Frage von thisgirl0, 92

Gehe erst dann raus wenn es kälter und dunkler wird, normal?

Ich hasse Sonne, Sommer und Wärme. Wirklich ich sehe keinen Vorteil darin, außer vllt im Sommer ins kalte Wasser zu springen. Mehr auch nicht. Ich bin meist den ganzen Sommer über nur zuhause am zocken. Ich gehe nur dann raus, wenn der Herbst wirklich angekommen ist. Diese Atmosphäre, manchmal regen und das dunkle halt macht mich irgendwie glücklich. Vor allem Winter liebe ich einfach, weil ich dann alles anziehen kann was ich will, ohne zu schwitzen. Außerdem sind dann auch nicht so viele Menschen draußen und ich mag es eher alleine zu sein. Nachdenken zu können, einfach die Umgebung genießen. Meine Freunde und Familie meinen aber dass das schon fast krank ist und dass ich deshalb nicht normal bin. Wie denkt ihr darüber? Bin ich wirklich nicht normal?

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Antwort
von Knastduscher, 13

Warum sollst du nicht den Herbst und Winter lieben? Auch der Herbst mit seinen bunten Bäumen, bevor das Laub fällt, hat etwas Schönes. Wer den Schnee liebt, liebt dann eben auch die mit Schnee bedeckte Landschaft. Warum denn nicht?

Wenn du die Hitze nicht so gut verträgst, aber dafür nicht im Winter frierst und dir dann die Luft auch noch angenehmer ist, ja dann ist das halt so.

Wenn ich zu anderen sage, dass wir dieses Jahr einen schönen Sommer hatten und ich den genossen habe, gucken mich viele an und erinnern mich gliech mal an den verregneten Juni und dass wir doch durchgängig keine 35 Grad hatten.

Nein, diese 35 - 40 Grad Hitze jeden Tag mag ich auch nicht, weil ich in der Hitze schnell Kopfschmerzen bekomme. Ich sitze lieber bei 25 Grad und leichtem Wind im Café und trinke meinen Cappuccino und genieße die Windberührung auf meiner Haut. Außerdem laufe ich gerne barfuß. Bei 35 - 40 Grad kocht der Asphalt und das Laufen ist nicht so angenehm.

Für andere ist es halt erst ein richtiger Sommer, wenn sie sechs Wochen am Stück 35 Grad ohne Regen hatten. Wenn ich fünf Sonnentage mit 25 Grad hatte und es dann mal einen Tag regnet, bin ich froh, dass die Natur wieder Wasser bekommt und die Wiesen und Rasen nicht braun werden. Ich brauche keine Waldbrände und will nicht hören, dass die Ernte wegen der Dürre vertrocknet ist.

Wie viele Menschen sind unglücklich darüber, dass es die letzten Jahre in Deutschland so wenig Schnee gab, weil sie gerne mal über im Schnee über die Felder stapfen würden.

Die einen fürchten sich vor Gewittern und für andere ist es ein unfassbarer Moment dem Gewitter mit seinen Blitzen zuzusehen. Sind diese Menschen deswegen verrückt oder gar lebensmüde?

Der eine Maler malt lieber Sommerlandschaften und vollen Badeseen und der andere lieber Winterlandschaften mit Kindern, die am Waldhang Schlitten fahren. Wer von beiden ist der romantischere Maler?

Das Wetter und die Temperaturen sind eine Empfindungssache, die jeder für sich bestimmen sollte.

Antwort
von SibTiger, 24

Ich würde das mal unterschreiben. Ich bevorzuge auch ganz eindeutig kühle und feuchte Wetterlagen, mag auch Regen in jeder Form. Da bin ich in Norddeutschland natürlich auch meistens vorteilhaft aufgehoben. 

Insbesondere mag ich aber auch heftige Gewitterschauer und damit diese entstehen können, bedarf es i. d. R. vorher ja einer eher schwül-warmen Wetterlage.

Wichtig ist mir auch abwechslungsreiches Wetter.

Antwort
von Temas, 46

Mir geht es ähnlich wie dir. Ich war diesen Sommer in der Türkei, und es war die Hölle. Das lauwarme Meerwasser, die heiße Sonne auf der ohne hin schon rotgebrannten Haut, das schwüle warm weswegen man kaum sich konzentrieren oder klar denken kann. 

Ich habe noch dazu sehr lichtempfindliche Augen, ich fühle mich im leichtem Licht einfach wohler und kann auch besser sehen. Draußen blendet die Sonne so, dass ich kaum meine Augen richtig öffnen kann. 

Bei bewölktem Wetter bin ich gerne draußen, auch tagsüber. 

Ob man Sport macht, körperliche Arbeit verrichtet oder einfach nur schlafen will, das Schwitzen währenddessen kann ich überhaupt nicht gebrauchen. Temperaturen über 20°C im Freien empfinde ich als unangenehm.

Ich lasse meine Rollläden bei Sonnenschein immer bis zur Hälfte unten. Die Sonne hat etwas Trügerisches. Sie heuchelt dir etwas vor, der Mond ist klar und ehrlich. 

Während andere Leute unter einem schönem Wetter, Wärme und Sonnenschein verstehen, mag ich umso mehr den Regen, Gewitter, Herbst und den Winter. 

Und das ist auch absolut normal. Jeder Mensch hat schließlich andere Vorzüge, und das ist auch gut so! Ich würde mir an deiner Stelle weniger Gedanken machen, und deine Freunde und Familie bezeichnen dich nur als krank, weil sie es nicht verstehen. 

Manche mögen Vanilleeis und andere haben Schokoladeneis lieber. Und es gibt auch welche, die überhaupt kein Eis mögen ;)

Antwort
von einfachichseinn, 25

Mir geht es genauso.

Ich finde den Sommer auch nicht so geil wie den Winter/Herbst.

Antwort
von Gigaandre19899, 5

dies ist vollkommen normal. Das ist dein geschmack. Von mir aus könnten zum beispiel Frühling, sommer und Winter verschwinden weil nur im Herbst die Perfekte Temperatur herscht. 

Nicht zu kalt und auch nicht Zu warm^^

Antwort
von HorrorMinBMTH57, 31

Nur weil du Dunkelheit, Regen und Kälte mehr magst als den Sommer, bist du noch lange nicht unnormal. Viele Menschen sehen das genauso wie du, mich eingeschlossen. :D

Antwort
von Feuerherz2007, 43

Doch, ich finde das völlig normal, es können doch nicht alle Menschen gleich sein und das tun, nur weil es andere auch tun. Alles OK, somit!

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