Frage von Woundfrost, 25

Gegenmaßnahmen des Rentenproblems (Poltische Rede)?

Wir müssen in der Klasse eine politische Rede schriftlich verfassen, um das Problem der Rente abzuschaffen oder verbessern zu können. Nur habe ich keine Ahnung, was dagegen helfen soll, ohne eigenartig gegenüber der Klasse zu wirken (Wir müssen diese vortragen)
Habt ihr Ideen oder kennt euch damit aus?

Antwort
von Dxmklvw, 6

Egal, was man versucht, es kann nichts helfen, solange die extreme Schere zwischen arm und reich bestehen bleibt.

Um daran etwas zu ändern, kann nur helfen, Sozialabgabenpflicht für jeden einzuführen (auch für Milliardäre, Politiker und Beamte), und dies gleichzeitig so zu gestalten, daß nicht die Arbeitnehmer diese Beiträge bezahlen, sondern die Betriebe zu 100 Prozent.

Daneben sind Korrekturen notwendig, die sowohl Lohndrückerei als auch Preistreiberei unmöglich machen. Ein Verbot von Zeitarbeitsfirmen wäre hilfreich, aber ebenso eine andere Form der Besteuerung der Betriebe, z. B., daß so etwas wie eine dynamische Wuchersteuer eingeführt wird, die in speziellen Fällen auch deutlich höher als der Gewinn sein kann.

Weitere zusätzliche Maßnahmen wären denkbar. Doch ein Erfolg kann wohl nur dann erwartet werden, wenn alle Maßnahmen gleichzeitig erfolgen, weil stückweises Herangehen an die Sache unweigerlich eine Neuschaffung von Schlupflöchern und/oder eine Massenabwanderung wichtiger Unternehmen bedeuten würde.

Alles das, was mit Ceta, TTIP usw. oder allgemein mit Globalisierung zu tun hat, ist jedoch etwas, was das genaue Gegenteil des Erwünschten hervorbringt. Diejenigen, die es gegenwärtig anders sehen, werden vermutlich dieselben sein, die in nicht allzu langer Zeit am lautesten über das Bestehen solcher Dinge jammern werden.

Die vieldiskutierte Überalterung der Bevölkerung halte ich für ein pseudologisches Scheingefecht. Eine ganz einfache Abhilfe wäre bereits ein Verbot von Abtreibungen aus sozialen Gründen, auch auf die Gefahr hin, daß dann die Lobby der Kinderschlachter auf die Barrikaden geht.

Andere mittelbar wirkende Maßnahmen könnten ebenfalls das Renteproblem erheblich mildern, z. B. ein generelles Verbot solcher Güter oder Dienstleistungen, die lediglich eine aus Profitgründen herbeigeführte Aufblähung des Marktes sind, die niemandem wirklich nützen und die in der Hauptsache wegen gleichzeitig küstlich verursachter Dauerkosten das Realeinkommen kürzen.

Auch ein drastisches Unterbinden von Steuergeldverschwendungen infolge Vollzeitdummheit oder Korruption ist theoretisch möglich, praktisch aber wohl nicht durchführbar, weil dies sicher nur durch einen Volksaufstand erreichbar wäre, wobei so etwas nach aller Erfahrung immer nur eine sehr kurzzeitige Wirkung hat, die in krassen Mißverhältnis zu den riesigen Schäden stehen, die solche inneren Unruhen mit sich bringen.

Antwort
von NewKemroy, 5

Naja, der Bevölkerung wird erzählt, wie haben soundsoviele Beitragszahler, also eine begrenzte Menge an Geld und eine bestimmte Menge an Rentnern. So, und der gerechte Kompromiss liegt im Ausgleich. Also die Jugend nicht zusehr belasten und die Rennte nicht zu klein werden zu lassen.

Das ist aber Augenwischerei. Denn die Menge an Geld ist nicht unabänderlich! Noch nie gab es soviel Geld wie heute. Und auch heute sind die sogenannten leistungslosen Einkommen riesig (das ist wenn man Geld bekommt ohne dafür zu arbeiten, früher hauptsächlich Zinsen, heute Bodenrenten, die auch versteckt über Aktien genossen werden können, also der Gewinn aus Aktien besteht zum Teil aus Bodenrenten). Das bedeutet Überschüsse sind da. Nur sie ergießen sich in die Hände jener, die sowieso mehr Geld besitzen, als sie in ihrem ganzen verbleibenden Leben benötigen würden.

Ich danke Dir.


Antwort
von livechat, 4

Ich meine: Der Generationenvertrag ist doch längst gescheitert, da immer weniger Kinder geboren werden. Warum macht man sich keine Gedanken über die Einführung einer Bürgerversicherung, in der ALLE Erwerbstätigen, auch Beamte, Regierungsmitglieder, Selbständige, Ärzte usw. einzahlen? (Beim Rundfunkbeitrag „GEZ-Gebühren“, hat man doch auch handeln können. Dort bezahlt jeder, auch wenn er kein Fernseher oder Radio hat.) In Österreich gibt es schon seit vielen Jahren eine sogenannte Erwerbstätigen- und Pensions-versicherung. Diese Versicherung trägt sich von selbst und benötigt nur eine zentrale Verwaltung. Dort sind die Renten unter gleichen Voraussetzungen nach 45 Arbeitsjahren circa 40 Prozent höher als in Deutschland. Ist das Unfähigkeit oder hat man etwa Angst, so etwas vom sogenannten kleinen Nachbarn zu übernehmen, nur weil es nicht auf dem eigenen Mist gewachsen ist? Oder bangen manche um ihre liebgewordene Pfründe?
Dann wäre endlich einmal Schluss mit der Zweiklassengesellschaft, was die Altersvorsorge betrifft! Denn wie unsere Politiker mit diesem Problem seit vielen Jahren umgehen, ist schlichtweg höchst verantwortungslos. Denn für die ist Altersarmut kein Thema.

Antwort
von klausklaus23, 8

Es gibt zurzeit viele Lösungen. Das Problem mit der Rente aber, umfasst den demografischen Wandel als Schwerpunkt. Es gibt Faktoren, wie Migration, Familienpolitik oder Arbeitspolitik, was Lösungsansätze gegen der Rente sind. Migration bzw. dauerhafte Zuwanderung kann mithilfe den richtigen Anforderungen, wie die Schaffung einer Vielzahl von Arbeitsplätzen und hohe Integrationsleistungen sind einer der Faktoren, die eine organisierte Zuwanderung gebrauchen könnte.

Kommentar von Nerdherz ,

Die Integration läuft in Europa absolut desaströs ab. Die Politik versagt momentan auf ganzer Linie.

Antwort
von Nerdherz, 8

Ein privates Rentensystem würde das Problem weitgehend lösen! Der Staat sollte nicht in die finanziellen Angelegenheiten der Leute pfuschen. Schließlich arbeite ICH
und NICHT der STAAT!

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