Frage von 1995heyho, 214

Gegen Schwule sein -> zum Psychologen/Doktor schicken?

Ja; hallo. Habe einen Freund der hat was gegen schwule.

habe mit ihm darüber geredet und er hat gemeint, er würde auch mal zum psychologen gehen und sich durchchecken lassen, ob alles in ordnung mit ihm ist.

Wo kann man das machen? Gibt es da spezialisten?

Antwort
von Nightwing99, 115

Das ist eben die rationale störungsbewaltigung die in diesen Breitengraden vorliegt. Etwas stimmt nicht ich geh zum arzt und lass es abklären und helfen, allerdings hilft das hier nicht. Wenn er selbst der Meinung ist er will was an seiner Einstellung ändern ist das ja was gutes aber das wird er nicht mit Theraphie es sei denn die das ganze hat wirklich sooo tiefe Wurzeln was ich nicht glaube.
Aufklärungsarbeit wäre hier wichtig. Vorurteile ausräumen rausfinden was ihn stört Ursachen beheben. Dinge die man meint zu glauben mit fakten und tatsachen austauschen. Sowas sind da gängige erste Schritte.
Ich hab was gegen Mindeheiten aber würd deswegen mal zum psychologen gehen ist eine sehr bequeme (zum nachdenken zu faul) und unreflektierte aussage.

Antwort
von ComteCagliostro, 22

Eine Phobie ist keine Meinung, sondern eine Verhaltensstörung, ergo eine psychische Erkrankung.

Wenn sich jemand vor Spinnen ekelt sag ich doch auch nicht, das ist halt seine Meinung, sondern würde ihm raten, seine Arachnophobie behandeln zu lassen.

Ein weiteres Merkmal ist der sog. Leidensdruck, wenn er sich ekelt, wenn er ein schwules Pärchen sich küssen sieht oder wenn er das Paar dann beleidigt, sprich wenn er darunter leidet oder andere unter ihm leiden müssen. Dann wäre eine Behandlung durchaus angebracht.

Bei Phobien hilft übrigens nur die Konfrontationstherapie, d.h. sich mit dem zu konfrontieren, wovor man "Angst" hat. Angst schreibe ich hier in Anführungsstrichen, weil sie nicht das einzige Merkmal einer Phobie ist , auch Ekel gehört dazu.

Kommentar von stargirl007 ,

Homophobie ist aber keine wirkliche Phobie, sie heißt nur so.

Kommentar von ComteCagliostro ,

Homophobie ist eine Phobie, da sei alle klassischen Merkmale einer solchen aufweist.

Expertenantwort
von JZG22061954, Community-Experte für Freundschaft & Liebe, 19

Dazu wäre grundsätzlich folgendes zu sagen. Es ist jedem seine private Angelegenheit, welche Sichtweise er zu welchem Thema hat und ergo dein Freund braucht ganz bestimmt keinerlei psychologische noch sonst welche Art von Betreuung oder was auch immer. Die Geschichte hat es schon oft gezeigt, nur weil momentan etwas im sozusagen rosa Licht gesehen wird, so muss das morgen schon keineswegs so sein. Das ist im Prinzip wie mit den Denkmälern und den Helden, sie werden aufgebaut zu solchen hochstilisiert und wieder abgerissen und in den Abgrund gestoßen. Was zu deinem Freund und zu jedem anderen der derartige und ähnliche Ansichten vertritt noch zu sagen wäre, es sollte genügen wenn er bei aller Antipathie diesen Personenkreis dennoch mit dem gebührenden Respekt behandelt und mehr kann von ihm auch nicht verlangt werden.


Antwort
von Endspurt, 22

Er braucht deswegen nicht zum Psychologen. Seine Einstellung zum Schwulsein entspringt vielleicht einer Fehlinformation oder ist ihm von seinen Eltern beigebracht worden. Er soll sich eingehend mit dem Thema auseinandersetzen, denn Homosexualität ist keine Krankheit, die man heilen kann, sondern eine Spielart der Sexualität, die angeboren ist. Niemand kann etwas dafür, wenn er schwul, hetero oder bisexuell veranlagt ist. Mach ihm das mal klar.

