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Gehirntumor entfernt und nun ein wenig verwirrt.

gefragt von Nicky1972 am 22.03.2008 um 23:01 Uhr

Bei meiner Mutter wurde vor zwei Tagen ein Gehirntumor entfernt. Gestern ging es ihr relativ gut und ich hatte eigentlich nichts von Verwirrtheit gemerkt. Aber als ich heute da war, war sie doch ziemlich neben Spur. Die Schwester meinte zwar, ich sollte mir allzu grosse Sorgen machen, aber ich habe trotzdem Angst. Hat hier schon jemand Erfahrungen damit gemacht und weiss, ob so was normal ist? Ich weiss, dass die OP nicht leicht war und ich denke mir, dass das Gehirn sich erst regenerieren muss. Aber die Angst bleibt. Bin Euch für jede Antwort dankbar.

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verwirrt x 22 Gehirntumor x 13

gri1su
beantwortet von gri1su am 22. März 2008 23:13
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Zunächst einmal ist es nach einer solchen Op durchaus normal, daß das Gehirn sich erst wieder einmal regenerieren muss. Das muss also nicht unbedingt etwas bedeuten, wenn Deine Mutter neben sich ist. Deine Angst ist verständlich und nachvollziehbar, aber genauere Auskunft kann Dir da nur der behandelnde Arzt geben. Wir können hier nur spekulieren, und damit ist Dir nicht geholfen.

Kommentar von Nicky1972 am 22. März 2008 23:19

Du hast schon recht, aber manchmal hilft auch ein wenig Spekulation und Euer Zuspruch tut auch verdammt gut.

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 22. März 2008 23:43

Na, dann freut es mich für Dich, wenn Dir der Zuspruch etwas hilft.


wolfshund6
beantwortet von wolfshund6 am 23. März 2008 00:12
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Das ist eine dermassen heikle Frage, die niemand beantworten kann.Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Organe des menschlichen Körpers im Ggs. zu z.B. den Drüsen niemals regenerieren können.Du musst Dir ein Gehirn vorstellen, wie einen überdimensionalen PC.Dann nimmt man einen Teil der hardware weg.Was passiert?Entweder es passiert gar nichts, oder manche software läuft einfach nicht mehr, oder, das ganze Sytem stürzt ab.Das Gehirn ist weitestgehend noch unverstanden, für die Neurobiologen.Niemand kann da eine Prognose wagen.Es gab Fälle, da haben sich Menschen 2mal in den Kopf geschossen und waren eigentlich unversehrt.Es gab andere Fälle, da verschloss sich ein unscheinbares Gefäss und das wars für die gesamte Persönlichkeit, oder für das gesamte Leben.Das grösste Problem ist, das man noch nicht versteht, warum, wann und wie verschiedene Gehirnregionen interagieren und miteinander kommunizieren.


Tonica
beantwortet von Tonica am 22. März 2008 23:11
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Ein Hirntumor hat natürlich Gewebe geschädigt. Ich möchte Dir Mut machen, aber es fällt mir schwer. Ein Hirntumor ist eine sehr ernste Sache. Ich kenne Menschen, die gelernt haben damit umzugehen und Strategien entwickelt haben, im Alltag klar zu kommen. Kopf hoch, noch ist nichts klar, die Erde dreht sich weiter, die Zeit bleibt nicht stehen, und das ist gut so. L.G.

Kommentar von Nicky1972 am 22. März 2008 23:15

Ich weiss, dass das ne ernste Sache ist, zumal es auf Messersschneide stand. Das ist mir wohl sehr bewusst. Ich habe sie Donnerstag mittag rein gebracht und keine zwei Stunden später lag sie schon im OP. Ich denke mal, da war höchste Eile geboten. Weiter möchte ich da gar nicht drüber nachdenken, aber auch Dir danke für Deinen Zuspruch.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 22. März 2008 23:22

Ich nehm Dich einfach mal in den Arm.... L.G.

Kommentar von Nicky1972 am 22. März 2008 23:24

Das ist ganz lieb von Dir. Das konnte ich jetzt echt gut gebrauchen.


Qetan
beantwortet von Qetan am 22. März 2008 23:05
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Sicher muß das Gehirn sich nach dem Eingriff erst erholen. Aber klar ist auch, dass Du Angst hast. Was sollen wir jetzt hier aber spekulieren? Wir kennen nicht die Art des Tumores und den Ort, an dem er saß. Sprich mit dem behandelnden Arzt und red mit ihm über die Heilung und evtl. Folgeschäden. So bekommst Du Sicherheit. Ich wünsche Dir alles Liebe und hoffe, es wird alles wieder gut. LG

Kommentar von Nicky1972 am 22. März 2008 23:10

Die Art des Tumores kenne ich leider noch nicht. Das einziges was ich weiss ist, dass er in der vorderen rechten Gehirnhälfte sass. Mit dem Arzt habe ich natürlich gesprochen, aber der meinte nur lapidar, wir müssten Geduld haben, da noch ein paar Untersuchungen ausstehen. Trotzdem danke für Deinen Zuspruch.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 22. März 2008 23:04
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Es gibt doch einen diensthabenden Arzt. Dem würde ich die Frage stellen. Es ist doch völlig normal, dass Du Dir Sorgen machst! Alles Liebe und Gute!


anonym
beantwortet von Moltobene am 22. März 2008 23:04
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das sind wahrscheinlich Nachwirkungen der Narkose

Kommentar von Nicky1972 am 22. März 2008 23:11

Laut Aussage des Arztes sind es keine Nebenwirkungen der Narkose.


anonym
beantwortet von sofie am 17. August 2008 20:59
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Hallo Nicky Ich hoffe ich darf Dich dutzen. Ich selber bin November 2007 an einem schweren Gehirntumor 12 Stunden operiert worden. Ich weiß wovon ich rede.Ich habe es auch kurz vorher erfahren wenige Wochen später wär ich nicht mehr da gewesen.Gib die Hoffnung nie auf.Deine Mutter soll kämpfen,jeden Tag und Du wirst sehen mit viel Geduld und Fleiß schafft Sie es auch.Ich wünsche Dir und Deiner Mutter viel Kraft. Es wird kein leichter Weg. Ich weiß.


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