Meine Mutter kriegt immer Nachts Panikattacken,wenn man da als Panik bezeichnen kann.Denn je mehr sie sich aufregt und glaubt ,das sie stirbt um so mehr zittert sie,sie sagt ,dass sie schwer atmen kann,ihr kalt ist und Schmerzen im Brustkorb hat.Sie wurde schon so oft zum Krankenhaus gebracht und alle Untersuchungen waren ok.Pure Einbildung?Hat jemand auch so was mal gehabt?Wie kann ich ihr helfen?Ich sag immer zu ihr du musst dich entspannen ,weil du bestimmt das wegen Stress bekommst,da sagt sie mir immer,dass sie gerade ueberhaupt nicht gestresst war und immer ,wenn ich anfange das zu sagen,dan nervt sie sich und dann hoere ich sofort auf.

Die Panikattacken Deiner Mutter wurden sicherlich im Krankenhaus auf Herzinfarkt und/oder Angina Pectoris untersucht. Wenn sich da nichts ergeben hat, ist das Herz Deiner Mutter also gesund. Das ist doch schon mal eine gute Nachricht.
Ich hoffe doch, daß Du Deiner Mutter trotzdem glaubst, daß sie Todesängste aussteht, wenn sie diese Attacken hat. Es ist wichtig, daß sie sich von Dir ernstgenommen fühlt. Sie "bildet sich nichts ein", sondern empfindet tatsächlich so dramatisch. Gern werden solche Beschwerden als "psychisch" abgetan. Ich kenne zwei Fälle, wo "Trennungsangst" der Auslöser war. Bei der einen wollte die Tochter, mit der sie lange zusammen gelebt hatte, ausziehen. Bei der anderen hatte der Mann die Biege gemacht. Oder Deine Mutter belastet etwas ganz anderes, was sie streßt, was sie aber nie als "Streß" bezeichnen würde (z. B. schwerer Kummer).
Aber es gibt auch noch organische Ursachen, die man ausschließen sollte, bevor man die Psyche bearbeitet. Hört sich jetzt abwegig an, aber Symptome, wie Deine Mutter sie hat, können auch vom Magen (!) kommen oder von einem Brustwirbel. Für letztere Möglichkeit empfehle ich, einen Osteopathen aufzusuchen.
Alles Gute!
Ja so kann man Panikattacken bescheiben. Ich hatte meine erste mit 27 J. es ist schon so wie deine Mutter das beschreibt. Früher gaben die Ärzte Beruhigungsmittel. Heute regen Ärzte Patienten eher an Sport zu machen evt. auf dem Trimmrad. Vielleicht solltest du mit deiner Mama mal zu einem Psychologen oder Psychiater gehen, da kann bei diesen Angstzuständen am Besten geholfen werden. Denn für den Menschen der eine Attacke hat ist das vollkommen real.

Also wenn du sagst das deine Mutter schon beim Arzt war, kann ich dir auch erzählen was bei mir war. Vor ein paar Jahren bin ich über mehrere Wochen nachts mit Akuter Atemnot aufgewacht. Alle Ärztliche Untersuchungen waren ohne Befund. Dann kam ich zu einem HNO der auch Homöopathie betrieb. Der hat mir Lachesis D12 Globoli 3x am Tag aufgeschrieben. Nach 3 Tagen hatte ich keine Beschwerden mehr. So bin ich zur Homöopathie gekommen. Ob das Mittel bei deiner Mutter hilft kann ich dir natürlich nicht Versprechen. Aber einen Versuch wäre es wert. Schaden tut´s ihr auf keinen Fall. LG Detlef
Woher und wie sollen wir die Gesundheit und Seelenlage deiner Mutter einschätzen. Das kann doch nur jemand, der ihr nahe steht, oder der Hausarzt, der solche Dinge lange studiert hat.
Also ,ich hab auch gefragt ,ob jemand so was auch mal hatte oder von anderen Leuten mitbekommen hat und ich erwarte natuerlich keine Diagnose oder so.
