Wie kann ich meine Einstellung (Gedanken) ändern, damit ich mich nicht a) verkrampfe, sondern Freude erlebe b) wie ein Bittsteller vorkomme, c) mir nicht overdressed vorkomme, wenn andere Menschen, denen ich begegne, nicht so chic angezogen sind, d) nicht das Gefühl habe, dass ich (im negativen Sinne) abgehoben wirke, insbesondere, wenn ich so angeschaut werde, als sei ich ein lästiger Vertreter?
Danke für Eure Tipps und Hilfestellungen!
Für die Kleidung habe ich einen Tip für Dich: "Übe" das doch schon mal ein. Laufe einfach mal so mit der zukünftigen "Dienstkleidung" durch die Straßen. Was man regelmäßig tut, wird einem selbstverständlicher. Dann hast Du diese Phase nicht erst, wenn Du den Job anfängst.

ergänzend: Deine Gesprächspartner wissen das auch, dass deine Kleidung NUR Arbeitskleidung ist !!!
Wenn Du etwas anzubieten hast, für das es einen echten Interessenten gibt, ist Deine Position nützlich. Die Mehrheit der Menschen respektieren Personen in Anzügen mehr, für viele Anzugträger ist dieser auch ein Schutz.
Wenn es Deinem Job also zuträglich ist, einen Anzug zu tragen, weil Du dann Deinem Kunden eher etwas Nützliches Verkaufen kannst - tu es. Und das ist auch völlig ok.
Wenn Du aber vor hast Zeitnungsabos zu verkaufen oder alten Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen - such Dir einen anderen Job!

Aus eigener Erfahrung (ADA-Aussendienstangestellter Versicherungen) kann ich dir sagen, dass sich das innerhalb kurzer Zeit (2 - 3 Monate oder 10 Termine) ändert. Zu Beginn fühlt man sich verkleidet, dann aber stehst du zu dem, was du machst und was du bist.
Deiner Antwort kann ich nur zustimmen. Anfangs fühlt man sich wie bei Karneval, aber etwas später gewöhnt man sich an das neue Businessoutfit. Vielleicht kommt das Wohlfühlgefühl schneller, wenn man weiß, wie ein Krawatte richtig gebunden wird. Schau mal Nach unter http://www.christoph-hainc.de/krawatte-binden.html