Gefahr KLIMAWANDEL!?

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15 Antworten

Klimawandel als solchen gibt es, seit die Erde vor etwas über vier Milliarden Jahren eine Atmosphäre bekam und sich "Wetter" bilden konnte.

Der natürliche Klimawandel vollzieht sich dabei üblicherweise im Verlauf von Jahrzehntausenden und Jahrmillionen.Die gegenwärtige, von Menschen vorwiegend durch Verbrennen fossiler Brennstoffe und der Freisetzung von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung, und der daraus folgende zuätzliche und beschleunigte anthropogene Klimawandel vollzieht sich dagegen deutlich schneller in Jahrzehnten und Jahrhunderten.

Als wichtigste Folge wird es global wärmer - allerdings nicht überall gleich stark und gleich schnell. So erwärmt sich z.B die Arktis vielfach stärker als der Durchschnitt. Die globale Erwärmung setzt auch nicht die üblichen Wetterschwankungen ausser Kraft: es wird weiterhin auch mal kalte Jahre geben. (Kalt allerdings dann im Vergleich zu den jeweils vorhergehenden Jahren  https://xkcd.com/1321/ :-)

Durch diese Erwärmung steigt der Meeresspiegel: einmal durch die Ausdehnung des wärmer werdenden Wassers, zum anderen durch das
Abschmelzen von Gletschern, und der Eisschilde der Westantarktis, der
antarktische Halbinsel und vor allem Grönlands - und dieser Anstieg
endet leider nicht 2100, sondern wird noch viele Jahrhunderte weitergehen. http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/meeresspiegel-ueber-die-jahrtausende/

Durch die wärmeren Temperaturen kann auch mehr Wasserdampf in der Atmosphäre aufgenommen werde - bisher etwa 4% zusätzlich.
Dieses Wasser erhöht die Regenfälle dort, wo es bereits viel regnet.

Gleichzeitig verdunstet durch die höheren Temperaturen mehr Wasser von der Erdoberfläche - dort wo es trocken ist, wird es noch trockener. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/D%C3%BCrren

In der wärmeren Atmosphäre ist auch mehr latente Energie enthalten - Unwetter werden stärker.

Durch die geringeren Temperaturunterschiede zwischen Arktis und Äquator verändert sich der Jetstream-Gürtel, was zu häufigeren Blockade-Wetterlagen und dadurch entweder längeren Hitzewellen oder Dauerrregen mit Überschwemmungen führen kann. http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/extremwetter-durch-planetare-wellen/

Aufgrund dessen steigen die Zahlen von Extremwetterereignissen an - mehr Überschwemmungen, mehr Dürren, stärkere Stürme: http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/werden-tropenstuerme-schlimmer/

Diese Zunahme an Extremwetterereignissen lässt sich sowohl global als auch in Deutschland belegen.

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Kommentar von Kajawizu
16.10.2016, 18:52

Diese Zunahme an Extremwetterereignissen lässt sich sowohl global als auch in Deutschland belegen.

Also nicht nur ein Phänomen von steigender Reportage und Dokumentalisierung weltweit, sondern real stärker frequentierten und heftigeren Extremwetterereignisse?

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Bloße Meinungen sind ziemlich uninterssant, was zählt sind hingegen Erkenntisse. Diese sind in etwa die:

  • es wird eine allgemeine Erwärmung geben
  • die Zahl der wirbelstürme nimmt zu, ebensdo deren Stärke
  • das arktische und antarktische Eis wird abschmelzen, der Meeresspiegel ansteigen - einige flache Inseln werden demnächst verschwinden
  • Wüsten und Steppen werden sich vergrößern
  • unsere Winter hierzulande werden milder ausfallen
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Kommentar von MarkusGenervt
01.10.2016, 23:47
  • Ernteausfälle
  • Insekten-Plagen
  • Pandemien
  • Feuersbrünste – noch mehr
  • Artensterben

Ach, das ist auch ein interessantes Thema. Nehmen wir nur mal eine einzige Art: den Hai.

Durch verschiedene Faktoren gibt es inzwischen richtig wenig Haie.

"Hey, um so besser! Dann gibt es auch nicht mehr so viele Attacken!"

Jap, ließt Du weiter:

Dank der fehlenden Haie vor Südafrika, gibt es eine Explosion der Seehundpopulation, welche durch ihre enorme Anzahl inzwischen keine Nahrung mehr findet, den Fischern noch die Grundlage weg fängt und jetzt bereits massenweise Seehunde verhungern.

Dank der fehlenden Haie am Great Barrier Reef, konnten sich die Riff-Fische explosionsartig vermehren und haben inzwischen ein Drittel der Korallen weg gefressen. Dennoch sind sie verhungert und das Riff ist jetzt so gut wie tot.

Durch die vermehrte Bindung des atmosphärischen CO₂ in die Ozeane, bildet sich Kohlensäure, welche den Kalk der Korallenriffe zerstört.