Vielleicht sollte sie mal zum Frauenarzt gehen. Stress, Probleme im Leben und auch Veranlagung kann zu verfrühten Wechseljahren führen. Meine Mutter hatte die ersten Anzeichen mit Mitte 30! Eben auch Panikattaken, kalter Schweiß, Atemnot, dazu Schlaflosigkeit, Schmerzempfindlichkeit. Heute steckt sie mitten drin und nimmt pflanzl. Mittel dagegen (Soja etc.). Es gibt auch Hormone, aber die sollte man so spät wie möglich nehmen. Und ignoriere niemals deine Mutter! Meine Mutter jammert viel, was sie nicht alles hat und wie schlecht es ihr geht. Ich höre mir alles geduldig an, tröste sie und schimpfe auch mit ihr, wenn sie nicht zum Arzt geht. Und sollte es wirklich die Psyche sein - immer zuhören und den Vorschlag "Psychologe" machen. Viel Erfolg!
Ignoriere es. Ich denke, das sind psychosomatische Störungen, wenn alle Untersuchungen ergebnislos waren. Gib ihr nen tictac und sag ihr, dass es hilft. Oder hol von einem Homöopathen Zuckerkügelchen oder Bachblüten. Die schaden nicht.
Unmöglich >:-/
Warum? Ist nur etwas hart ausgedrückt. Wenn die Mutter so weiter macht, verschreibt ihr der Doc sowas eh. Hab ich schon bei einigen, vor allem Älteren erlebt.
Na dann hoffe ich für dich, dass du nie irgendwelche Störungen bekommen wirst. Es ist das Schlimmste was es gibt, wenn man bei physischen oder psychischen Beschwerden von den Angehörigen und den Ärzten nicht ernst genommen wird!
WildeFee am 5. Juni 2007 19:16 Das ist nicht hart ausgedrückt, sondern komplett cool und unsensibel.
Der Doc wird ihr das sicher nicht verschreiben, wenn sie nicht beim Homöopathen ist. Der Doc verschreibt bei sowas in der Regel harte Psychopharmaka.
Und auch homöopathische Mittel und Bachblüten helfen nur, wenn man weiß, was man hat. Falsch angewendet können ebenfalls Nebenwirkungen auftreten. Also lass Ratschläge, die anderen nicht helfen sondern eher schaden. Wirklich! Dir wünsche ich das mal so behandelt zu werden, wenn es dir nicht gut geht "kopfschüttel"
WildeFee am 5. Juni 2007 19:11 Du hast keinen Schimmer.
Ich finde, solche Antworten gehören hier nicht her.
ja unmoeglich,so geht man doch nicht mit seine mutter um
OK. Ich dachte, die Leute hier wären helle genug um zu verstehen, was ich mit "tic-tac" meine. Ließ dir das hier mal durch:http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/hitec/magazin/91296/index.html Bevor sie sich einen jahrelangen Behandlungsmarathon antut, bei dem am Ende das selbe rauskommt. Das man dafür zu einem entsprechenden Doc muß, ist natürlich notwendig.
WildeFee am 5. Juni 2007 22:49 Ich schrieb es schon mal: DU hast keinen Schimmer.
Hallo, die meisten positiven Empfehlungen dieser Antworten kann ich nur bekräftigen. Ich bin kein Experte, weiss aber von einer Freundin, dass ihr dabei "Rescue" (Apotheke) sehr gut geholfen hat. Alles gute für die Zukunft
Also ich würde meine Mutter schnellstens zu einem Arzt schicken

Ja, ich kenn das. Und ich kenne auch eine Menge junger Menschen, die sowas haben, das ist nicht typisch ältere Menschen, wie Katzentatze das hier darstellen möchte.
Panik ist keine Einbildung, und sie kann sich in dem Moment auch nicht entspannen. Du kannst das Fenster aufmachen und ihr sagen, sie solle versuchen, tief durchzuatmen. Bei manchen hilft das ein kleines bisschen.
Mit Ärzten habe ich wenig gute Erfahrung in dem Bereich gemacht. Ich würde Deiner Mutter raten, es mit ERST mit Homöopathie und alternativen Methoden zu versuchen, ein Osteopath kann auch nicht schaden, im Gegenteil. Wenn das nicht helfen sollte, dann kann sie immer noch zum Psychiater.
Wenn sie nämlich erst Psychopharmaka nimmt und dann in Homöopathie einsteigen will, wirken die homöopathischen Mittel oft nicht mehr so gut.
