Gedicht "schweigende Vögel"?

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3 Antworten

Vermutlich meinst du Goethe, der die erste Fassung von "Über allen Gipfeln ist Ruh" (bereits im 18.Jh. = 1783)  auf die Wand des auf dem Kickelhahn stehenden Bretterhäuschens geschrieben hat. Dort hieß es: "Es schweigen die Vöglein im Walde...".

In seine Werkausgabe hat er 1815 das Gedicht in dieser Form aufgenommen: "Die Vögelein schweigen im Walde..."

http://www.goethezeitportal.de/wissen/topographische-ansichten/orte-und-zeiten-in-goethes-leben-kickelhahn.html

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Nur eine Vermutung - könnte es sich um Heinrich Heine handeln, der über die Novelle Der Runenberg von Ludwig Tieck schrieb - ?

Der Leser fühlt sich da wie in einem verzauberten Walde; er hört die unterirdischen Quellen melodisch rauschen; er glaubt manchmal im Geflüster der Bäume seinen eigenen Namen zu vernehmen; die breitblättrigen Schlingpflanzen umstricken manchmal beängstigend seinen Fuß; wildfremde Wunderblumen schauen ihn an mit ihren bunten sehnsüchtigen Augen; unsichtbare Lippen küssen seine Wangen mit neckender Zärtlichkeit; hohe Pilze wie goldne Glocken wachsen klingend empor am Fuße der Bäume; große schweigende Vögel wiegen sich auf den Zweigen und nicken herab mit ihren klugen, langen Schnäbeln; alles atmet, alles lauscht, alles ist schauernd erwartungsvoll....

http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-romantische-schule-367/4

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