Frage von andiALEX007, 53

Gehaltsnachverhandlung?

Guten Morgen,

ich kann ab dem 01.12.15 eine neue Stelle antreten, die Chefin hat meine Gehaltsvorstellung gekannt, jetzt habe ich vor einigen Tagen meinen Arbeitsvertrag unterschrieben, nur leider hat die Chefin 150 Euro weniger angesetzt.

Ich habe während des Gespräches schon versucht die Höhe des Gehaltes nachzuverhandeln, leider ohne Erfolg.

Ich habe mir vorgenommen es nochmal zu versuchen mein Gehalt, zumindest etwas, nach oben zu schrauben zu lassen. Die Chefin kannte meine finanziellen Rahmenbedingungen.

Hier habe ich noch ein paar Argumente pro ( natürlich :D) :

  • das Unternehmen spart sich die Kosten des Inserates, - die Zeit der Sichtung der Bewerberunterlagen , - die ganze Bewerberaquise fällt in meinem Fall weg - alles in allem spart sich das Unternehmen Kosten und Zeit

  • meine Qualifikation, der Chefin ist bekannt das meine Qualifikation mehr als erfüllt ist um die zukünftigen Aufgaben im Unternehmen bewerkstelligen zu können, ihr ist auch bekannt, dass ich einige schon lange bestehende Abläufe optimieren und verbessern werde was sich nicht unbedingt im Geld wiederspiegelt, vielmehr werden die MA zukünftig Zeit sparen

Ich finde es schade dass sich die Chefin nicht an die Rahmenbedingungen gehalten hat, die Gefahr ist, wenn ich jetzt nochmal nachverhandle das unser berufliches Verhältnis evt vorbelastet ist, ich habe eigentlich nicht vor hier klein bei zu geben.

Was meint Ihr denn dazu ? Über hilfreiche Tipps bin ich Euch natürlich dankbar, schön wären hilfreiche Hinweise, bitte spart euch antworten wie "dann rede mit ihr " oder ähnliches....

Schönes WE wünscht Andreas

Antwort
von Schwoaze, 48

Ja, blöde Geschichte!  Zeig erstmal, was Du kannst! Momentan stehst Du ganz am Anfang Deiner Laufbahn in dieser Firma. In ein paar Monaten kannst Du ja wieder anklopfen.

Antwort
von RuedigerXY, 53

Wenn ich es richtig verstanden habe hast Du den Vertrag doch unterschrieben, obwohl Dir das niedrigere Gehalt bekannt war.

Eine Nachverhandlung ist jetzt, kurz nach Unterschrift nicht mehr ratsam. jetzt würde ich versuchen, durch Leistung zu überzeugen und nach der Probezeit wieder ein espräch zu suchen. Argumnetieren würde ich dann auch nur mit Leistung, nicht mit evtl. Inseratskosten. Das käme sicher nicht gut an, da es sich etwas nach Erpressung anhört.

 

Kommentar von andiALEX007 ,

danke Rüdiger, ich fange erstmal mit 30 Std in der Woche an, ab 2017 geht der eigentliche Dienstposteninhaber in Rente , ab dann sind es 40 Std in der Woche, nach einem Jahr wenn ich mich bewährt habe kann ich sicher nochmal nachverhandeln

Kommentar von 345sina ,

Hallo, das klingt viel sinnvoller! 

So würde das eher einen schlechten Eindruck hinterlassen, erst zusagen und alles sicher machen und dann doch nochmal mehr Geld haben wollen.

Ganz unabhängig davon, dass wohl jeder Arbeitgeber mit "Was ein Vertrag ist, wissen Sie?" oder schlimmer reagieren würde. 

Viel Glück bei dem neuen Job :-) 

Antwort
von Gerneso, 42

Ich habe während des Gespräches schon versucht die Höhe des Gehaltes nachzuverhandeln, leider ohne Erfolg.

Die Firma hat Dir ein Angebot gemacht. Du kannst es annehmen oder ablehnen. Wenn Du dafür eine andere Stelle kündigen müsstest, lehn es halt ab und sage für das Geld wechselst Du nicht.

Antwort
von Kapodaster, 39

Was heißt hier Rahmenbedingungen? Du selbst bist von deinen Bedingungen abgerückt, als du den Vertrag mit dem geringeren Gehalt unterschrieben hast.

Nachverhandlung zum jetzigen Zeitpunkt ist ein absolutes No-go! Bewähre dich erst mal auf der neuen Stelle und sieh dann weiter.

Kommentar von andiALEX007 ,

Ich gebe dir Recht, aber mal ehrlich , No-go ? , das ist es auch oder gerade von der Chefin

Kommentar von Kapodaster ,

Du hattest die Wahl, den Vertrag zu unterschreiben oder nicht.

Antwort
von Throner, 24

Die Chefin sitzt ganz einfach am längeren Hebel. Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du bei der Verhandlung Deine Vorstellung skizziert und die Chefin das Angebot der Firma. Bei solchen Verhandlungen schließt man in der Regel einen Kompromiß und der liegt in der Mitte beider Vorstellungen der Verhandlungspartner. Also sage ich als neutraler Außenstehender: "Alles gut!"

Antwort
von DrBrainwash, 36

wenn der vertrag von beiden seiten unterschrieben ist, macht das einen mehr als schlechten eindruck

von allem abgesehem, wirkst du dann auch wie ein trottel, weil du es erst unterschrieben hattest

Kommentar von andiALEX007 ,

Was heißt hier Trottel, die Chefin hält sich nicht an Absprachen aber ich soll die "Spielregeln " akzeptieren?

Kommentar von fluffiknuffi ,
Wer ist der größere Tor? Der Tor oder der Tor, der ihm folgt? [Obi-Wan Kenobi]

Ja du hast die Spielregeln akzeptiert mit deiner Unterschrift! Also wenn du das nicht verstehst, kann man dir auch nicht helfen.

Kommentar von CrEdo85 ,

na dir war ja bekannt, für welche summe du unterschrieben hast

Antwort
von grubenschmalz, 16

Hast unterschrieben und damit akzeptiert.

Antwort
von CrEdo85, 23

Da du ja bereits unterschrieben hast, wird dir nichts anderes übrig bleiben als es hinzunehmen - oder eben die Stelle zu wechseln.

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