Ob ein Psychologe ihr helfen kann, hängt von vielem ab, nicht jedem mit Panik hilft eine Gesprächstherapie. Vielen helfen auch Therapieformen wie Tanztherapie, körperbetonte Therapie u.ä. Viel Bewegung an frischer Luft, Vitamin B-Komplex! Letzteres hat mir ein wenig geholfen, die Abstände und die Heftigkeit reduziert.
Sie kann sich gern mal bei mir melden (email ist im Profil) zwecks Austausch.
Ich habe nie behauptet, das hätten nur Ältere. Ich sagte, ich habe das bei einigen, vor allem Älteren erlebt. Sie wurden jahrelang durchleuchtet und dann haben sie Placebos oder Bachblüten bekommen. Wenn das so rübergekommen ist, als wenn sowas humbug sei, tuts mir leid, aber gesagt habe ich sowas nie! Fakt ist aber auch, wenn man immer wieder auf diese Art von Anfällen eingeht, wird es nur schlimmer. (Grundlagen der Psychologie) Ich habe auch nie behauptet, dass Panikattaken reine Einbildung seien. Es ist ein in den Industrieländern weit verbreitetes "Krankheitsbild", das in der Regel mit Placebos, Bachblüten oder D12 Globoli(Rescue-Tropfen) behandelt wird. Das sind alles verschreibungsfreie "Medikamente", die bei sog. Befindlichkeitsstörungen eingesetzt werden, wozu dieses Krankheitsbild gehört. Sie kann nun also direkt zu einem Psychotherapeuten gehen oder sich noch jahrelang auf den Kopf stellen lassen.
WildeFee am 9. Juni 2007 19:52 Ich weiß nicht, woher Du Dein Pseudo-Wissen hast. Aus der Bild? Nicht mal in "Psychologie Heute" steht so ein Unsinn. Du erzählst was von Homöopathie und Bach-Blüten und wirfst doch schon gleich beides durcheinander (Zitat:"... Bachblüten oder D12 Globoli(Rescue-Tropfen)..." Globuli gibt man in der Homöopathie, Rescue Tropfen sind Bach-Blüten.
Panikattacken gehören NICHT zu Befindlichkeitsstörungen! Panikattacken können manchmal durch Stress ausgelöst werden, sind oft aber auch Symptome einer ausgewachsenen oder entstehenden psychischen Krankheit, Angststörung, Depression, Panikstörung o.a.
Es ist auch ein Irrtum, wenn Du meinst, dass Panikattacken in der Regel mit Placebos oder Bach-Blüten behandelt würden - ich hab 5 Jahre Psychiatrie-Erfahrung: es sind in der Regel harte Psychopharmaka, die gegeben werden. Vor allem von Ärzten. Aber das schrieb ich schon.
Vielleicht glaubst du ja denen hier. Oder haben die auch keine Ahnung? Unter "Beschwerdebild" sind die o.g. Symptome genauestens beschrieben. Und wenn du weiterließt, wirst du sehen, das diese Symptome u.a. mit Bachblüten & Co. behandelt wird. Psychopharmaka, wie du es beschreibst sind nur in großen Ausnahmefällen angeraten. http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/befindlichkeit.htm Und Menschen, die in Psychatrien unter starken Medikamenten stehen, haben andere Probleme
WildeFee am 12. Juni 2007 19:55 Es reicht Dir nicht, dass ich eine Menge Erfahrung habe mit dem Thema? Dann kann ich auch nichts machen. Für mich ist die Diskussion längst beendet.
Ich wünschte, es wäre so wie Du meinst, was die Psychopharmaka angeht.
Das in vielen Psychatrien die Patienten nur ruhiggestellt werden ist allgemein bekannt. Und genau das wollte ich der Mutter ersparen. Wenn du da negative Erfahrungen mit gemacht hast, tut es mir leid. Ich betreue seit über 15 Jahren junge Menschen mit starken psychosozialen Störungen, die fast alle mehr oder weniger regelmäßig Panikattaken haben, und in all den Jahren hat es nur einen Fall gegeben, wo eine Gabe von Psychopharmaka angebracht war. Und in allen Gesprächen mit Psychologen wird immer wieder gesagt: Nicht darauf eingehen, Pille schlucken lassen und wenns denn gar nicht besser wird, den Psychologen holen. (Ganz grob gesagt) Sie sollen ja schließlich lernen, mit ihren Attacken umzugehen, und das geht schlecht, wenn sie "lahmgelegt" werden.
Danke