Frage von meryemh, 96

Gegenfragen an Jäger und Landwirte?

weiss jemand gute Gegenfragen an Jäger und Landwirte? danke im voraus!

Antwort
von Raketenfritze, 22

Ich weiß zwar nicht genau, welche Art von Diskussion du planst, aber ich habe bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass da eben zwei komplett unterschiedliche Sichtweisen existieren, die sich nicht in Einklang bringen lassen. Die einen halten es für vertretbar, dass Menschen Tiere töten und essen, die anderen nicht. Es gibt natürlich auf beiden Seiten dann unterschiedliche Ausprägungen der jeweiligen Sichtweise, eben etwas extremer oder eher gemäßigt.

Je nachdem, wie die entsprechenden Diskussionspartner drauf sind, kann man sich maximal einigen, dass man in der Sache kein Endergebnis erzielen wird, teilweise enden die wüsten Beschimpfungen und gegenseitigen Beleidigungen aber auch gar nicht.

Die (Gegen-)Fragen orientieren sich im Regelfall an dem, was der Gesprächspartner von sich gibt und welche Einstellung er zeigt. Mit einigen Leuten kann man sich sehr konstruktiv und informativ über die jeweils andere Lebens-/Ernährungsweise austauschen, mit wieder anderen geht das gar nicht, weil die nicht einmal die Bereitschaft zeigen, zuzuhören und möglicherweise etwas Neues vom Gegenüber zu lernen.

Antwort
von friesennarr, 50

Was Fragen die dich denn, das du Gegenfragen brauchst?

Antwort
von EUWdoingmybest, 61

Ich glaube, da wirst du nur auf taube Ohren stoßen. Das ist ihr Beruf, und sie werden kaum einen Hof dafür aufgeben. Außerdem sehen sie es als richtig an und Menschen, die anders denken, gibt es in ihrem sozialen Umfeld kaum.

Ich verurteile Bauern auch nicht. Es ist nunmal notwendig. Das heißt aber nicht, dass ich sie auch unterstützen muss.

Und bezüglich des Jagens. Das unterliegt strengen Richtlinien, und hält die Populationen unter Kontrolle. Da passiert wenig illegales oder "schlechtes".

P.S. Ich weiß, das war keine wirklich Antwort :D

Antwort
von Andreaslpz, 73

Gegenfrage gegen was?

Kommentar von meryemh ,

gegen das erschiessen/ schlachten von Tieren :)

Kommentar von friesennarr ,

Ein Bauer schlachtet in der Regel keine Tiere, das macht der Metzger.

Kommentar von Nogli ,

Weißt du was, dann mach es doch selbst ohne eben einzukaufen. Früher hatten fast alle neben der Arbeit selber noch Kleinstlandwirtschaft um über die Runden zu kommen (Egal ob Tagelöhner, Lehrer, Pastor, Schutzmann etc). Zusätzlich gab es Backtage, Waschtage, Einmachtage, Schlachttage, Holz und Torfstechtage, Tage der Ernte, tagtägliche Futter/Melk/Misttage. Jeden Tag mußte man für sich und der Familie täglich Sorge tragen zu leben. Heute besteht das Leben vieler aus Langeweile und Unverantwortung und Unwissenheit. Man geht u.a. zum Amt und man hat das Recht für lau geholfen zu werden. Die arbeitende Bevölkerung gibt im Schnitt 10% des Einkommens für Nahrungsmittel aus. Der industriellen Landwirtschaft ist dieses zu verdanken, die Freisetzung von Zeit in Freizeit, ohne sich um den Lebensunterhalt s.o. kümmern zu müssen. In die Hand zu beißen, der der heutige Wohlstand zu verdanken ist, ist sehr kurzgedacht. Ein Jäger betreibt Hege und Pflege und ist weniger mit "erschießen" beschäftigt. Es geht u.a. um Bestandsregulierungen durch Abschußplänen, was wiederum auf Abschußlisten dokomentiert werden muß, da der Bär und Wolf für die Regulierung weggefallen sind.

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