Frage von steffiemily, 20

Gegenstandswert Erbrecht ev. falsch ermittelt?

Folgender Fall.... 4 Erben, auf dem Konto des Verstorbenen sind zum Zeitpunkt des Todes rund € 20.000 auf dem Konto, unser Anwalt meint der Gegenstandswert sei hiermit 5000 € ( 20.000 : 4 ) . Aber in den Wochen nach seinem Tod werden von dem Konto noch div. Kosten abgebucht wie Beerdigungskosten Grabkosten usw. es bleiben also letztlich nur rund 5000,- € am Konto bei Auflösung stehen. Ist es rechtens wenn der Anwalt als Gegenstandswert 5000,- einsetzt obwohl hier von noch die Kosten des Verstorbenen abgezogen wurden ?

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Antwort
von Marina010396, 12

Ich bin der Meinung, dass es rechtes ist, da die Beerdigungskosten etc. von den Erben bezahlt werden müssen. Das bedeutet, dass die 15.000€ Kosten von euch getragen werden. Die Erbsumme beläuft sich ja auf 20.000€. Das ist ja Fakt. Und die Kosten tragt ihr, also bleibt die Erbsumme ja gleich...

Zu 100% bin ich mir aber nicht sicher.. Bin zwar Bankkauffrau und habe täglich mit Erbfällen zu tun, aber was die Seite des Anwalts angeht, bin ich mir nicht sicher.

Mein Beileid.. und liebe Grüße

Antwort
von Melinda1996, 11

Klingt doch plausibel. Ihr könnt natürlich auch 20.00 :4 machen und dan bezahlt jeder immer was. Aber am Ende hast du mehr Aufwand und Stress als wenn jeder die knapp 1.000 euro nimmt.

Antwort
von rednblack, 7

Ja, der Gegenstandswert für die Gebührenberechnung entspricht der Brutto-Erbmasse. Die Todesfallkosten könnten einen Anwalt sonst schnell in den Ruin treiben. ;)

Kommentar von Herb3472 ,

Die armen Notare und Rechtsanwälte, die ständig am Rande des Existenzminimums dahingrundeln!

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