Frage von fthee, 117

Gedankenaustausch über den Tod?

Hi zusammen, Aus irgendeiner Laune heraus bin ich nachdenklich geworden und wüsste gerne, was ihr über das Thema Tod so denkt.... Was ist schlimm am Tod? Hier sind meine Gedanken dazu... Wenn wer zeit und Lust hat, kann er sich das mal durchlesen, wenn nicht, würde ich mich trotzdem über eure Meinungen freuen... :) Ich glaube, dass der Tod eigentlich etwas Gutes ist.  Denn wenn man aus dieser Welt austritt, kommt man zu Gott und man erfährt das gesamte Heil und es geht einem gut. Jedoch genieße ich das Leben so lange ich kann und darf, denn es ist wunderschön. :) Die einzigen, für die der Tod schlecht ist, sind die "Überlebenden", da sie nun von der Verstorbenen Person getrennt sind. Aber: Ich persönlich halte es für wiedersprüchlich um einen Verstorbenen Menschen zu trauern, sondern würde viel lieber mich mit ihm freuen, dass es ihm sowohl besser geht, als auch dass er Gott gegenüberstehen darf. Deshalb sollten Beerdigungen - meiner Meinung nach - in Feste und Feiern mit Musik umgewandelt werden, zu denen man gerne hingeht um sich mit den anderen Gästen über die positiven Erinnerungen an den Verstorbenen auszutauschen; um zu feiern; um Spaß zu haben und das Leben zu genießen. Das wünsche ich mir auch für meine Beerdigung  (die hoffentlich noch in weiter Zukunft liegt...). ;) Aber auch wenn ich mein Leben schön und gut finde, bin ich auch gespannt, was der Tod zu bieten hat. Es wird eine /bzw. DIE aufregendste und spannendste Reise meines Lebens werden (mit Ausnahme des Lebens an sich, da dieses natürlich auch sehr interessant ist). Deshalb blicke ich voller Zuversicht auf die Zukunft. Und wegen Himmel und Hölle sollte man sich nicht zu sehr sorgen machen, denn: die Hölle ist einfach der Ort, an dem Gott nicht ist. Es ist der Ort der völligen Gottesferne und man kann sich bewusst dafür (für Gott) oder bewusst dagegen (gegen Gott) entscheiden. Deshalb wird jeder, der an Gott glaubt oder sich nicht vollständig von Gott abwendet, in den Himmel kommen. (Bin Christ nur mal so am Rande ... ) ;-)

Antwort
von pingu72, 32

Ich finde deine Sichtweise echt gut, allein schon weil es dir die Angst vor dem Tod nimmt. Viele Menschen haben große Angst und machen sich schon in jungen Jahren regelrecht fertig. 

Allerdings kann ich mich nicht immer für eine verstorbene Person freuen. Klar, wenn jemand stirbt der schwer krank war und sogar unter Schmerzen litt ist es eine Erlösung, und dann bin ich auch froh dass die Person es hinter sich hat. Aber viele sterben leider viel zu früh zB durch einen Unfall und ähnliches, und die waren glücklich und haben das Leben geliebt und genossen... wie soll man sich da freuen und feiern? Und du hast natürlich Recht: für die Hinterbliebenen ist es der Horror! Für die Toten nicht...

Ich persönlich bin nicht gläubig, ich mache mir ehrlich gesagt keine Gedanken darüber ob es einen Gott gibt oder nicht, ob ich in den Himmel komme usw. Ich lebe mein Leben solange ich darf, was danach kommt werde ich dann schon erfahren....

Kommentar von fthee ,

Ich stimme dir voll und ganz zu.... ;)

Antwort
von lewei90, 9

Also, erstmal vorweg: Ich bin nicht religiös. Die Frage, ob ich nun Gott nach meinem Tod treffe oder nicht, interessiert mich eher weniger. Auch, ob nun Allah, Gott oder wer/was auch immer tatsächlich existiert, kann und will ich an dieser Stelle nicht beantworten.

Der Tod an sich macht mir persönlich keine Angst, eher schon das Sterben. Also der Vorgang, der zum Tod führt. Es könnte sein, dass ich unter Qualen und Schmerzen sterben muss. Dieser Gedanke macht mir Sorgen. Oder, dass ich zu einer Zeit sterbe, wenn es gerade erst richtig losgeht mit dem Leben/einer neuen Lebensphase. 

