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Gefahrlose Formulierung wg. Anzeigerei einer Nachbarin

gefragt von WilliPahl am 29.03.2009 um 3:47 Uhr

Wie dürfte ich einer anzeigenwütigen Nachbarin gegenüber formulieren, damit diese keinen Grund hat, mich wieder anzuzeigen bzw. ich mich strafbar mache? Dies als Beispiel: "Meines Erachtens sind Sie krank im Hirn" oder "Sie sind ja krank im Hirn". Diese Frau übersät nicht nur mich mit ihren verleumderischen Anzeigen , jetzt die 15.! , die ich alle widerlegen belegen konnte und mußte. Der Staatsanwalt und die Polizei sagt, sie müsse jeder Anzeige nachgehen. Aber die Frau nervt alle Nachbarn. Gibt es ein Mittel gegen solche Leute? z.B. Ich hatte mir ein neues Auto gekauft und bin an ihr vorbeigefahren. Anzeige bei der Polizei, ich hätte sie bedroht. us w usw.

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Recht x 35.050 Nachbarschaft x 186

atenga
beantwortet von atenga am 29. März 2009 04:26
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Das Problem hier liegt wohl darin, dass diese Dame nicht das sieht, was wirklich ist, sondern das, was sie zu sehen meint. Mit logischen Argumenten erreichtst du bei ihr garnichts, weil ihre Logik ganz anders funktioniert. Du kannst sagen oder schreiben was Du willst, es wird immer eine Möglichkeit geben, Dir das Wort im Mund umzudrehen. Diese Frau ist wirklich krank. Spar Deine Energie für andere Sachen als ihr Briefe zu schreiben die nicht das gewünschte bewirken. Das ist der einzige Rat, den ich Dir geben kann. Meistens kommen die Lösungen in so auswegslosen Situationen von ganz woanders, als Du sie erwartest! LG

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 04:42

Dk für Deine Anwort. Mein Mann sagt auch, "mußt nur warten". Es ist nur so fürchterlich, daß immer wieder gute Gespräche bei dem Thema "Nachbarin" landen. Dies "Loslassen" und sich mit positiven Dingen zu beschäftigen, kostet richtig Kraft.

Kommentar von 13caebc1b5b4c41b6c3808e82bc22c7bsmallatenga am 29. März 2009 05:00

Kenne das selbst sehr gut, aber es ist sinnlos, Energie zu investieren, damit "fütterst" Du das ganze. Oft genug hat sich gezeigt, dass sich diese Situationen rasant veränderten, ganz ohne mein Zutun, und zwar so extrem, dass mir die Leute fast schon leid taten. Und denk immer dran: Diese Frau ist wirklich krank,sie ist ein armes Schwein! LG


Volker13
beantwortet von Volker13 am 29. März 2009 04:11
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Gegenanzeigen führen hier zu gar nichts. Der Rat einer zu einer Widerklage ist sinnlos, weil man mit einer zivilrechtlichen Maßnahme gegen strafrechtliche Dinge nicht ankommt.

Auch eine Unterlassungsklage wird zu nichts führen.

Falsche Verdächtigung könnte hier das Stichwort sein.


Teddyle
beantwortet von Teddyle am 29. März 2009 10:59
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Du schreibst, dass diese Frau alle Nachbarn nervt. Habt Ihr Euch schon mal zusammen gesetzt und einen gemeinsamen Schlachtplan beraten? Hat die Frau Familie? (wahrscheinlich nicht, sonst könnte die ja nicht so sein) Aber vielleicht hat sie ja doch jemanden, den sie noch nicht vergrault hat, auf den sie vielleicht sogar hört. Dann wäre es angebracht, mit diesem Menschen Kontakt aufzunehmen. Eine Formulierung, die total unverfänglich ist, fällt mir spontan nicht ein. Ich könnte mir sogar denken, dass eine Einladung zu einer Tasse Kaffee eine weitere Anzeige wegen versuchten Giftmordes nach sich ziehen würde. Zum Arzt kann man sie ja gegen ihren Willen auch nicht schleppen. Hab ich ein Glück mit meinen Nachbarn!!!! Alles Gute wünscht Teddyle


anonym
beantwortet von uli67 am 29. März 2009 07:05
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Ist eigentlich Schade das man für so einen Mist so viel Energy aufwenden muss. Am Besten Sack drüber und die Frau verprügeln und ihr androhen wenn sie die Leute nicht in Frieden lässt wird das wieder kommen. Erinnert mich irgendwie an dem Film "The green mile".


fabielle
beantwortet von fabielle am 29. März 2009 04:06
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Frag Sie mal unter Zeugen, ob sie schon beim Arzt war (ist ja keine Beleidigung)- Rest kann sie sich ja dann denken, oder?;)


Paintybear
beantwortet von Paintybear am 29. März 2009 03:51
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Mach eine (oder mehrere) Gegenanzeigen wegen Rufmord (gibt es das Wort eigentlich noch?) und/oder Stalking.
In wenigen Wochen sehen wir euch dann im Fernsehen!

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 04:22

Diese Sendung mit den Nachbarstreitigkeiten habe ich auch schon gesehen, das ist so fürchterlich primitiv. Und was diese Nachbarin sich schon geleistet hat, wäre abendfüllendes Programm. Ich würde sie gern auf "leise Weise mundtot" machen. Aber wie kriegt man solche Leute zur Ruhe?


anonym
beantwortet von hoelderlin am 29. März 2009 03:49
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Gruselig. Bisserl altersparanoid vielleicht. Es gibt nichtbeleidigende Formulierungen, aber wie Du Deine Nachbarin beschreibst, glaube ich nicht, dass Du sie loswirst, schon gar nicht durch Reagieren.

