Frage von FluffyAbby, 165

Argumente gegen die Cannabislegalisierung?

Argumente dazu finde ich nur der teilweise: Gesundheitliche Schäden und dass die Luft evtl. schlechter riecht aber sonst finde ich einfach keine Argumente gegen einen Legaisierung von Cannabis. Höchstens ein paar Widerlege, z.B. dass der Schwarzmarkt nicht ganz verschwindet.

Ich habe gelesen, dass Colorado anfangs befürchtet hat, dass die Mafia den Bundesstaat als Rückzugsort benutzen würde, was letztendlich jedoch nicht so war. Wieso würde die Mafia das nutzen?

Antwort
von Gondor94, 92

Das größte Argument sind die gesundheitlichen Schäden, die vor allem bei Jugendlichen auftreten. Durch die Legalisierung würden diese leichter an den Stoff kommen (auch wenn er ab 18 wäre).

http://www.drugcom.de/topthema/hirnveraenderungen-durch-fruehen-einstieg-in-das-...

Kommentar von BrainsRevenge ,

Durch die Legalisierung würden diese leichter an den Stoff kommen (auch wenn er ab 18 wäre)

Sie kommen heute oft leichter an Cannabis als an hochprozentigen Alkohol und das liegt an der Prohibition, denn der Schwarzmarkt blüht und macht nicht vor dem Schulhof halt

Kommentar von Gondor94 ,

Dann muss dieser Schwarzmarkt besser bekämpft werden.

Kommentar von simonpeters79 ,

Man muss sich schon entscheiden... Entweder die Prohibition aufrecht erhalten oder den Schwarzmarkt bekämpfen!? Beides geht nicht. Einen Schwarzmarkt gibt es nur dort wo es Verbote gibt.
Außerdem sollte dem Staat auch der Jugendschutz mehr am Herzen liegen. Aber er schaut lieber zu wie sich Kiddies den Verstand wegkiffen.
Cannabis ab 18 frei verkäuflich und empfindliche Strafen wenn man Cannabis an U18 weitergibt. Egal in welcher Menge und das Problem wäre gelöst.
Was sollen Kiddies dann noch machen? Der Dealer der sie versorgt hat dealt nicht mehr und ältere Freunde oder Geschwister würden ihnen nichts mehr besorgen.
Aber auch für alle kiffenden Erwachsene hätte eine Legalisierung Vorteile. Ein staatlich kontrollierter Anbau ist die beste Sicherheit vor Streckmitteln.
Die Vorteile für den Staat liegen auch auf der Hand. Mehr Steuereinnahmen, weniger Ausgaben durch Exekutive und die Judikative.
Eine Legalisierung wäre die absolute Win-Win-Situation (außer natürlich für Ratiopharm und Co - der vermutlich EINZIGE Grund warum es nicht legalisiert wird)

Antwort
von simonisback, 85

ich glaube, dass jugendliche mit einer legalisierung schwieriger an gras kommen als jetzt, was ja ganz gut wäre, allerdings könnte mit cannabis als legale droge ein leichtfertiger umgang und eine unterschätzung damit einhergehen. es ist zwar nicht die todesdroge als die sie viele verteufeln allerdings gibt es gewisse risiken. 

"es ist ja legal...so gefährlich kanns dann ja nicht sein" und kurze zeit später schiebt er dann paranoia oder es wird eben doch zur gewohnheit/sucht.

da kommt es dann darauf an, ob die politik die gelder die mit dem legalen verkauf einhergehen wirklich in die aufklärung und prävention gesteckt werden

Antwort
von 678gfd, 96

Die Pharmaindustrie würde Millionenschäden erleiden, sowie auch die Alkoholindustrie und möglicherweise auch die Tabakindustrie (zumindest wenn ich bekifft bin rauche ich deutlich weniger Zigaretten) Das sind schon mal drei Gründe die gegen die Legalisierung sprechen. 

Antwort
von eLLyfreak98, 86

Ich denke, es würde total eskalieren, vor allem was die heutige Jugend angeht. Zudem ist es eine Einstiegsdroge und die Wahrscheinlichkeit nach härterem zu greifen, ist bei einem, der Cannabis konsumiert höher, als bei jemanden der clean ist....

Kommentar von Ololiuqui ,

Die Einstiegsdrogentheorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. 1994 wurde das vom Bundesverfassungsgericht offiziell als Blödsinn abgestempelt. Zudem konsumieren Jugendliche in Staaten in denen es legalisiert ist, weniger als bei einer repressiven Drogenpolitik. In Frankreich ist man deutlich strenger, als in Deutschland und es kiffen deutlich mehr.

Kommentar von mairse ,

Sorry wenn ich das sage, aber so eine Antwort kann echt nur von jemanden kommen der sich mit dem Thema noch nicht richtig beschäftigt hat. Beide Argumente von dir sind falsch.

Kommentar von hanging ,

Stimmt, weil die Jugendlichen nämlich durch das Verbot komplett und vor allem sicher vom Drogenmarkt abgehalten werden. Fakt!

Kommentar von eLLyfreak98 ,

seht ihr dieses "ich denke..."? 

Das steht nicht ohne Grund da. Ich bin trotzdem der Meinung, dass es eskalieren würde, so wie die Jugend heute tickt. Das mit der Einstiegsdroge lasse ich mir noch gefallen, aber für mich klingt es halt logisch, dass viele, die härtere Drogen nehmen, mal mit Cannabis begonnen haben!

Kommentar von simonpeters79 ,

https://www.gutefrage.net/nutzer/eLLyfreak98:

Sind wir wieder soweit das wir wieder anfangen zu glauben dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei? Dann hol ich mal gleich mein Wählscheibentelefon wieder aus dem Keller und tanke mein Auto wieder mit verbleiten Benzin. Und dann fahre ich ins Kino und gucke E.T.!

Antwort
von aXXLJ, 62

Du kannst Dir die peinlichsten und unglaubwürdigsten Argumente gegen eine Cannabis-Legalisierung von der Bundesdrogenbeauftragten, Marlene Mortler, auf ihrer Webseite erläutern lassen.Oder Du fragst sie persönlich auf der Seite von "Abgeordneten-Watch-de" (Google)

http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/cannabis/situation-...

Antwort
von beangato, 29
Kommentar von FluffyAbby ,

Das zähle ich zu den Gesundheitlichen schäden

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