Antwort
von Piepmatz20, 8

Konditionier ihn positiv auf einen Klicker und Klicker dann immer, wenn die Thematik Homosexuelle aufkommt :)

Nebenbei: Zumindest denkt er selbst, dass es nicht gut ist, dass er so denkt. Schlimmer ist es, wenn solche Personen dann auch noch total uneinsichtig sind und ihren Hass in die Welt tragen

Antwort
von Herrschokolade, 59

Das hat ja nichts mit einer "Krankheit" zutun. Wenn er gegen Schwule ist, ist das seine Meinung. Ihm fehlt es an Aufklärung & Verständnis, aber die wird er nicht beim Psychologen bekommen

Antwort
von ItzD4nny, 85

Er kann genauso wenig für seine Meinung, wie die Homosexuellen für ihre Sexualität. Nicht falsch verstehen.. ich finde das nicht gut! Aber es ist eben seine Meinung und hat nichts mit mentalen Problemen zu tun. Da könntest du ihn auch zum Psychologen schicken, weil er keinen Döner isst.

Kommentar von 19hundert9 ,

"Er kann genauso wenig für seine Meinung"? Du weißt schon dass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann oder? Deshalb kann man sehr wohl etwas für seine Meinung.

Kommentar von ItzD4nny ,

Meinungen entstehen durch Ereignisse, Erfahrungen, Erziehung und Eindrücke. Oft spielen Gefühle eine große Rolle darin. "Mein Papa hat schon immer Fussball geliebt und schwule gehasst". Oder.. "ich war schon immer schlecht in Fussball, deswegen hasse ich es.. "DU als Mensch, kannst deine Meinung, die du dir bildest eben nur aus vereinzelten Kriterien ziehen und nur bedingt steuern. Wenn du sagst, du kannst deine Meinung auf Knopfdruck ändern, kannst du wahrscheinlich auch kurz eine Person angucken, auf deine Nase drücken (Knopf) und schon liebst du sie. Halt einfach nicht^^..

Antwort
von fibo123, 27

Ich bin beim psYchater wegen anderen Problemen.  Ich habe ihm auf dieses angesprochen auf Therapiemöglichkeiten wegen homosexualiät. Er meinte es gibt eine einzige Therapie aus dem Mittelalter. Aber kein Therapeut würde diese noch anwenden. Therapeuten würden versuchen wenn du es willst das du mit dir  ins klare kommst und dich akzeptierst. Selbstbewusstsein stärken. Das sagte er zu mir

Antwort
von piobar, 80

Was!

Das ist seine Meinung - auch wenn seine Meinung gesellschaftlich geächtet ist, ist es trotzdem seine Meinung. Damit geht man nicht zum Arzt...

Dein Freund und ggf. du solltet Mal besser gebildet werden um solches Gedankengut differenzieren zu können.

Antwort
von VeggiGirl92, 24

Es ist halt seine Meinung. Deshalb ist er noch lange nicht psychisch krank!

Antwort
von TheFreeman, 11

Leute die das machen sind weder Spezialisten, noch seriös... 

Es kann etwas mit Selbstvertrauen zu tun haben... aber ich kann mir das nicht vorstellen, dass das jemand macht ohne dabei einfach nur das Geld für die Behandlung zu kassieren 

Antwort
von gehweg, 25

Homophobie kann in der Tat psychische Hintergründe haben, doch meist gründet die Ablehnung von Homosexuellen auf Unsicherheit im Umgang mit ihnen.

Und Therapie ist eigentlich nie verkehrt, is ja keine Gehirnwäsche, sondern jemand der dir hilft dich und dein Handeln zu verstehen (Verhaltenstherapie z.B.).

Antwort
von 19hundert9, 26

"Gegen Schwule zu sein" ist keine Krankheit, sondern seine freie Meinung.

Würde ein Freund von mir das sagen, wärs das gewesen mit unserer Freundschaft.

Antwort
von TailorDurden, 29

Ach kommt Jungs, das ist doch nur ein Trollbeitrag.. Ein nicht mal so schlechter, wie ich finde :D haha

Sag Deinem "Freund", dass Du ihm sicher helfen kannst, weil Du ein Spezialist auf dem Gebiet bist ;-) Dabei solltest Du ihm leicht über den Oberschenkel streicheln.

Antwort
von oki11, 34

Und was soll er dann da ?

Bring ihn einfach mal mit Schwulen zusammen, damit er sich ein neutrales Bild machen kann.

Antwort
von Owntown, 34

.... wegen ein bisschen intoleranz gleich zum Psychologen gehn O.o ehrlich? Er akzeptiert es halt nicht na und.... passiert no big deal.
Kennt dein Freund überhaupt einen Schwulen ?

Antwort
von night9173, 36

Eher solltest du zum Psychologen. 

Antwort
von Alex1992112, 5

Vereinbar ein Treffen mit einem Schwulen

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