Ich kann verstehen, dass viele Menschen Angst vor dem Tod haben. Denn der Tod ist quasi eine Reise ins Ungewisse. Man weiß nicht genau, was auf einen zukommt. Das macht vielen Leuten eben Angst. 

Ich denke, dass man nach dem Tod eben einfach weg ist. Weg im Sinne von "nicht anwesend". Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass die sogenannte Seele "weiterlebt", irgendwohin geht. Nur wohin? Das frage ich mich manchmal. Ich glaube, dass es sowas wie die Seele tatsächlich gibt und das Tiere sie genauso besitzen wie wir Menschen. Was genau das ist, weiß ich nicht und auch nicht, wo sie sitzt (Herz, Gehirn, überall?). Aber ein Mensch (und auch ein Tier) ist mehr als nur sein Körper. Es gibt ja auch noch die Persönlichkeit, das was einen erst ausmacht. 

Manchmal denke ich, dass man sozusagen einfach den "Aggregatzustand" wechselt, wenn man stirbt, wenn die Seele den Körper verlässt. Also sozusagen von fest/flüssig zu gasförmig. Dann stelle ich mir weiter die Frage, ob die "Seele" ohne den Körper existieren kann. Vielleicht ist sie nur ein Haufen Moleküle/Atome, die außerhalb des Körpers auseinander fallen, einzeln in der Gegend rumfliegen, wie winzige Staubkörner. Vielleicht können sie sich dann mit anderen "Seelenmolekülen" wieder ganz neu zusammensetzen und in einen "neuen" Körper (biologische Masse, nichts Weiter!) gelangen. Wenn das alle so wäre, gäbe es dann einen Unterschied zwischen "menschlichen" und "tierischen" Seelen?

Das klingt vielleicht alles etwas abgefahren, aber diese Gedanken habe ich mir tatsächlich schon mal gemacht. Was mich auch beschäftigt, ist die Tatsache, dass nichts auf dieser Welt wirklich verschwindet. Es ändert alles seinen Zustand, aber nichts kann einfach verschwinden. Das müsste dann auch für tote Körper gelten.

Antwort
von xMirage95, 59

Ich finde du hast eine sehr schöne Sichtweise auf das Thema.

Ich bin ein absolut unreligiöser Mensch und glaube, dass nach dem Tod einfach Schluss ist. Wir sind dann tot, Ende. Unser Körper wird wieder Teil dieser Erde, alles ist ein Kreislauf, aber unsere Persönlichkeit, unsere Empfindungen, unser Ich wird verschwinden. Am Anfang werden uns Menschen in Erinnerungen behalten, aber auch da ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir vergessen werden.

Wie viele Menschen haben sich diese Frage wohl schon vor hunderten Jahren gestellt? Und an wie viele denken wir? Wie oft denkt irgendwer über etwas nach, was längst vergangen ist, was wir gar nicht kennen?

Der Tod ist für mich einfach was Natürliches. Es ist Teil unserer Natur. Es ist nur tragisch, wenn wir ein Individuum betrachten, was verloren geht. In der Gesamtheit gesehen ist es etwas traurig-schönes Zugleich, weil es ein rotierendes System ist, und nur dadurch können sich Dinge weiterentwickeln.

Ein sehr süßes Buch zu dem Thema ist "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens". :)

Kommentar von fthee ,

:-) Ja, das Buch habe ich auch schon gelesen...

Antwort
von JanfoxDE, 18

Meine Gedanken über den Tod, ich habe oft darüber nachgedacht und das ist mein Schlussstrich:

Du lebst einmal, danach stirbst du (ohne Gegenmaßnahmen wie die Kyronik) 

Du wirst nicht mehr existieren. Du bist quasi dann in dem Status, den du vor dem Geburt warst - nicht existierend. Nein, selbst das beschreibt es nicht, denn das würde dann sagen, das du wieder leben könntest als Spermien. Also: Wie vor der Geburt + du bist kein Spermien.