Durch die Zerstörung de Great Barrier Reefs verändern sich die ozeanischen Ströme, welche dadurch wieder die atmosphärischen Ströme beeinflussen und verändern.

Die Folgen kann niemand abschätzen. Es können vermehrte Hurrikanes und Taifune auftreten, die Wüsten können sich vergrößern und es kann sogar passieren, dass die Jetstreams beeinflusst werden. Wer damit nichts anfangen kann, muss sich einfach mal dazu informieren. DAS möchte ich hier nicht ausmalen.

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Kommentar von watchman
03.10.2016, 07:48

Rückgang Permafrost > Felsstürze

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Die Menschheit wird es wohl kaum überleben. Im Netz gibt es so eine Grafik (Diagramm) wo man den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre sieht. Das sind Messdaten von Hawaii und die sollen einigermaßen den welt weiten Anstieg zeigen. Aber da sieht man gar nix, dass der Anstieg irgendwie nun ein bisschen langsamer geht oder rückläufig wäre.

Aber der Hauptpunkt sind meiner Meinung nach die Methanvorkommen in den Permafrostböden, die nun durch die Erwärmung langsam freigesetzt werden. Das ist ein sich selbst beschleunigender Teufelskreis, der nicht mehr zu stoppen ist, selbst wenn der Mensch von heute auf morgen alle Treibhausgas-Emmissionen auf Null fahren würde.

Der Teufelskreis geht so: Methan ist ein starkes Treibhausgas, folglich erwärmt sich die Atmosphäre. Erwärmt sich die Atmosphäre, erwärmt sich der Permafrostboden. Erwärmt sich der Permafrostboden wird mehr Methan freigesetzt. Wird mehr Methan freigesetzt erwärmt sich die Atmosphäre stärker. Usw., usw..

Wenn sich als Folge dieses Vorgangs auch noch die Meere immer mehr erwärmen, werden riesen große Lagerstätten von Methangashydraten in der Tiefsee in die Atmosphäre ausgasen. Dann wird es irgendwann so warm auf der Erde, dass es heißt, aidios muchachos.

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Kann sehr Unangenehm für uns werden.. ZB. der Anstieg des Meeresspiegels und seine Folgen. Du solltest dir mal ein paar Dokus dazu anschauen

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Heraklit: Panta rhei - alles ändert sich. Der Blick in die Erdgeschichte zeigt: Klimawandel ist das Normalste der Welt. Es gab ihn immer und auch schon, als sich noch keine Menschen auf der Erde ausgetobt haben. Darum ist eine generelle Abwehrhaltung verfehlt. Sinnvoller ist die Frage, ob eine Tendenz der Entwicklung des Klimas festgestellt werden kann (z.B. Erwärmungsphase) und welche Folgen das haben kann. Dazu stellen sich dann zwei Fragen: Wie können wir prophylaktisch als Gesellschaften darauf reagieren und gibt es an der Entwicklung einen Anteil, der durch unsere Lebensweise mitgeprägt wird. Die Diskussion darüber ist nicht einfach, da Ideologie eine große Rolle spielt und dahinter versteckt Spiele der Macht.

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Kommentar von Geraldianer
02.10.2016, 09:54

Die Diskussion darüber ist nicht einfach, da Ideologie eine große Rolle spielt und dahinter versteckt Spiele der Macht.

Es kommt jetzt vielleicht überraschend. Aber seit Heraklit hat die Menschheit sowas wie eine Klima-Wissenschaft entwickelt. Und die Forscher auf diesen Gebiet sind sich über den durch den Menschen verursachten Wandel einig.

Es gibt lediglich von Energiekonzernen finanzierte Lobby-Projekte wie in Deutschland die EIKE. Die verbreiten dann tatsächlich Ideologie und keine Wissenschaft.

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Er ist schon da aber bis er richtig so ausatet sind wir alle schon längst Tod.Ich finde wir können alle etwas dagegen tun aber nicht vehindern somder nur verlangsamt falls er erstaml behindert wird würden wir alle ebenfalls Tod sein.

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Wie sollen die Experten das Klima der nächsten Jahre vorher sagen wenn sie es nicht mal für die nächsten drei Tage schaffen. Ich finde es gibt auch vorteile es können Pflanzen bei uns wachsen die früher nicht gingen man muss sich einfach anpassen.

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Vorweg eine Erderwärmung, ist nicht wegzudiskutieren.

Jedoch ist der Klimawandel eines der geringsten Problem die unser Ökologie überhaupt aufweist. Auch darf man nicht vergessen, das dies Thema viel zu umfangreich ist, um es hier in einer kurzen Antwort zusammenzufassen.