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 03:58

Gerade meine Nichtbeachtung bringt sie jetzt aber auf immer "neue Erfindungen". Ich wollte nur wissen, wie die gefahrlose Formulierung wäre, falls mir doch mal die Nerven durchgehen. Mir wurde schon geraten mit Gegenklage. Habe aber überhaupt keine Lust, weil sie glaube ich nur darauf wartet. Ein Bekannter, Kinderpsychologe, bezeichnet dieses Verhalten als sogenannte "Hilfeschreie". Ich will aber möglichst Ruhe!

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 04:14

Bins nochmal: Dk für die Antwort. 1. die Frau ist ca. 40 J. Aber ich habe gleich mal unter Wikipedia geschaut, was "Paranoid" genau heist, man benutzt oft Wörter ohne ihre absolut genaue Beschreibung zu kennen. Ich war erstaunt, wie dieses "Krankheitsbild" auf diese Frau passt. Man muß nur fragen.

Kommentar von hoelderlin am 29. März 2009 04:17

Halte Dich lieber fern von Ausgetickten. Was man nicht heilen kann, muss man meiden. Lass Dich nicht provozieren. Zieh Dir ein dickes Nervenkostüm an. Am besten aus Tweed.

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 04:46

"Tweed" ich liebe Tweed! Drück mir den Daumen, daß ich das nicht vergesse mal.

Kommentar von hoelderlin am 29. März 2009 14:58

Es ist wichtig, sich bedeutende Botschaften in Spiegelschrift auf die Stirn tätowieren zu lassen. - Tweedkostüme gibt es in allen möglichen schmeichelnden Farben und kleidsamen Formen. Bitte halte GF auf dem Laufenden über die Erfolge.

Kommentar von WilliPahl am 29. März 2009 21:06

Ein kleiner Erfolg ist vielleicht da, Ihr RA hat mir mitteilen lassen, daß er sie nicht mehr vertritt!

Kommentar von hoelderlin am 29. März 2009 23:50

Super! DH! :-)


anonym
beantwortet von wiele am 29. März 2009 09:31
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Geh ihr aus dem Weg und "Lass die Nachbarn reden...".
Klar ist es nervig, wenn dauernd irgendwelchen Anzeigen nachgegangen wird. Aber wenn Du möglichst wenig Kontakt mit ihr hast, fallen ihr vielleicht auch weniger Anzeigen ein.
Eine andere Variante wäre die Flucht nach vorne (wobei ich nicht weiß, ob das in dem Falle was bringt):
Unterhalte Dich nett mit ihr. Hör Dir mal an, was sie so erzählt, vielleicht sogar mal gemeinsam Kaffee trinken?
Wenn sie merkt, dass Du ihr gar nichts tust, sondern nett bist, dann lässt sie das mit den Anzeigen vielleicht auch.
Gruß wiele


badboybike
beantwortet von badboybike am 29. März 2009 07:53
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Vielleicht hilft mal ein 4-Augen-Gespräch (kann nicht nachgewiesen werden zwecks Mangel an Zeugen) in dem du ihr wie beiläufig eröffnest dass du ihr demnächst den zarten Schwanenhals umdrehst, wenn die Anzeigen nicht aufhören. Sowas wirkt immer! Wenn die sieht dass du noch kranker im Hirn bist als sie (nicht falsch verstehen; du musst nur so tun als ob)


anonym
beantwortet von autsch31 am 29. März 2009 07:00
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Schwierige Situation. Wie lange besteht der Ärger? Bist du oder sie neu in der Nachbarschaft? Lebt sie allein? Nach deiner Schilderung sieht es sehr nach einer seelischen Erkrankung aus und das bedeutet, dass du keinen logischen Zugang zu ihr finden kannst. Bei 15 Anzeigen ohne Grund ist das möglicherweise Irreführung der Justiz. Frag mal einen Polizeibeamten wie er das sieht. Wenn für sie die Gefahr der körperlichen oder geistigen Verwahrlosung besteht, könntest du sie dem Sozialienst oder dem Amtsarzt melden. Oder bei Heilsarmee, Gemeindepflege, Caritas etc. nachfragen.

Die Frau braucht sicher Kontakt und betreuende Hilfe. Frag mal sie oder andere Nachbarn welche religiöse Basis sie hat. Dann könntest du auch den passenden Pfarrer oder Angehörige der religiösen Gemeinschaft informieren und bitten sie zu besuchen.

Aussagen wie "krank im Hirn" helfen weder dir noch ihr und würden den Konflikt nur anheizen. Besser ist , wenn du alles so formulierst, dass du Hilfe für dich und für sie suchst und alles was beleidigend oder abwertend klingt grundsätzlich vermeidest. Du hast bis jetzt viel durchgemacht, ich hoffe du findest bald Unterstützung.


anonym
beantwortet von VerkehrsKai am 29. März 2009 04:11
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Gegenanzeige wegen Rufmord oder übler Nachrede...


LaurenzDO
beantwortet von LaurenzDO am 29. März 2009 03:48
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vergiss es....pillepalle !


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