Gegen Gluten und Laktose allergisch. Wer noch?

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4 Antworten

Zwar nicht Laktose, aber Milcheiweiß und Gluten. Kommt bei mir allerdings von einem chronischen Darmdefekt (löchrige Darmschleimhaut), weshalb ich mich allgemein nach sehr strengen Vorgaben ernähren muss.

Ich mache es, so, dass ich einen 5-Tage-Rhythmus mit den essbare Kohlehydrat-Lieferanten aufgebaut habe. Also Kartoffel – Reis – Mais – Hirse – Quinoa/Amarant und dann wieder bei Kartoffeln beginnen. So hat man immer Abwechslung :) (ich darf aufgrund meiner Erkrankung nicht zu häufig das gleiche Essen).

Auch habe ich auf meiner Pinnwand kleine Listen mit möglichen Gerichten für die jeweiligen Tage stehen, was das ganze um ein vielfaches einfacher macht, wenn es mal schnell gehen muss.
Bei Kartoffel steht außerdem nicht nur Petersilkartoffel, Bratkartoffel oder Pürree dort, sondern auch Gnocchi und diverse Gerichte aus Kartoffelteig, wie etwa Marillenknödel (die Brösel ersetze ich durch ein Gemisch aus gemahlenen Nüssen, Kokos, Zimt und Zucker) oder Mohnnudeln. Dabei muss man nur darauf achten, entweder den teuren, fertigen Kartoffelteig zu besorgen, oder ihn selbst zu machen. Anstatt des Weizenmehls lässt sich genauso jedes beliebige glutenfreie Mehl verwenden. Da ich aber auf meinen Rhythmus achten muss, nehme ich meistens Kartoffelmehl. Genauso gehen Potatoe Wedges usw. Kartoffelsuppe ebenfalls als Option.

Reis ist ebenfalls selbsterklärend. Hier variiere ich vor allem mit süßen und pikanten Speißen, damit ich Reis nicht immer als trockene Beilage habe. Milchreis (einfach mit Kokosmilch oder Vanille-Sojamilch machen, gibt dem ganzen einen wunderbaren Geschmack) oder Reisauflauf stehen genauso am Plan wie, Reissalat (Nudelsalat nur mit Reis) oder auch mal Sushi oder diverses asiatisches Essen. Auch gibt es Reismehl und Reisnudeln, wenn einen Auflauf oder ähnliches machen möchte.

Mais mag auf dem ersten Blick nach der größten Herausforderung klingen – ist allerdings einer der variabelsten Tage für mich. Aus Maismehl lassen sich Tortillias herstellen, genauso wie Palatschinken oder Kaiserschmarren (wieder der Griff zur Sojamilch als Ersatz). Auch Polenta geht extrem schnell. Außerdem kann man den Maißgrieß auch als Ersatz für normalen Weizengrieß benützen und damit zum Beispiel Grießschmarren oder Grießnockerl-Suppe machen. Auch gibt es im Supermarkt fertige Nudeln aus Maismehl.

Hirse lässt sich ähnlich wie Reis, sehr vielfältig verarbeiten und gibt einem wunderbare Möglichkeiten auf Hirse-Brot zurückzugreifen.

Quinoa oder Amaranth stellt sich für mich immer als einer der schwersten Tage heraus, da damit zu kochen etwas Übung erfordert und nicht so alltäglich ist, wie die Verwendung von Fertig-Pasta oder Reis. Mittlerweile ist es soetwas wie mein Nudel-Ersatz geworden und auch anstatt von Couscous lässt es sich gut zum Beispiel in Salaten oder Eintöpfen verwenden. Das ist auch der Tag bei mir, an dem ich am ehesten auf alternative Kohlenhydrathquellen wie Kürbis oder Buchweizen (ebenfalls lecker in Brotform) zurückgreife, da ich nicht immer Quinoa oder Amaranth möchte^^°.

