. Habe kaum eine eigene Meinung, alleine komme ich nicht zurecht. ich zerbreche mir den Kopf über diese Probleme. Schon als kleines Kind aber ich geweint wenn besuch da war und habe mich unter dem Tisch versteckt und mit niemandem geredet, das selbe im Kindergarten. Hat das einen Zusammenhang? Kann das wieder kommen in der Pubertät? ich weiß viele sagen jetzt das ist die Pubertät, aber ich kenne mich und weiß dass ich aus dieser schon fast wieder raus bin. Ich kann realistisch denken und nicht wie ein teenie, nur diese Sachen belasten mich trotzdem sehr, was man mir auch ansieht. Ich brauche Hilfe, Tipps wie ich mich endlich wieder wohl fühlen kann!

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