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Gedicht interpretieren

gefragt von Ahmed1994 am 30.04.2009 um 15:24 Uhr

Ich muss als Hausaufgabe in Deutsch ein Gedicht interpretieren,und sitze seit einer halben Stunde da und mir fällt echt nix ein,verstehe keinen einzigen Vers. Könnte mir jemand helfen,ich will auch nich meine Hausaufgabe jemandem machen lassen,aber ich kapiere echt nix. Hier das Gedicht:

Vom Ich zum Wir. Von Heinrich Annacker. Einst schien das Ich der Angelpunkt der Welt, uund alles drehte sich um seine Leiden. Doch mählich kam erkennendes Bescheiden und hat den Blick aufs Ganze umgestellt. Nun fügt das Ich dem großen Wir sich ein und wird zum kleinen Rad an der Maschine. Nicht, ob es lebe - ob es willig diene, bestimmt den Wert von seinem eignen Sein!

Ich bedanke mich schonmal im vorraus für Antworten und hoffe,dass mir jemand helfen kann.


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LaurenzDO
beantwortet von LaurenzDO am 30. April 2009 15:29
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ein mensch ohne erfahrung hält sich oft für den mittelpunkt des ganzen.....durch reife und erfahrung sollte jeder im laufe seines lebens erkennen das er nur ein kleines rädchen im großen getriebe darstellt.


anonym
beantwortet von Megaira am 30. April 2009 15:25
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Das Ich ist er bzw die ego perspektive.

Kommentar von Ahmed1994 am 30. April 2009 15:26

?

Kommentar von Megaira am 30. April 2009 15:27

Stell dir vor das 'ich' in diesem gedicht bist du und das wir ist der rest der menschheit.


Rytael
beantwortet von Rytael am 30. April 2009 15:25
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Ist doch einfach, versuch doch mal zu verstehen was er damit meint, bzw. schau was du darin verstehst, eine Interpretation ist selten "falsch".

Kommentar von Ahmed1994 am 30. April 2009 15:26

ich versteh es aber nicht und bin in deutsch nich grad der hellste...

Kommentar von A2b5566102a582b95e48e53507a80e20smallRytael am 30. April 2009 15:33

dann versuch es zu verstehen, die Hausaufgaben sollen DICH etwas lehren und nicht UNSER altes Wissen auffrischen..^^


Slarty
beantwortet von Slarty am 30. April 2009 15:28
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Mein erster Eindruck: kleines Kind (sehr Ich-bezogen) wächst zum Arbeiter und damit zum "Rädchen im System" heran (wo die Stechuhr das Leben bestimmt und nicht mehr die eigenen Wünsche). Und über diese Erkenntnis grämt sich der Autor nun. Also "ach, wie war es früher schön als Kind"...

Würde auch gut zur Thematik des morgigen Tags der Arbeit passen...


baer1
beantwortet von baer1 am 30. April 2009 15:29
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Als er das Ego noch in den Vordergrund stellte,verursachte es all die Leiden,die er später,als er das grosse Ganze sah nicht mehr bemerkte.Als wir nimmt er sich nicht mehr so wichtig.


valentine41
beantwortet von valentine41 am 30. April 2009 15:31
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Vielleicht so: Ein Kind nimmt zuerst, sagen wir bis zur Pupertät, nur sich selber wahr und nimmt sich wichtig. Mit der Zeit merkt man, dass man nur in der Gesellschaft zusammen leben kann, wenn man sich einfügt und nur als Gesellschaft kann die Menschheit bestehen.


anonym
beantwortet von n1979b am 30. April 2009 15:32
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Ich denke es hat etwas mit "über den Tellerrand schauen" zu tun. Das ICH ist egostisch, Einzelgänger. Allmählich hat er gelernt, auf das ganze zu achten, auf das WIR und erkannt, daß im Vergleich dazu, daß ICH nur ein kleiner Teil vom ganzen (kleines Rad an der Maschine) ist. Es kommt auf das Miteinander an. Das leben oder dienen eines einzelnen bestimmt nicht seinen Wert!

Kann auch ne' absolute Fehlinterpretation sein. Nur meine ersten Eindrücke!!!


Tebby
beantwortet von Tebby am 30. April 2009 15:34
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Vielleicht hilft es dir, wenn du weißt was Heinrich Annacker früher gemacht hat: Er hat früher Marschlieder für die H- J (wird hier nicht erlaubt es auszuschreiben) geschrieben und in seinen Liedern betonte Anacker die totale Ausrichtung auf die Autorität Hitlers.

Vielleicht hilft das dir ja ein wenig bei deiner Interpretation.

Kommentar von Cf06927cbe4f341359875878cc8cc3e6smallSlarty am 30. April 2009 15:39

Wow - extrem interessante Information! Die sollte man tatsächlich haben, weil sich das ganze damit echt GÄNZLICH anders liest...


krizekrazi
beantwortet von krizekrazi am 30. April 2009 15:34
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ganz einfach, versuch einfach durch natürliche Hebungen und bewuster Aussprache eine Spannung zu erzeugen. Komma, Punkte unbedingt mit einbeziehen. glaub mir es funktioniert. Habe öfters schon eine Lesung in der Öffentlichkeit erfolgreich absolviert. Lade Freunde ein und versuche von denen dann ein entsprechens Feedpack zu erhalten


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