Jetzt liegt nur noch Vermutung, was kurz vor dem Tod passiert, wenn man natürlich stirbt. Gibt es noch irgendeine Reaktion, bevor unser Gehirn sich selbst ausschaltet? Oder tut es das überhaupt? Verliert eventuell nicht einfach die Kontrolle, über die Körperfunktion zu steuern, das die Organe weitergehen für ihn und stirbt dann einfach wegen Verlust der Rohstoffe?

Was passiert, wenn das Gehirn merkt, das in wenigen Sekunden die letzte Energie erlischt? Passiert eventuell etwas, das unser Bewusstsein transportiert? Oder löscht es sich wirklich aus? Nach momentanen Stand liegt es klar auf der Hand: Dein Gehirn löscht alles, auch deine Persönlichkeit. Immerhin sind Menschen auch nicht mehr sich selbst, wenn wir eine gewisse Stelle im Gehirn aufschneiden. Das muss einfach bedeuteten, das alles, was wir sind, im Gehirn liegt. 

Oh... eigentlich möchte ich ja nicht sagen das ich Atheist bin, weil man eigentlich keinen Namen haben sollte, nur weil man Logisch denkt.

Oh, das hört sich deprimiert an und du willst das nicht?

Dann ,,glaub" nicht an Gott, sondern tue damit was, das wir 

A: Unser Gehirn in einer virtuellen Gegend reintransportieren können 

oder 

B: Das wir für immer leben können. Sei es durch Körpertausch oder eine Modifizierung der DNA.

Kommentar von fthee ,

@vorschlag A: das wäre ja vlt. möglich, aber das Ergebnis wären nicht wir selbst, sondern nur ein Abbild unserer Gedanken. und da wir uns weiterentwickeln und auch unlogische Gefühle wie z.B. gleichzeitig liebe und Hass zu einer Person fühlen können, kann das nicht vollständig funktionieren. Interessanter Film dazu ist "Transzendent". @vorschlag b: dass wir für immer lebe könnten klingt verlockend schön - aber: wir haben schon jetzt ein Problem mit der zu großen Anzahl an Menschen auf der Erde im Vergleich zu den resourcen, weshalb das längere leben dann sehr unangenehm werden würde, da z.B. Hungersnöte häufiger werden würden, ausserdem Platzmangel und viel zu wenigen Ressourcen.... interessanter Film/buch zu dieser Thematik bzw. zu einer Lösung der Probleme ist "Inferno" von dan brown, der bald ins Kino kommt ;)

Antwort
von Elfi96, 56

Ich bin katholisch erzogen, glaube an Gott, aber stehe dem 'Bodenpersonal ' durch negative Erfahrungen eher skeptisch gegenüber.

Ich selbst liebe mein Leben, aber freue mich auch auf meinen Tod, denn ich glaube, dass ich dann die Seelen der Menschen wiederfinden kann, die schon vorausgegangen sind. (Der Mensch meines Lebens ist vor 15 Jahren freiwillig in den Tod gegangen). 

Ich weiß, dass es verrückt klingt, aber die Liebe, die diese Person verströmt hat, hat den Tod überlebt. Wir hatten schon zu seinen Lebzeiten eine besonders intensive Verbindung.

 Manchmal höre ich ihn in mir, zB wenn mein Sohn mit dem Motorrad unterwegs ist und ich mich frage,  wann er wohl  zurück sein wird/ ob er unversehrt zurück kommt. Das war letztens noch: ich bekam nicht mit, ob er mit dem Motorrad oder mit dem Fahrrad unterwegs war. Es war schon Nacht und er noch nicht zurück. Die Person meines Lebens beruhigte mich, dass mein Sohn gleich zurück wäre. Ich stand aus dem Bett auf und ging ins Bad. Ich bedankte mich gedanklich, stand wartend am offenen Fenster, lauschte in der Nacht nach Motorengeräuschen. Dann hörte ich, dass die Wohnungstür geöffnet wurde.

LG 

 

Antwort
von nowka20, 25

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
---------------------------------------
-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
---------------------------------------
-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Kommentar von fthee ,

ok, nur zu dem Punkt mit dem lernen und wiedergeboren-werden:dann würde ja eigentlich JEDER wiedergeboren werden, da keiner alles lernen kann, oder?? (soweit ich das richtig verstanden habe...) ;)

Kommentar von nowka20 ,

die menschen werden sooft wiedergeboren, bis sie auf der erde alles gelernt haben.

dann sind sie ein bild gottes geworden.