Die größten Probleme die ich sehe sind Landerosion, Giftstoffe und Chemische begleit Stoffe. Dabei gilt ein in der Natur freigesetzter Stoff, wirkt  wenn überhaupt, nur recht Lokal begrenzt unmittelbar. Die meisten Stoffe reichern sich über Jahrzehnte im Erdreich oder in den Weltmeeren an, bis sie mit einen schlag extreme Auswirkungen zeigen. Hier können Verzögerungen, von einen halben Jahrhundert durchaus die regel sein. 

Bei Giftstoffen gilt die schädliche Wirkung steigt massiv an, da es sich oft um Stoffe handelt, welche in der Natur keine Natürlichen vorkommen besitzen, und somit auch nicht, oder nur sehr bedingt, abgebaut werden. 

Hinzu kommen Stoffe die in verschiedenen Materialien gebunden sind aber durch Erosion und Bakterien freigesetzt werden, was zu einer zusätzlichen Verzögerung führen kann, bis Zersetzungsprodukte oder aktive enthaltene Substanzen, Wirkung zeigen. Zum Beispiel, Kunststoffe und die darin erhaltene, und bei Zersetzung freigesetzten Hormonaktiven Stoffe. 

Die fortschreitende Landerosion ist jedoch dass größte übel, welche ganze Landstriche in unfruchtbare Regionen verwandelt, die ohne Kunstdünger Einsatz vollkommen veröden würden. Nährstoffe die normalerweise in Pflanzen und Gestein gebunden werden, werden immer schneller ausgewaschen und landen so in den Weltmeeren, wo sie wiederum Algen Wachstum begünstigen.

Die folgen sind dramatisch, und meist irreparabel.

Hinzukommen eine reihe Stoffe die nur indirekt schädliche Wirkungen zeigen, wie zum Beispiel Aromaten jeder Art, welche auf die Wahrnehmung in der Pflanzen und Tierwelt langfristig starke Auswirkungen ausüben. 

Die Klimaerwärmung ist nicht immer ganz unbeteiligt, oder ist gar die natürliche folge dieser Schäden, jedoch allein Treibhausgase dafür verantwortlich zu machen ist Naiv. Viele Faktoren werden durch eine Erwärmung, oder der vermehrten Erosion zu der sie führt, noch exponentiell verstärkt. 

Aber wenn wir schon über Klimaerwärmung und Treibhausgase reden, warum ist der größte Verursacher die Viehhaltung immer noch ein Tabuthema?

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Wie ist Ihre Meinung zum Klimawandel?

Was eine dumme Frage...

Kennst du einen Menschen, der den Klimawandel an sich gut findet?

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Kommentar von Kajawizu
01.10.2016, 23:04

Keine dumme Frage eine dumme Antwort. Es kommt auf den Grad der Veränderung an, ein geringer Anstieg könnte für manche gut sein, um einen milden Winter zu haben, ein großer Anstieg wiederrum ist allgemein für die Menschheit negativ.

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51% des Klimawandels wird durch die Massentierhaltung und alles was damit verbunden ist, ausgelöst. Das ist mehr als alle Autos, Schiffe, Flugzeuge,etc. zusammen. Wenn einem das Wohl der Erde am Herzen liegt, sollte man sich zu diesem Thema mal ein bisschen genauer informieren.

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Kommentar von Kajawizu
01.10.2016, 22:59

Vegane Lifestyle eine Lösung?

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Das Klima ändert sich, hat sich immer geändert, und wird sich immer ändern. Der Mensch mag darauf einen gewissen Einfluß haben, dass die Erderwärmung schneller voranschreitet, als sie es sonst täte, aber im Großen und Ganzen wechseln sich Eiszeit und wärmere Perioden ab, ob uns das passt oder nicht.

Der Versuch des Menschen, da gegenzusteuern, wird keinen substanziellen Einfluß auf den Lauf der Dinge haben -egal in welche Richtung.

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Passiert, lässt sich nicht mehr aufhalten und zukünftige Generationen werden darunter zu Leiden haben. Aber wir hatten 300 Jahre lang ne recht gute Zeit :)

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Das Positive für Deutschland:

- wärmere Winter, weniger Heizkosten

- längere Vegetationsperioden für die Landwirtschaft

Negativ:

Hamburg, Bremen und große Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern saufen ab, weil der Meeresspiegel ansteigt.

Das werden viele von uns noch erleben. Dagegen sind die Finanzkrise, Griechenland und die Flüchtlingskrise ein Kindergeburtstag.

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Für mich ist der Klimawandel unerheblich, da ich in absehbarer Zeit sowieso sterben werde.

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Kommentar von Kajawizu
01.10.2016, 22:55

Nächstenliebe und Verantwortung?

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Kommentar von MarkusGenervt
01.10.2016, 22:59

Meinst Du, dass Du in den nächsten 10 Jahren sterben wirst?

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Zum Klimawandel habe ich keine Meinung – aber Wissen.

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Kommentar von Kajawizu
01.10.2016, 22:53

aha und welches vermeintliche wissen?

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