Worauf ich jetzt nicht eingegangen bin, ist die Lactose-Intoleranz, da diese eigentlich nur bei gekauftem Süßkram ins Gewicht fällt. Es gibt mittlerweile in den meisten Supermärkten, Lactose-freie Produkte, wie Milch, Margarine oder Joghurts und auch viele Produkte aus Soja, Reis, oder Nussmilch und Soja- und Nussjoghurts. Das ist meiner Meinung nach nicht mehr das Problem heute :)

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Eigentlich kannst du fast alles kochen, du musst nur lernen, die verbotenen Lebensmittel zu ersetzen.

Es gibt mittlerweile sogar bei Lidl glutenfreie Nudeln. Um Soße zu binden, nimmst du Reismehl oder Kartoffelstärke oder Maisstärke, statt Mehl.

Kartoffeln und Reis gehen ja immer, das schrieb ja schon jemand.

Schwierig wird es bei Pizza, es gibt glutenfreie zu kaufen, da man aber Mehl zwar ersezten kann, gehen damit immer Geschmackseinbußen einher.

Du kannst Kartoffelpizza machen. Mache dir Kartoffelpufferteig, wieder mit Reismehl und schmiere das auf ein Blech mit Backpapier. Am besten wird sein, du backst das etwas 10-15 min vor. Dann normal belegen. Schmeckt, aber anders.

Du musst jetzt lernen, die versteckten Sachen zu finden, die du nicht essen darfst.

Rahmspinat von Iglu liebe ich, vor allem geht es schnell. Enthält aber Mehl. Hier kannst du einfach gehackten Spinat kaufen. Dann machst du dir eine Mehlschwitze mit Margarine und Reismehl, dazu laktosefreie Milch. Machst dir eine etwas dickere Soße und gibst den gehackten Spinat dazu.

Auch Schokolade, andere Süßigkeiten und Chips können Mehl enthalten. Man sollte immer gut die Zutatenlisten durchlesen.

Wenn du Lust auf Lasagne hast: es gibt auch glutenfreie Lasagneplatten, hier hat die Erfahrung gezeigt, dass man die besser vorkochen sollte. Nicht zu viele auf einmal in den Topf, sonst klebt alles zusammen.

Wenn du im Restaurant essen willst, solltest du beachten, dass du zwar denkst, Pommes essen zu können, weil Kartoffel, aber auch Pommes können Mehl enhalten. Außerdem könnte in der Friteuse auch schon anderes gegart worden sein, z.B. Chicken Nuggets. Hier wären Krümel dann in deinem Essen. Dies wäre kein Weltuntergang, allerdings solltest du gut darauf achten, alles Gluten zu meiden, denn so schonst du deine noch vorhandenen Darmzotten.

Achtung auch bei Soßen, oft werden sie mit Mehl gebunden.

Weißt du genau, WARUM du kein Gluten essen kannst? Das liegt eben an den Zotten, die sich in deinem Darm befinden. Diese Zotten sorgen dafür, dass die Nährstoffe ins Blut transportiert werden. Sind die Zotten kaputt, gelangen die Nährstoffe in den Dickdarm. Dort haben sie nichts zu suchen, Bauchschmerzen, Übelkeit etc. sind dann die Folge.

Es ist also wichtig, dass die restlichen Zotten heil bleiben.

Bei Mc Donalds kannst du sorgenfrei Pommes essen, sie enhalten kein Mehl und werden in einer eigenen Friteuse gegart.

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Ja, ich habe auch dieses Problem aber zur Info das heißt nicht allergisch gegen gluten oder Laktose es ist keine Allergie es ist eine Lebensmittel Unverträglichkeit und ja es ist sehr schwer sich daran zu gewöhnen und es ist auch sehr schwer sich zu Ernähren aber mit der Zeit hat man den Dreh raus und gewöhnt sich daran es bleibt ja nichts anderes übrig ansonsten riskiert man das man sehr krank wird

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Mir geht es mit dem gluten so kann dir übrigens nur die zöliakie Austausch Gruppe bei Facebook empfehlen

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