1. mose 1,26-27
26 Und Gott sprach: Laßt uns[a] Menschen[A] machen in unserm Bild, uns ähnlich[B]! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde[C] und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen[b]!
27 Und Gott schuf den Menschen[a] nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn[b]; als Mann und Frau[A] schuf er sie[c].

Kommentar von fthee ,

oke... Das ist zwar Genesis 1.1-3 aber: I see your point ;) auch wenn ich dem nicht gänzlich zustimme ...

Kommentar von nowka20 ,

ist trotzdem genesis 1,26-27

aber ich freue mich, daß du überhaupt meinen text gelesen hat!

Antwort
von 123Chaos, 54

Das Du Christlich bist, merkt man so gar nicht ;-)

Tod ist Tod, ob man in den Himmel kommt oder wieder geboren wird ist Ansichtssache.

Ich denke genauso wie Du, ich kann auch nicht um welche trauern. Den meist ist es eine Erlösung für die Person oder auch für andere. Das klingt jetzt hart aber ohne sowas gäbe es keine Veränderung oder neu Anfang, man kann sich zurück ziehen oder die Welt auf eine neue und bessere Art sehen.

Fröhlich über den Verstorben denken, kann man eigendlich erst wenn das ganze Religiose vorbei ist und man sich mit wahren Freunden an Geschichten des Vorstorben erinnert.

Aber dafür muss man schon länger leben, um so welche Freunde zu haben. Den Schulfreunde sind ein Anfang, wahre Freunde sind die du das ganze Leben lang hast

Antwort
von Philipp59, 20

Hallo fthee,

ich habe Dein Statement hier mit großer Aufmerksamkeit und Interesse gelesen! Viele Gläubige würden Deinen Standpunkt sicher teilen. Sie sehen den Tod als einen Übergang in ein neues und besseres Leben in der Gegenwart Gottes an. Gibt es aber tatsächlich ein direktes Weiterleben nach dem Tod, woran viele ja glauben? Was sagt die Bibel dazu?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine kleine Herde. Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Kommentar von fthee ,

Danke für die lange antwort.... da bin ich leider überfordert mit einem Kommentar meinerseits ;) also: joah.... Mal sehen wies kommt.... LG

Kommentar von Philipp59 ,

Gerne! Doch eines möchte ich Dir noch mit auf den Weg geben: Es reicht nicht einfach nur abzuwarten auf die Dinge, die da kommen.

Jesus Christus brachte es einmal auf den Punkt, worauf es wirklich in unserem Leben ankommen sollte. Er sagte: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist" (Matthäus 7:21). Wenn man also die herrliche Zeit, von der ich geschrieben habe, erleben möchte, dann sollte man keine Zeit verlieren, den Willen Gottes, der in seinem Wort, der Bibel, niedergelegt ist, kennenzulernen.

LG Philipp

Antwort
von ImInTheClear, 33

Ich bin Atheistin. Ich glaube nicht, dass etwas nach dem Tod existiert. Ich hoffe es auch nicht. 

Ich halte den Tod auch nicht für etwas schlechtes, nur das Sterben kann schmerzhaft sein. 

Ich sehe im Leben keinen Sinn, also auch nicht im Sterben. Es ist also einfach da und eine natürliche Sache. Man kann allerdings davor glücklich und bescheiden leben oder eben sich unnötig Stress machen, zu viel auf materielle Dinge geben. Das ist die Entscheidung von jedem selbst, oder die Entscheidung wird einem von der Außenwelt abgenommen, wenn man z.B. in einem armen Land geboren wurde. Das finde ich traurig, weil man eben nur einmal die Chance hat glücklich zu sein, und nicht wie deiner Meinung nach in den Himmel kommt.

Deshalb kämpfe ich politisch für soziale Gerechtigkeit und anti-/internationale Solidarität(bin (Anarcho-)Kommunistin)

Bis zum Sterben hat man also die Gelegenheit glücklich zu werden und wer das nicht schafft, tut mir entweder leid oder bei Selbstverschuldung wegen zu hohen Ansprüchen, Oberflächlichkeit oder Verschieben des Lebens auf später, eben nicht.

Ich finde es auch nicht mehr traurig wenn Kinder sterben. Sie hatten im westeuropäischen Normalfall ein freies Leben, mit vollständiger Erfüllung ihrer Bedürfnisse, auch wenn sie möglicherweise ihre kindlichen Träume vom Erwachsenwerden nicht ausleben durften.

Ich lebe nach der Devise immer ein Mittelmaß zu finden und sich nicht selbst zu belügen. D.h z.B.: ich kümmere mich darum einen guten Abschluss zu machen und Geld verdienen zu können mit einem Job, der mir Spaß macht, allerdings werde ich auch nicht zu viel Zeit dafür opfern. Ich bin mir bewusst jede Sekunde sterben zu könne(theoretisch) und lebe auch danach. Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Leben und wäre nicht traurig zu sterben.

Ich habe vor mich noch vor meinem 40. Lebensjahr umzubringen, wenn ich nicht davor sterbe oder keinen Bock auf Leben mehr habe. Ein paar Jahre will ich aber noch arbeiten um mit meinen Steuern das Geld für meine schulische Ausbildung zurückzuzahlen, ich hätte sonst echt ein schlechtes Gewissen deswegen. 

Kommentar von fthee ,

auch wenn man im Leben keinen Sinn sieht, warum sollte man sich dann umbringen, wenn man es geschafft hat glücklich zu werden / glücklich zu leben? Sollte man dann nicht "versuchen" möglichst lange das leben zu genießen?

Kommentar von ImInTheClear ,

Ich habe keinen Bock auf den langsamen Zerfall des Körpers und will auch die Art meines Sterbens unter Kontrolle haben. 

Kommentar von fthee ,

okay - ich lege das lieber in Gottes Hände und hoffe auf ein langes und erfülltes glückliches Leben ;)

Kommentar von JanfoxDE ,

Das Problem ist halt Krankheiten wie Demenz. Möchtest du wirklich mit Demenz leben, wo du weißt, das du jede Sekunde dein Sohn/Tochter vergessen kannst?

Antwort
von reziprok26, 32

E s* g i b t * n u r * z w e i * M ö g l i c h k e i t e n  
Wenn Du nach dem letzten Einschlafen nicht mehr aufwachst, dann bist du im Nichts, im Nirwana der höchste Wunsch der Buddhisten, Hinduisten

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ODER

Du wachst wieder auf, der Geist, die Seele bleibt aber körperlos, wie sonst, der Körper wird ja beerdigt du hast keine Schmerzen, brauchst nicht Essen, keine Arbeit, keine Kleidung, du kannst mit allen telepathisch Kommunizieren, und wenn der Geist es möchte, sucht sich er einen neuen Körper.



Kommentar von fthee ,

mal sehen was davon stimmt.... In viiiiielen jahen

Antwort
von SSiMmMone, 51

ungewöhnliche frage an einem freitagabend... wie alt bist du denn?

ich wünsche dir, dass du diese positive haltung nie verlierst

Kommentar von fthee ,

Ich bin 17 und heute mal ausnahmsweise nicht feiern... ;)

Kommentar von SSiMmMone ,

ich auch nicht..:))  schreiben wir privat?

Kommentar von fthee ,

Wenn ich wüsste, wie das am Handy mit der gutefrageapp geht, gerne ;)

Antwort
von suesstweet, 52

Solange du an Gott glaubst und ihm vertraust, gibt es eine Möglichkeit dich mit dem Tod anzufreunden.

Kommentar von fthee ,

mach ich ja ;)

Kommentar von Elfi96 ,

Sorry, wollte positiv  bewerten, bin mit dem Daumen  abgerutscht 

Kommentar von fthee ,

haha ;)

Antwort
von chrisbyrd, 27

Die meisten in der Frage formulierten Gedanken kann ich mitgehen und sehe ich genauso.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man sich wegen Himmel und Hölle nicht zu viele Gedanken und Sorgen machen sollte, denn die Bibel schildert die Hölle nicht besonders positiv: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1493

Deshalb und überhaupt möchte ich gern im Himmel bei Gott sein und freue mich schon sehr darauf!

Kommentar von fthee ,

" Gott ist ein unendlich guter und barmherziger Vater. Aber der Mensch, berufen, ihm in Freiheit zu antworten, kann sich leider dafür entscheiden, dessen Liebe und Vergebung zurückzuweisen. Er entzieht sich so für immer der freudvollen Gemeinschaft mit ihm. Tatsächlich ist dieser tragische Augenblick von der christlichen Glaubenslehre dargelegt, wenn sie vom Verderben oder von der Hölle spricht. Es handelt sich nicht um eine von außen verhängte Strafe Gottes, sondern um eine Entwicklung von Voraussetzungen, die schon vom Menschen in diesem Leben geschaffen wurden. Dieselbe Dimension an Unglück, die dieser dunkle Zustand mit sich bringt, kann in bestimmter Weise durch das Licht einiger unserer schrecklichen Erfahrungen erahnt werden, die das Leben, wie man gewöhnlich sagt, zur »Hölle« machen. " Zitat vonhttp://www.stjosef.at/dokumente/papst_ueber_leben_nach_dem_tod.htmm

Antwort
von joergbauer, 22
Kurzbotschaft: Der Tod

Antwort
von KaeteK, 4

Ich bin Christ und ich glaube von daher an ein Leben nach dem Tod

http://www.soundwords.de/und-die-toten-leben-doch-a834.html

Nur "Glaube" allein reicht nicht. Du mußt von neuem geboren sein

Johannes 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Johannes 3 16Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

. Und wegen Himmel und Hölle sollte man sich nicht zu sehr sorgen
machen, denn: die Hölle ist einfach der Ort, an dem Gott nicht ist.

Das sieht Gottes Wort aber anders..

http://zeltmacher.eu/sagt-die-bibel-ueber-die-hoelle/

Lies mal Lukas 16, aber Vers 19. Und das ist noch nicht einmal die Hölle.

Der reiche Mann sieht das nicht so locker.

Auch solltest du als Christ wissen, dass ein Ort, wo Gott nicht zugegen ist, schon Qual genug ist.

lg

Antwort
von kdd1945, 20





Hallo fthee,
Du schreibst: "Bin Christ nur mal so am Rande ..", aber vorher sagst Du: 
Ich glaube, dass der Tod eigentlich etwas Gutes ist.  

Warum steht das in der Bibel so ganz anders? Da liest main n Röm 6,23 
Denn die Sünde wird mit dem Tod bezahlt. Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn, ewiges Leben.

Du findest leicht weitere Verse mit dem Link:
http://www.bibelserver.com/search/HFA/tod/3


Sie zeigen, dass der Tod ein Feind ist, der beseitigt wird.
1Kor 15,26 Als letzten Feind wird er den Tod vernichten,

Grüße, kdd



Kommentar von fthee ,

"Denn die Sünde wird mir dem Tod bezahlt." Da es keinen Menschen gibt/gab (ausser jesus) der gesündigt hat heisst das, dass jeder einmal sterben wird, und das ist ja allgemein bekannt und wahr. Aber der Tod ist nichts endgültig, sondern geht vorrüber und zwar in ein "ewiges Leben". Also ist der Tod ein Feind der besiegt wird, wie Jesus, als er "auferstanden von den Toten" ist. grüße zurück ;)

Kommentar von kdd1945 ,

Ein weiterer Punkt aus Deiner Vorstellung vom Tod. der mir nicht ganz sinnvoll erscheint: 

die Hölle ist einfach der Ort, an dem Gott nicht ist. Es ist der Ort der völligen Gottesferne

Das ist also die Belohnung für die Bösen, die sowieso noch nie etwas von ihm wissen wollten  -  da wird aber "Heulen und Zähneknirschen" sein!

Tod ist das Gegenteil von Leben. Das wird schon deutlich in 1Mo 2,17 (NEÜ):

15 Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze,16 und wies ihn an: "Von allen Bäumen im Garten darfst du nach Belieben essen, 17 nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben." 

Was "sterben" bedeutet, das hatte Adam zwar schon bei den Tieren beobachtet.

Trotzdem erklärte Gott es ihm noch einmal:

 
1Mo 3,19 Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, / bis du zurückkehrst zur Erde5, / von der du genommen bist. / Denn Staub bist du, / und zu Staub wirst du werden.'" 

Grüße, kdd

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